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Audioseite Wiesbaden lagert Sperrmüll aus dem Ahrtal

Holz und Trümmerteile türmen sich in riesigen Bergne im Flussbett der Ahr vor dem zerstörten Hotel mit dem Namen "Ahrtal" im Hintergrund.

Nach der Flut im rheinland-pfälzischen Ahrtal sind mehrere zehntausend Tonnen Sperrmüll angefallen. Teile davon sollen nun in Hessen zwischengelagert und später verbrannt werden.

Zur Unterstützung der Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe im Ahrtal soll Sperrmüll vorübergehend in einer Wiesbadener Deponie gelagert werden. Wie das Regierungspräsidium Darmstadt am Dienstag mitteilte, dürfen die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt die Kapazität ihres Zwischenlagers von 22.000 Tonnen auf 44.000 Tonnen erhöhen.

Außerdem soll später auch Sperrmüll aus den Katastrophengebieten im Müllheizkraftwerk Frankfurt verbrannt werden. Das Regierungspräsidium Darmstadt führt nach eigenen Angaben mit dem Betreiber des Kraftwerks Gespräche darüber.

So viel Sperrmüll wie sonst in 30 Jahren

Die Flutkatastrophe im Juli im Ahrtal in Rheinland-Pfalz hatte große Verwüstungen angerichtet. Wie der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Ahrweiler Anfang September mitteilte, fielen in Folge der Flut im Ahrtal 240.000 Tonnen Sperrmüll an - so viel wie sonst in 30 Jahren.

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