Das Darmstädter Kreuz

Das Darmstädter Kreuz wird von Herbst an komplett erneuert. Dort sind alle Brücken ein Fall für die Abrissbirne. Die baufällige Nordrampe bleibt schon ab sofort gesperrt - vorsichtshalber.

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hessenschau vom 10.01.2020
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Pendler, deren Weg über das vielbefahrene Darmstädter Kreuz von A5 und A67 führt, müssen von Freitagabend an vermutlich eine Menge Geduld aufbringen. Und das wohl jahrelang. Um 20 Uhr wird dort die Nordrampe gesperrt, die als Überführung den Verkehr aus Süden in Richtung Köln und Wiesbaden führt. Die Erlaubnis zur Nutzung des fast 50 Jahre alten, maroden Bauwerks ist erloschen.

Eine Verlängerung der Nutzung war technisch ausgeschlossen, wie die Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil mitgeteilt hat. Insgesamt sollen in den kommenden drei Jahren alle Brückenbauwerke an diesem Verkehrsknoten erneuert werden. Sie stammen aus den Jahren 1966/67 und genügen statisch nicht mehr den Belastungen des seit damals enorm gestiegenen Verkehrs.

Baubeginn erst im September

Bis mit den Bauarbeiten angefangen wird, dauert es aber noch. Der Beginn ist für September dieses Jahres geplant. Dann wird die Nordrampe zusammen mit dem nördlichen Teil der Hauptbauwerkes abgerissen. Die neue Rampe soll in zwei Jahren fertig sein, Ende 2021.

Für die Brückenerneuerungen am Darmstädter Kreuz wird mit Baukosten von insgesamt knapp 100 Millionen Euro gerechnet. Hessen Mobil geht von insgesamt drei Jahren Bauzeit aus.

Umleitungen eingerichtet

Für die Autofahrer sind nach der Sperrung der Nordrampe am Freitag verschiedene Umleitungen vorgesehen. Sie können ab dem Darmstädter Kreuz über die A5 und A3 in Richtung Köln/Wiesbaden fahren. Ab dem Viernheimer Kreuz können Autofahrer außerdem über die A659 und die A5 zurück auf die A67 kommen.

Als Variante, um in Richtung Köln zu kommen, nennt Hessen Mobil außerdem die Fahrt ab dem Viernheimer Dreieck über die A6 bis zum Kreuz Frankenthal und von dort über die A61 weiter in Richtung Köln.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 10.1.2020, 19.30 Uhr