Randale, Brände, Unfälle und Verletzte: Unser Ticker fasst die Einsätze von Polizei, Feuerwehren und Rettungsdiensten in der Neujahrsnacht zusammen.

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+++ Schwelbrand in einem Wiesbadener Supermarkt +++

18.24 Uhr: Einen Defekt in einem Elektroheizlüfter macht die Polizei Wiesbaden für den Schwelbrand in einem Supermarkt in der Mainzer Straße am Neujahrstag verantwortlich. Die Brandmeldeanlage des Ladens alarmierte gegen 11 Uhr die Feuerwehr, die vor Ort feststellte, dass die Sprinkleranlage schon löschte und das Gebäude stark verraucht war. Die Feuerwehr lüftete den Supermarkt, der womöglich am Donnerstag nicht wird öffnen können. Der Schaden liegt schätzungsweise im fünfstelligen Bereich.

+++ Wiesbaden: Menschen mit Böllern und Raketen beschossen +++

18.13 Uhr: "Wenn es um die missbräuchliche Anwendung von Pyrotechnik geht, versteht die Polizei keinen Spaß", schreibt die Polizei Wiesbaden und berichtet davon, dass gleich mehrfach in der Neujahrsnacht junge Männer Böller und Silvesterraketen auf Menschen abfeuerten. Ein 20-Jähriger schoss eine Rakete in Richtung eines Polizisten, ein 16-Jähriger und ein 18-Jähriger warfen an unterschiedlichen Orten Böller in Menschenmengen, ein 22-Jähriger ließ eine Rakete auf mehrere Menschen los. Verletzt wurde bei den Vorfällen niemand, die Polizei ermittelt freilich jeweils wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.

Außerdem ermittelt die Wiesbadener Polizei zu vier körperlichen Auseinandersetzungen mit insgesamt mindestens sechs Verletzten in der Neujahrsnacht. In einem Fall zückte ein 35-Jähriger eine Schreckschusswaffe, wurde aber von Umstehenden daran gehindert, Schlimmeres damit anzustellen.

+++ Betrunken im Rheingau-Taunus-Kreis unterwegs +++

17.55 Uhr: Zwei tüchtig betrunkene Autofahrerinnen und ein betrunkener Mopedfahrer haben die Polizei im Rheingau-Taunus-Kreis in der Nacht zum neuen Jahr beschäftigt. In Waldems-Steinfischbach kam eine 50 Jahre alte Frau gegen 6.50 Uhr mit ihrem Auto von der Fahrbahn ab und durchbrach eine Steinmauer. Atemalkoholwert: 2,3 Promille. Schaden: 14.000 Euro. Auf der B42 bei Oestrich-Winkel verlor eine 24 Jahre alte Fahrerin gegen 3.45 Uhr kurzzeitig die Kontrolle über ihren BMW-SUV, streifte ein Verkehrsschild, einen Leitpfosten und einen Baum, fuhr dann jedoch weiter. Polizeibeamte fanden sie später in Wiesbaden. Sie war erheblich alkoholisiert, ihr Auto ziemlich mitgenommen. Schaden: 40.000 Euro. Schließlich fuhr ein 27-Jähriger gegen 5.30 Uhr auf einer Landstraße bei Hohenstein-Breithardt mit seinem Moped und 1,7 Promille, als sein Fahrzeug wegen eines Defekts in Brand geriet. Er kam von der Straße ab. Die Polizei stellte fest, dass er keinen Führerschein besitzt.

+++ Alsfeld: Brand in Holzunterstand greift auf Wohnhaus über +++

17.40 Uhr: Ein Feuer auf einem Anwesen in Alsfeld-Altenburg (Vogelsberg) hat am Neujahrstag einen Schaden von rund 100.000 Euro verursacht. Die 68 und 64 Jahre alten Bewohner waren nicht zu Hause, als Anwohner gegen 11.55 Uhr bemerkten, dass ein Holzunterstand brannte. Der Unterstand ist an eine Garage angebaut, die an das Wohnhaus angrenzt. Darüber fing auch im Dachstuhl des Hauses ein Feuer zu schwelen an. Die Feuerwehr löschte die Flammen, doch weil weiterhin ein Schwelbrand droht, können die Bewohner vorerst nicht ins Haus zurück. Die Brandursache ist nicht geklärt, wie die Polizei meldete.

+++ Autos von Fußgängerbrücke mit Flaschen beworfen +++

17.32 Uhr: Sturzbetrunken hat ein 18-Jähriger gegen 0.45 Uhr in der Neujahrsnacht von einer Fußgängerbrücke in Hattersheim (Main-Taunus) Glasflaschen auf darunter verkehrende Fahrzeuge geworfen. Zeugen alarmierten die Polizei. Beamte trafen den jungen Mann vor Ort an. Ein Test ergab einen Atemalkoholwert von knapp zwei Promille.

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+++ Asylbewerber müssen Unterkunft räumen +++

17.22 Uhr: Wegen eines technischen Defekts im Verteilerkasten mussten rund 25 Bewohner einer Asylbewerberunterkunft in Weilburg-Waldhausen am Silvesterabend gegen 22 Uhr ihre Zimmer räumen. Sie hatten zuvor Feuer gerochen und die Rettungskräfte informiert, wie die Polizei am Mittwoch berichtete. Da der Schaden in der Nacht nicht mehr behoben werden konnte, wurden die Bewohner in einem Hotel oder bei Verwandten und Bekannten untergebracht. Den Transport dorthin übernahm die Feuerwehr Weilburg.

+++ Mit Schreckschusswaffe auf Mann geschossen +++

17.13 Uhr: Ein 23-Jähriger zündete gegen 4.15 Uhr in der Nacht zum Mittwoch Feuerwerkskörper auf dem Parkplatz neben einer Kirche in Hadamar (Limburg-Weilburg). Da kam ein Mann hinzu und schlug mit einem Gehstock nach ihm. Damit nicht genug, zückte er eine Schreckschusswaffe und schoss auf den 23-Jährigen - so schilderte es dieser der Polizei. Der junge Mann wurde dabei leicht verletzt, der Täter entkam unerkannt.

+++ Unfall mit Falschfahrer und Fußgänger +++

16.57 Uhr: Das neue Jahr war eine gute Stunde alt, als ein 17-Jähriger in Weilburg mit seinem Moped eine Einbahnstraße falsch herum befuhr. Das passte einem Fußgänger nicht, der den Jugendlichen darauf aufmerksam machen wollte und die Fahrbahn betrat. Der Mopedfahrer, so meldet es die Polizei, schätzte die Situation falsch ein, verlor die Kontrolle, geriet mit dem Moped ins Schleudern und erwischte mit dessen Heck den Fußgänger. Beide verletzten sich leicht.

+++ Polizei Frankfurt: "Ereignisreiche und arbeitsintensive Nacht" +++

16.34 Uhr: Die Frankfurter Polizei hat eine vorläufige Bilanz ihrer Arbeit in der Neujahrsnacht gezogen. Neben den hier bereits geschilderten krassen Vorfällen - Silvesterraktenbeschuss von Einsatzkräften in Rödelheim, Messerattacke auf Türsteher einer Disko in der Innenstadt - berichten die Beamten von mehr als 70 Festnahmen und Ingewahrsamnahmen wegen Körperverletzungen, Verstößen gegen das Waffengesetz, mutmaßlicher sexueller Nötigung, Sachbeschädigung und aggressiver Trunkenheit.

Bereits in den Tagen zuvor hätten Beamte vor allem in den nördlichen Stadtteilen bei Kontrollen sechs Menschen festgenommen, Drogen sichergestellt und mehrere hundert Böller eingezogen, die sich teils in den Händen von Jugendlichen und Kindern befanden, meldet die Pressestelle im Präsidium. Der Zugang zum Eisernen Steg zwischen Altstadt und Sachsenhausen sei zwischen 23 und 2 Uhr in der Neujahrsnacht wegen Überfüllung untersagt worden.

+++ Feuer in Polizeistation und Stadtarchiv von Bad Nauheim +++

14.17 Uhr: Vermutlich durch eine Silvesterrakete ist ein Brand in der Innenstadt von Bad Nauheim (Wetterau) ausgelöst worden. Das Dachgeschoss des Hauses, in dem sich Polizeistation und das Stadtarchiv befinden, stand in Flammen. Die Räumlichkeiten seien "erheblich beschädigt" worden, sagte ein Polizeisprecher der Wetterauer Zeitung. Wie groß der Schaden ist, war am Neujahrsmorgen noch nicht absehbar.

Feuerwehr in Bad Nauheim im Einsatz.

+++ Foto: Neujahr auf dem Hoherodskopf +++

14.11 Uhr: Diesen Blick aus der Silvesternacht hinunter vom Hoherodskopf bei Schotten im Vogelsberg hat uns hessenschau.de-Nutzer Mathias Kipper gemailt. Vielen Dank! Auf dem Berg sei viel los gewesen. Bei dieser Aussicht - leicht nachvollziehbar.

Diese Aufnahme vom Hoherodskopf schickte uns Mathias Kipper.

+++ Leichtes Erdbeben in Darmstadt +++

13.11 Uhr: Manche feierten noch, andere schliefen schon, als es in der Neujahrsnacht in Darmstadt zu einem leichten Erdbeben kam. Bemerkt hat das Beben der Stärke zwei offenbar kaum jemand, das das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie gegen 4.20 Uhr verzeichnete. Das Epizentrum lag im Stadtteil Kranichstein. Bei der Richter-Skala 2 sprechen die Experten von einem extrem leichten Erdbeben, das zwar messbar ist, aber nicht spürbar. Die Polizei in Darmstadt hatte entsprechend keine Anrufe von besorgten Anwohnern erhalten, wie sie auf hr-Nachfrage sagte.

+++ Türsteher vor Frankfurter Club niedergestochen +++

11.52 Uhr: Vor der Frankfurter Diskothek Velvet am Willy-Brandt-Platz sind am frühen Neujahrsmorgen drei Türsteher mit einem Messer angegriffen worden. Die Bild-Zeitung hatte zuerst darüber berichtet. Einem 18-Jährigen sei gegen 2.45 Uhr der Zutritt zu dem Club verwehrt worden, sagte ein Polizeisprecher dem hr. Nach einem Streit habe der Mann auf die Türsteher mit einem Messer eingestochen. Einer von ihnen sei schwer verletzt worden, die beiden anderen leicht. Der 18-Jährige, der ebenfalls verletzt wurde, und zwei Begleiter wurden festgenommen. Man ermittele wegen versuchten Totschlags, sagte der Polizeisprecher.

Polizisten in der Silvesternacht am Frankfurter Club Velvet.

+++ Feuerwehr Darmstadt: "Normales Einsatzaufkommen" +++

10.27 Uhr: Die Feuerwehr Darmstadt bilanzierte die Silvesternacht am Vormittag als "normales Einsatzaufkommen für Feuerwehr und Rettungsdienst". Man habe zu 18 Einsätzen ausrücken müssen. Verletzte habe es nicht gegeben. Die Polizei schrieb, dass in Darmstadt am Neujahrsmorgen gegen 1 Uhr vier Fahrzeuge gebrannt hätten. Drei der Fahrzeuge - Transporter - hätten auf dem Gelände einer Autovermietung gestanden. Der Gesamtschaden liege bei rund 125.000 Euro.

+++ Feuerwehr Frankfurt: 122 Brand- und 233 Rettungsdienst-Einsätze +++

10.23 Uhr: Die Feuerwehr Frankfurt hat am Vormittag eine Bilanz der Silvesternacht gezogen: allein zwischen Mitternacht und 7 Uhr sei sie zu 122 Brandeinsätzen ausgerückt. Dazu kamen im selben Zeitraum 233 Einsätze des Rettungsdienstes, wie die Feuerwehr mitteilte. "Bei den gemeldeten Bränden handelte es sich um brennende Mülltonnen, brennende Balkone und ausgelöste Brandmeldeanlagen." Auch die Frankfurter Feuerwehr beklagte, dass ihre Mitarbeiter im Einsatz mit Böllern beworfen worden und mit Raketen beschossen worden seien.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Das war in der Silvesternacht in Hessen los

Polizei und Rettungsdienst in der Neujahrsnacht auf der Alten Brücke in Frankfurt.
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+++ Spektakuläres Foto vom Neujahrsfeuerwerk über Frankfurt +++

10.11 Uhr: Neben all den Meldungen über Gewalt und Brände in der Silvesternacht scheint die große Mehrheit einen friedlichen und schönen Jahreswechsel hinter sich zu haben. Ein Zwischenstand unseres Votings (nicht in App, nur über Internet-Browser sichtbar) zeigt: neun von zehn hessenschau.de-Nutzerinnen und Nutzer sagen, sie seien gut ins neue Jahr gekommen. Das freut uns. Wie farbenfroh und schön der Jahreswechsel in Frankfurt aussah, zeigt dieses spektakuläre Foto von dpa-Fotograf Andreas Arnold aus der vergangenen Nacht:

Feuerwerk über Frankfurt.

+++ Feuerwehr Gießen: keine Verletzten +++

9.52 Uhr: Die Silvester-Bilanz der Feuerwehr Gießen klingt verhältnismäßig positiv. Elf Einsätze habe man gehabt, twitterte die Feuerwehr am Morgen. "Glücklicherweise wurden dabei keine Personen verletzt."

++HAPPY NEW YEAR++ 11 Einsätze hatte die @Feuerwehr_GI an Silvester zu bearbeiten. Glücklicherweise wurden dabei keine Personen verletzt. Wir wünschen Ihnen für #2020 Gesundheit und viel Freude. Ihre Feuerwehr Gießen ^th #giessen112 #fwgi #wirfuergiessen #mittelhessen

[zum Tweet mit Bild]

+++ Notarzt und Sanitäter geschlagen +++

9.33 Uhr: Die Polizei in Osthessen berichtet über Gewalt gegen Rettungskräfte. In Bebra (Hersfeld-Rotenburg) schlug ein 41 Jahre alter Betrunkener am Silvesterabend im Rettungswagen einem Notarzt ins Gesicht. Der Patient war eine Treppe hinabgestürzt. In Alheim (Hersfeld-Rotenburg) wurde ein Sanitäter im Rettungswagen attackiert: Ein 73 Jahre alter Betrunkener schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

+++ Wiesbaden: 224 Rettungseinsätze, über 50 Feuerwehr-Einsätze +++

9.31 Uhr: Die Feuerwehr Wiesbaden zog am Neujahrsmorgen eine Bilanz ihrer Einsätze seit Silvester um 7 Uhr: Demnach rückte der Rettungsdienst 224-mal aus, insgesamt seien über 50 Feuerwehreinsätze abgearbeitet worden. Der Jahreswechsel sei "erwartungsgemäß arbeitsreicher als andere Tage" gewesen, schrieb die Feuerwehr. Sie berichtete von brennenden Balkonen, Dächern, Weihnachtsdekoration und einem Auto in Flammen.

+++ 400.000 Euro Schaden bei Scheunenbrand +++

9.16 Uhr: Ein Scheunenbrand hat am Silvesternachmittag im Petersberger Ortsteil Böckels (Fulda) einen Schaden von mindestens 400.000 Euro verursacht. Die Scheune sei als Werkstatt und Lagerhalle genutzt worden, teilte die Polizei mit. Rund 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar.

Löscharbeiten in Petersberg-Böckels.

+++ Betrunkener zündet Silvesterrakete in Wohnung - 50.000 Euro Schaden +++

9.01 Uhr: In einer Dachgeschoss-Wohnung in Bebra (Hersfeld-Rotenburg) ist am Silvesternachmittag eine Feuerwerksrakete gezündet worden. Wie die Polizei schrieb, geriet dadurch ein Teppich in Brand, dann fing der Dachstuhl Feuer. Der Inhaber der Wohnung sei schwer verletzt worden. Er sei stark angetrunken gewesen. Gegen ihn werde nun ermittelt. Der Schaden am Gebäude liegt bei 50.000 Euro.

Wohnungsbrand in Bebra.

+++ Haus von Familie nach Brand unbewohnbar +++

8.52 Uhr: Ein Ehepaar und ihr zwölf Jahre altes Kind können ihr Haus in Griesheim (Darmstadt-Dieburg) vorerst nicht mehr bewohnen. Um kurz nach Mitternacht brannte der Dachstuhl, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr war über zwei Stunden mit dem Löschen beschäftigt. Der Schaden wird auf 50.000 Euro geschätzt. Die Brandursache wird noch ermittelt.

Abgebrannter Dachstuhl in einem Wohnhaus in Griesheim (Darmstadt-Dieburg)

+++ 300.000 Euro Schaden durch Brand auf Bauernhof +++

8.28 Uhr: Ein Schaden von rund 300.000 Euro entstand durch einen Brand in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Guxhagen (Schwalm-Eder). Wie die Polizei mitteilte, waren am frühen Neujahrsmorgen Futter und eine Zugmaschine durch das Feuer zerstört worden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar.

Löscharbeiten auf dem Bauernhof in Guxhagen.

+++ Rettungswagen kracht in Bushaltestelle +++

8.15 Uhr: Ein Rettungswagen ist in Fulda auf dem Weg ins Klinikum in eine Bushaltestelle gekracht. Fahrer sowie der Beifahrer, der hinten im Wagen beim Patienten saß, wurden leicht verletzt, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Der Patient wurde durch den Unfall nicht verletzt. Der Rettungswagen war einem entgegenkommenden Auto ausgewichen und dabei von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto wiederum war laut Polizei einem Tier auf der Straße ausgewichen und dadurch auf die Gegenspur geraten. An Rettungswagen und Bushaltestelle entstand ein Gesamtschaden von etwa 35.000 Euro. Der entgegenkommende Autofahrer flüchtete.

+++ Feuerwehr Kassel braucht Unterstützung +++

7.55 Uhr: Die Feuerwehr Kassel hatte vor allem zwischen 23 und 0.30 Uhr eine Menge zu tun. Wie sie am Morgen berichtete, musste sie parallel fünf Gebäudebrände löschen. Weil so viel los war, habe man kurz nach Mitternacht Vollalarm ausgelöst. Damit habe die Berufsfeuerwehr Unterstützung von 65 Mitarbeitern der Freiwilligen Feuerwehren bekommen. Ein Auszug aus dem Einsatzbericht: Feuer im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses, Dachstuhlbrand, Kellerbrand, Lagerhallenbrand, Mülltonnenbrände.

+++ Polizei und Feuerwehr in Frankfurt mit Feuerwerk beschossen +++

7.45 Uhr: In Frankfurt-Rödelheim haben in der Nacht etwa 60 Randalierer die Polizei mit Feuerwerk beschossen - verschanzt hinter einer Barrikade. Wie die Beamten mitteilten, wurde eine Polizistin durch einen Böller verletzt. Sie erlitt ein Knalltrauma. Schon vor Mitternacht hatte sich die Gruppe hinter Barrikaden aus Sperrgut und Mülltonnen verschanzt und gezielt Raketen abgefeuert. Erst mit einem größeren Aufgebot konnten die Beamten die Randale beenden, nach rund einer Stunde.

Das neue Jahr ist gerade 5 Minuten alt und im #Zentmarkweg werden Barrikaden gebaut und Einsatzkräfte mit Raketen und Böllern beschossen. #Frankfurt

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In Frankfurt-Griesheim seien Feuerwehrleute bei Löscharbeiten mit Feuerwerkskörpern angegriffen worden, berichtete die Polizei weiter. Mehrere Menschen seien festgenommen worden.

+++ Frohes neues Jahr! +++

7.30 Uhr: Guten Morgen aus der hessenschau.de-Redaktion. Wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr und hoffen, dass Sie gut und vor allem unversehrt durch die Nacht gekommen sind. Wir tragen hier die Silvesternacht-Berichte von Polizei, Rettungskräften und Feuerwehren zusammen. Außerdem informieren wir Sie über alles, was in der Silvesternacht und an Neujahr in Hessen passiert ist.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 01.01.2020, 19.30 Uhr