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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Mußmaßlicher Täter hatte große finanzielle Schwierigkeiten

Polizisten

Nach den Schüssen mit drei Toten in Hattersheim hat die Obduktion ergeben: Die Männer starben an Schussverletzungen. Die Ermittler vermuten als Motiv finanzielle Probleme des mutmaßlichen Schützen.

Die drei in Hattersheim (Main-Taunus) tot aufgefundenen Männer sind an ihren Schussverletzungen gestorben. Das geht aus dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion hervor, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Mittwoch sagte.

Demnach wurde der 51 Jahre alte Mann am vergangenen Freitag mit zwei Schüssen getötet, die Leiche des 44-Jährigen zeigte fünf Durchschüsse. Der mutmaßliche 57 Jahre alte Schütze selbst starb durch einen gezielten Kopfschuss, den er sich selbst zufügte.

Mögliches Motiv: Finanzielle Probleme

Die Ermittler vermuten als Motiv der Bluttat massive finanzielle Probleme des Mannes. Bei den Opfern handelt es sich um den 51-jährigen Geschäftsführer eines Unternehmens, der 44-Jährige war einer seiner Subunternehmer. Der Schütze hatte den Angaben zufolge eine Metallwerkstatt und kannte seine beiden Opfer aus dem beruflichen Umfeld.

Die Tat ereignete sich im Hattersheimer Stadtteil Eddersheim. Die Polizei war mit einem Spezialeinsatzkommando (SEK) im Einsatz und fand die Leichen der Männer an verschiedenen Orten.

Sendung: hr4, 8.4.2020, 14.30 Uhr