CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer fordert angesichts der Serie rechtsextremer Drohmails gegen Linken-Vertreter und steigender Gewaltbereitschaft besseren Schutz für ehrenamtliche Politiker.

Es sei wichtig, "ausgehend von einzelnen Bedrohungsfällen dahinter liegende Strukturen und Netzwerke" zu erkennen und offen zu legen, sagte sie der dpa. Dafür sei etwa auch die Überwachung verschlüsselter Chat-Verläufe nötig.

Der FDP-Innenpolitiker Kuhle hat unterdessen gefordert, dass der Generalbundesanwalt die Ermittlungen im Fall der "NSU 2.0"-Drohmails übernehmen solle.