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Massenkarambolage auf der A3

Auf der A3 bei Idstein sind zahlreiche Fahrzeuge wegen eines plötzlich einsetzenden Unwetters aufeinander gekracht. Auf der anderen Fahrbahnseite sorgten Gaffer zeitweise für Stau.

Bei Schneetreiben auf der A3 zwischen Bad Camberg und Niedernhausen ist es am Montagnachmittag bei Idstein (Rheingau-Taunus) zu einer Massenkarambolage mit insgesamt 16 Fahrzeugen gekommen.

Auf der Fahrbahn in Richtung Frankfurt sei zunächst ein Auto ins Schleudern geraten, anschließend seien 13 darauffolgende Fahrzeuge aufeinander gekracht. Am Unfallende kam es wenig später zu einem weiteren Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen.

Wie die Polizei am späten Montagabend mitteilte, könnte das plötzlich einsetzende Unwetter zur Unfallserie geführt haben. Schnee, Hagel und Sturm hätten die Verkehrsteilnehmer zu starken Bremsmanövern gezwungen, erklärte ein Sprecher. Dabei kam es dann wegen der schwierigen Sichtverhältnisse zu zahlreichen Auffahrunfällen.

Zwei Personen leicht verletzt

Bei der Unfallserie wurden insgesamt zwei Menschen leicht verletzt. Die Polizei hatte am frühen Montagabend aufgrund der "sehr unüberschaubaren Lage" am Einsatzort noch mit weiteren Verletzten gerechnet.

Wegen Abschlepp- und Aufräumarbeiten waren die linke und die mittlere Fahrbahn in Richtung Frankfurt für mehrere Stunden gesperrt. Auf dem befahrbaren Standstreifen kam es zu mehreren Kilometern Stau.

Auch auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite in Richtung Köln stockte der Verkehr am späten Nachmittag zwischenzeitlich. Grund dafür waren Gaffer, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf insgesamt 85.000 Euro.

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Sendung: hr-iNFO, 05.04.2021, 20 Uhr