Im Mordfall Lübcke erhärtet ein neues molekularbiologisches Gutachten den Verdacht gegen den mutmaßlichen Täter Stephan Ernst.

Die Ergebnisse des Gutachtens vertieften die bisherige Beweislage, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss des Bundesgerichtshofs. Demnach ordneten die Karlsruher Richter bereits am 28. April die Fortdauer der Untersuchungshaft an.

Einen Tag später hatte der Generalbundesanwalt Anklage gegen Ernst erhoben. Er soll den Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke (CDU) erschossen haben.