Der Zugunfall in Groß-Rohrheim (Bergstraße) vor mehr als einem Jahr geht auf den Fehler einer Fahrdienstleiterin zurück.

Das steht im Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Eisenbahn-Unfalluntersuchung. Zuerst hatte die "Frankfurter Rundschau" darüber berichtet. Demnach wurde die Fahrt des Zuges zugelassen, obwohl eine Weiche am Bahnhof in Groß-Rohrheim gestört war.

Bei dem Unfall im Juli 2018 war der erste Waggon eines Regionalexpresses aus den Schienen gesprungen, ein zweiter entgleiste teilweise. Verletzt wurde damals niemand. Der Gesamtschaden lag bei rund 800.000 Euro.