Eine Betrügerbande aus Hessen und Rheinland-Pfalz hat bei Banken einen Schaden in Millionenhöhe angerichtet.

Mehrere Immobiliengesellschaften aus Marburg hätten seit 2015 mehrfach Immobilien untereinander verkauft und so die Kaufpreise um bis zu 400 Prozent künstlich gesteigert, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Durch das "Immobilienflipping" hätten sie immer höhere Kredite bekommen. Zwei der 14 Beschuldigten wurden festgenommen und kamen in Untersuchungshaft. Beschuldigt sind auch zwei Bankmitarbeiter und zwei Notare.