Wegen Spionage für einen indischen Auslandsgeheimdienst hat am Dienstag vor dem Oberlandesgericht Frankfurt der Prozess gegen einen 54-Jährigen begonnen.

Die Anklage des Generalbundesanwaltes geht davon aus, dass er zwischen Januar 2015 und Dezember 2017 in acht Fällen Informationen an Führungsoffiziere des Geheimdienstes weitergeleitet hatte. Dabei ging es besonders um Interna aus oppositionellen Sikh-Kreisen sowie aus Gruppen zur Unruheregion Kashmir. Am Mittwoch will sich der Angeklagte zu den Vorwürfen äußern.