Der Bilanzskandal beim Möbelhändler Steinhoff wird zum Gegenstand einer Sammelklage beim Oberlandesgericht Frankfurt.

Als erste Instanz hat das Landgericht Frankfurt mehrere gleich gerichtete Schadenersatzklagen enttäuschter Steinhoff-Aktionäre zusammengefasst und zur Klärung grundsätzlicher Rechtsfragen dem nächsthöheren Gericht vorgelegt. Die Justiz bestätigte am Donnerstag entsprechende Informationen der Anlegerschutz-Kanzlei Tilp. Diese beschuldigt die niederländische Steinhoff International Holding, den Kapitalmarkt nicht oder nicht rechtzeitig über Unregelmäßigkeiten in der Bilanz informiert zu haben.