Nach dem Tod eines vierjährigen Jungen muss sich seit Dienstag eine mutmaßliche Sekten-Chefin wegen Mordverdachts vor dem Landgericht Hanau verantworten.

Ihr wird vorgeworfen, den Jungen 1988 getötet zu haben. Die heute 72-Jährige soll das Kind, das in ihrer Obhut gestanden haben soll,in einen Sack eingeschnürt, im Badezimmer abgelegt und ihn trotz panischer Schreie seinem Schicksal überlassen haben. Die Angeklagte soll das Kind laut Gericht als "von den Dunklen besessen" angesehen haben. Der Junge erstickte vermutlich. Die Angeklagte bestreitet den Mordvorwurf.