Im Mordfall Susanna wehrt sich das Wiebadener Verwaltungsgericht gegen Vorwürfe, das Asylverfahren gegen den mutmaßlichen Täter Ali B. nicht zügig genug bearbeitet zu haben.

Das Verfahren sei ordnungsgemäß bearbeitet worden, "wie alle anderen Verfahren auch", sagte der Präsident des Verwaltungsgerichts, Egon Christ, dem "Wiesbadener Kurier" am Freitag. Der Anwalt des Irakers hatte im Januar 2017 eine Klage gegen die Abschiebung eingereicht, sie aber nicht begründet. Zu einem Abschluss des Verfahrens kam es bis zum Mord an Susanna nicht.