In Zusammenhang mit der "NSU 2.0"-Drohschreibenserie sind keine weiteren illegalen Abfragen aus hessischen Polizeisystemen bekannt geworden.

Das erklärte ein Sprecher des Innenministeriums am Freitag. Seitens der Polizei werde fortlaufend geprüft, ob solche Abfragen erfolgt sind. Die "taz" hatte am Donnerstag berichtet, in einer mit "NSU 2.0" unterzeichneten Mail von Ende Juni werde die aktuelle, öffentlich nicht bekannte Adresse der Anwältin Basay-Yildiz genannt. Basay-Yildiz war eines der ersten Opfer der "NSU 2.0"-Drohschreiben.