Frau liegt unter einer Decke auf der Couch
So könnte das Wochenend-Programm vieler Hessen aussehen: Ab unter die Decke. Bild © Imago

Gute Nachrichten für alle Bewegungs-Muffel: Das Wochenend-Wetter liefert massig Gründe, um die Wohnung nur in dringenden Notfällen zu verlassen.

Pünktlich zum Ende der Arbeitswoche gibt es an dieser Stelle einen ganz besonderen Service: Wir bieten Ihnen die To-Do-Liste für die kommenden Stunden: Kühlschrank füllen, Getränke-Vorräte kontrollieren, Filme oder Serien raussuchen, Jogginganzug bereitlegen. Auf Sie wartet ein Wochenende unter Kissen und Decken. Die Wohnungstür werden Sie, sofern Sie nicht unter Sport- oder Ausgehsucht leiden, nur von innen sehen. Denn: "Das Wetter wird in ganz Hessen grau", sagt hr-Meteorologe Rainer Behrendt. Heißt: Es regnet, es stürmt, es wird ungemütlich.

Schlechtes Wetter im ganzen Bundesland

Los geht’s mit dem Schmuddelwetter in der Nacht zum Samstag. Der hessische Himmel ist von Norden bis Süden mit Wolken bedeckt, nach leichtem Getröpfel am Vormittag fallen der Mittag und der Abend komplett ins Wasser. "Es gibt starken Regen", so Behrendt. "Und zwar überall." Ausnahmen und Lichtblicke sind nicht in Sicht, selbst die klimatisch oft bevorzugten Gebiete an der Bergstraße oder rund um Frankfurt bekommen die volle Schauer-Ladung ab.

Da die Temperaturen leicht ansteigen und sich bei sechs Grad einpendeln werden, gibt es zudem in höheren Lagen noch einen unappetitlichen Nebeneffekt: Der Schnee schmilzt und verwandelt sich in Matsch. Neuer Schnee fällt nur noch auf Bergen oberhalb von 900 Metern.

Besserung zeichnet sich auch für Sonntag nicht ab: Der Regen wird zwar etwas weniger, dafür wird der Wind deutlich unangenehmer. Starke bis stürmische Böen im Flachland und Sturm in Nordhessen, prognostiziert der Fachmann. Als besonderes Extra macht sich auch noch Nebel breit. Das Tauwetter legt bei zehn Grad noch einmal zu, Schnee gibt es nur noch im Fernsehen oder weiter im Süden zu sehen.

Neue Woche startet mit Aprilwetter

Richtig kreativ geht es laut Behrendt dann am Montag weiter. "Wir bekommen Aprilwetter." Mitten im Januar wechseln sich Regen, Schneeregen, Graupelschauer und vereinzelt sogar die Sonne ab. Die Temperaturen sinken und machen den Start in die neue Arbeitswoche noch einmal schwieriger. Da trifft es sich gut, dass nach zwei Tagen in der Horizontalen zumindest die Erholung stimmen sollte.

Sendung: hr-fernsehen, alle wetter!, 12.01.2019, 19:15 Uhr