Mehr als 30 Jahre nach dem rätselhaften Tod eines kleinen Jungen in einer Sekte beschäftigt sich das Landgericht Hanau mit dem Fall.

Die Staatsanwaltschaft wirft einer 72-Jährigen Mord vor, die als Anführerin der Gruppe gilt. Sie soll den Vierjährigen am 17.August 1988 in einem über dem Kopf zusammengebundenen Leinensack eingeschnürt und in ihrem Wohnhaus abgelegt haben. Laut Gericht starb er nach einem "erbitterten Todeskampf".  

Der Fall wurde durch neue Aussagen von ehemaligen Sekten-Mitgliedern neu aufgerollt. Der Prozess beginnt am Dienstag.