Der Verfassungsschutz hat Erkenntnisse über weitreichende rechtsextremistische Netzwerke in Nordhessen.

"Im neonazistischen Spektrum sind Vernetzungen mit überregionalen und internationalen rechtsextremistischen Strukturen festzustellen", sagte ein Sprecher des hessischen Verfassungsschutzes der Zeitung "Rheinische Post" vom Montag. Es gebe einzelne Extremisten,lose organisierte Kameradschaften und völkische Gruppen, fest strukturierte Parteien. Mehrere Angehörige der Szene seien gewaltbereit. Der mutmaßliche Lübcke-Mörder Stephan Ernst stammt aus Kassel.