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Dunkle Wolken über einem Feld. (Archivfoto) Bild © picture-alliance/dpa

Erst schwül-heiß, dann kräftige Gewitter mit Starkregen: In der Nacht zu Donnerstag ändert sich das Wetter merklich. Es kühlt innerhalb kürzester Zeit stark ab.

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Eine nach Regen überflutete Straße, aus dem Gully blubbert Wasser.

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Heiß, gewittrig, Temperatursturz: So lautet eine Kurzfassung der Wettervorhersage. Mit bis zu 33 Grad könnte der Mittwoch der bislang wärmste Tag des Jahres in Hessen werden. Neben ein paar Wolkenfeldern mit einzelnen Schauern scheint bis zum Abend oft die Sonne. Häufig ist es schwül - nicht ohne Folgen:

"In der Nacht zu Donnerstag erwarten wir von Südwesten zum Teil unwetterartige Gewitter", sagte hr-Meteorologe Tim Staeger am Mittwoch. Ab etwa 23 Uhr ziehe eine Kaltfront durch - mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. "Es können Keller volllaufen und Straßen überflutet werden."

Für Meteorologen "bemerkenswerter Vorgang"

In Verbindung damit wird es spürbar kühler, wie Staeger weiter sagte. Innerhalb von einer Stunde könne die Temperatur um zehn Grad fallen. "Das ist ein bemerkenswerter Vorgang", betonte der hr-Meteorologe. Am Donnerstag liegen die Höchstwerte nur noch bei 17 bis 22 Grad. Mal ist es dazu dicht bewölkt, mal aufgelockert und es gibt einzelne Schauer.

In den kommenden Tagen folgt, was Staeger ein "Auf und Ab" nennt. Der Freitag zeigt sich laut Vorhersage bei Höchstwerten von 23 bis 29 Grad schon wieder meist sonnig. Gegen Abend ziehen von Südwesten teilweise heftige Schauer und Gewitter auf. Am Samstag ist es anfangs stark bewölkt, dann scheint wieder oft die Sonne und es bleibt bei 18 bis 23 Grad meist trocken.

Und wie geht es weiter? "Pfingsten hat einen leicht wechselhaften Charakter", sagte Staeger am Mittwoch. "Was die Schwüle angeht, wird es erträglicher, aber nicht immer bleibt es trocken."

Sendung: hr-fernsehen, maintower, 04.06.2019, 18 Uhr