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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Missbrauchsfall Bergisch Gladbach: fünf Verdächtige in Hessen

Polizist von hinten, auf der Jacke steht in großen Lettern "Polizei". Daneben ein Polizei-Auto mit Blaulicht. Sujetbild.

Bei einer bundesweiten Razzia im Missbrauchsfall Bergisch Gladbach hat die Polizei auch in Hessen zugeschlagen. Dabei stellte sie Handys, Laptops und weitere Datenträger sicher.

Bei der jüngsten Razzia zum Missbrauchsfall Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen) sind die Ermittler gegen fünf Verdächtige in Hessen vorgegangen. Rund 50 Einsatzkräfte waren daran beteiligt, wie die Kölner Polizei am Mittwoch berichtete. (Mehr zur Razzia auf tagesschau.de)

Es seien Handys, Laptops und andere Datenträger sichergestellt worden. Drei Häuser in Hessen seien durchsucht worden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa befinden sch zwei davon in Südhessen, das andere in Osthessen.

Insgesamt 50 Tatverdächtige

Insgesamt hatte es in zwölf Bundesländern Razzien gegeben. Dabei durchsuchten die Ermittler die Wohnungen von 50 Tatverdächtigen, darunter zwei Frauen. Es geht nach Angaben der Ermittler um den Verdacht des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie.

Die Verdächtigen stünden nicht im Verdacht, selbst Kinder missbraucht zu haben. Insgesamt wurden bei der Razzia mehr als 2.000 Beweismittel sichergestellt. Dabei handele es sich vor allem um Datenträger, sagte Ermittlungsleiter Michael Esser in Köln.

Auch zwei Tresore beschlagnahmt

Die Auswertung werde sehr viel Zeit einnehmen. Auch zwei Tresore seien beschlagnahmt worden. Insgesamt gibt es in dem Missbrauchsfall, der im vergangenen Oktober in Bergisch Gladbach seinen Anfang nahm, deutschlandweit inzwischen mehr als 200 namentlich bekannte Beschuldigte.

Sendung: hr-iNFO, 02.09.2020, 14.30 Uhr