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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Mutmaßlicher Mörder von Kirchheim nimmt sich das Leben

In diesem Haus wurde ein Mann getötet.

Der mutmaßliche Messerstecher von Kirchheim hat sich im Gefängnis das Leben genommen. Wiederbelebungsversuche blieben laut Polizei erfolglos. Der Mann soll auf der Suche nach dem Liebhaber seiner Frau deren Bruder erstochen haben.

Der Mann, der in der vergangenen Woche in Kirchheim (Hersfeld-Rotenburg) seinen Schwager erstochen haben soll, ist tot. Der 31 Jahre alte Tatverdächtige starb nach einem Suizidversuch in Untersuchungshaft, wie die Polizei Osthessen am Freitag bestätigte.

Zwar sei der Mann zunächst reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort sei er aber später an seinen Verletzungen gestorben. Einzelheiten nannte ein Polizeisprecher nicht.

Niedrige Beweggründe vermutet

Der 31-Jährige saß wegen Mordverdachts in U-Haft. Die Staatsanwaltschaft Fulda ging von niedrigen Beweggründen aus.

Nach bisherigen Erkenntnissen war es am 7. Januar zu einem Streit zwischen dem Mann und seiner Ehefrau in Oberaula (Schwalm-Eder) gekommen. Die Frau sei daraufhin zu ihrem Liebhaber nach Kirchheim geflüchtet und habe ihren Bruder alarmiert. Als der Tatverdächtige in die Wohnung des Liebhabers eindrang, sei er auf den 35 Jahre alten Bruder seiner Ehefrau getroffen und habe ihn mit einem Messer attackiert. Die Frau und ihr Freund konnten flüchten.

Der Tatverdächtige soll sich danach stundenlang in dem Haus verschanzt und dort randaliert haben. Ein Spezialeinsatzkommando überwältigte den Mann schließlich.

Sendung: hr-iNFO, 17.01.2020, 7 Uhr