Der Untersuchungsausschuss zum Mordfall Lübcke im Landtag ist mit der Anhörung von Extremismusexperten in seine öffentlichen Sitzungen eingestiegen.

Die rechte Szene sei kein Paralleluniversum, betonte der Kasseler Journalist Tornau am Mittwoch. Rechtsextreme seien in Feuerwehren, Schützenvereinen oder Kirmesburschenschaften und hätten bürgerliche Jobs. Der harte Kern der rechten Szene in Nordhessen bestehe aus rund 100 Personen, so Tornau.

Der Ausschuss soll die Rolle der Sicherheitsbehörden im Mordfall Lübcke aufarbeiten.