Im Prozess um die Tötung und Zerteilung eines 47-Jährigen hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag vor dem Landgericht Hanau eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes gefordert.

Die Angeklagte habe den Mann im Juni 2018 in Steinau an der Straße (Main-Kinzig) "bestialisch" umgebracht, sagte der Vertreter der Anklage am Dienstag vor dem Landgericht Hanau. Die 35-Jährige soll ihren Lebensgefährten mit 31 Messerstichen getötet und danach seine Leiche in sechs Teile zersägt haben.

Die Frau räumte vor Gericht die Tötung ein, berief sich aber auf Notwehr, weil ihr Partner sie angegriffen habe. Die Verteidigung plädierte daher am Dienstag auf Freispruch. Das Gericht will am 31. Januar seine Entscheidung verkünden.