Nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke (CDU) wird geprüft, ob der frühere Landrat im Main-Kinzig-Kreis, Pipa (SPD), mehr Sicherheit braucht.

Hanaus Oberstaatsanwalt Mies bestätigte am Montag entsprechende Berichte. Pipa, inzwischen im Ruhestand, hatte wie Lübcke nach Beginn der Flüchtlingsbewegung nach Deutschland Drohungen aus offenbar rechtsextremen Kreisen erhalten. Zuletzt bekam Lübcke im Jahr 2018 ein Drohschreiben. Die Ermittlungen seien sehr ernst genommen worden, wurden aber ohne Ergebnis eingestellt, sagte Mies.