Ihre Kommentare Schreiben Sie uns: Ihre Coronavirus-Erfahrungen

214 Kommentare

  • Ich frage mich gerade, ob jemand von der hr-Redaktion diese Kommentare überhaupt liest.
    Weiterhin würde mich mal eine korrekte Aufschlüsselung der Corona Infizierten interessieren. D. h. wieviel sind aktuell AKTIV Infiziert und wieviel sind bereits Gesund. Es gibt immer nur eine Zahl der gesamten Infizierten. Eigentlich müssten die Personen, welche sich bereits Ende Februar/Anfang März infiziert haben, längst wieder fit sein.

    Anmerkung der Redaktion: Wir lesen jeden einzelnen dieser Kommentare. Wir haben bereits mehrfach gemeldet, dass das Sozialministerium die Zahl der Genesenen nicht mitteilt, alldieweil sie dort nicht vorliegt. Ist jemand Corona-infiziert, muss sie oder er gemeldet werden. Ist sie oder er wieder gesund, muss sie oder er das nicht melden. Abgefragt wird das nicht. Daher haben Sie Recht: Die Zahlen geben nicht den Stand der aktuell Infizierten wieder, sondern nur den der jemals Infizierten. Das lässt sich aber nicht ändern.

  • Ich erlebe dieses Chaos sehr schwer und meine Gesundheit außerordentlich gefährdet!
    Die Regierung ist völlig unfähig und ital. Verhältnisse möchte ich mir garnicht vorstellen! Am liebsten sollte mein Leben nicht mehr weiter gehen, weil wir uns irgendwann nicht zu helfen wissen! Beispiel: New York und der Rest von Amerika!
    H a l t e n S i e A b s t a n d !!

  • Es wird ständig davon erzählt, dass in der Krise mehr Miteinander entsteht.
    Leider kann ich dem nicht zustimmen.
    Meine Nachbarn sind dermaßen rücksichtslos und unsensibel. Sie igeln sich mit ihrer kleinen Tochter trotz schönem Wetter und eines großen Gartens in ihrer über mir liegenden Wohnung ein. Das Kind rennt den ganzen Tag hin und her, was sich in meiner Wohnung wie eine trampelnde Elefantenherde anhört.
    Ich bin Schichtarbeiter und habe momentan keine Ruhe. An Schlaf nach der Nachtschicht ist nicht zu denken.
    Leider ist rechtlich nichts zu machen. Kinderlärm muss hingenommen werden.
    So sieht es aus in unserem Land.
    Leider wird wohl solches egoistisches Benehmen nach der Krise weiter zunehmen, da jeder bestrebt sein wird, seinen eigenen Vorteil zu sichern, um vom Punkt Null wieder nach oben zu kommen.

  • Meine Jungs 13.und 18 Jahre warten das alles bald vorbei ist. Ich gehöre mit meine 18 Jährigen Sohn zu Risikogruppe. bleiben zu Hause im uns und andere zu schützen. Spielen basteln und lassen uns auch sonnen in der Wohnung.
    Dazu beschäftige ich mich mein Wissen zu verbessern.
    Von Beruf her bin ich in der Pflege tätig und würde gerne mein Team sehr unterstützten.
    was leider nicht möglich ist.
    Spreche aber ein Grösse Dank aus für alle Helfern in der Krise.
    ob Ehrenamt die für uns einkaufen gehen und besorgungen machen. Die Verkäufern die immer dafür sorgen das die Regalen voll sind.
    Ärzten und Pflege die alles geben und die kranken Personen zu Heilen.

    Bitte bleib alle Gesund und helft so gut es geht um andere und um euch selbst zu sützen.

  • Den äußeren Alltag zu meistern ist kein Problem. Aber mir fehlen die kulturellen Erlebnisse. Mir fehlt der sonntägliche Gottesdienst. Ich begreife auch nicht, das es einen Unteschied geben soll zwischen einem Supermarkt mit kontrolliertem Eingang und einer Kirche mit den gleichen Regeln im Gottesdienst. Warum wird immer nur an das leibliche Wohl gedacht und das seelisch -geistige Wohl? Ist das denn überflüssig? Es wurden erst die kulturellen Einrichtungen geschlossen, dann die Bordelle und Clubs. Das ist sonst eher in diktatorischen Staaten der Fall. Ich sorge mich nicht um mein Leben, habe keine Angst vor dem Tod, aber ich sorge mich um das Mitmenschliche in unserer Gesellschaft, die bei der ersten Herausforderung nur ans Klopapier denkt. Im Moment ist der nächste Mensch der Feind, der etwas wegnimmt und der den Tod bringt (das ist das Bild das vermittelt wird in allen Medien) Wo ist die Nächstenliebe geblieben? Werden die Kirchen zu Ostern wieder öffnen?

  • Was wird, wenn wir nach der Krise merken, dass wir nur die Hälfte brauchen, an Kino und Restaurantbesuchen, Autos, Klamotten und Urlaubsreisen? Und das Doppelte an Ruhe, Gesprächen und Nähe?

  • Freie Fahrt für Leute die den Laden am Laufen halten. Und unterstützt die LKW-FAHRER!

  • Mein Name ist Roger Brandt, ich bin der Betreuer meiner lieben Mutter, sie leidet an Demenz und Parkinson.
    Ich habe sie 8 Jahre bei mir Zuhause gepflegt ,und seit 5 Jahren liegt sie im DRK Bochum Weitmar,dort bin ich 2 mal am Tag bei ihr ,gebe ihr Essen an hole sie aus dem Bett, und gehe mit ihr nach draußen mit Rollstuhl natürlich.
    Jetzt wütet dass Corona,ich darf nicht mehr zu meiner Mutter, die ich schrecklich vermisse,sie braucht mich,dass weiß ich genau,denn sie bekommt keine Streicheleinheiten mehr von mir,auch dass Schmusen gibt es nicht mehr,ich bin am Boden zerstört.
    Ich habe für mich Entschieden,dass für mich meine Mutter Tod ist,obwohl sie noch lebt,ich weiß dass ich sie nie mehr Wiedersehen werde,die Stebeversicherung bekomm der Bestatter, der weiß dann was er machen soll,darauf zu warten dass ich sie Vieleicht noch sehen könnte,reicht mir nicht.
    Seelisch,Nervlich bin ich ein Wrack,ich muss ein schlussstrich ziehen,ich kann nicht mehr.

  • Hier geht der Schornsteinfeger von Haus zu Haus und in die Häuser! Ist das in der aktuellen Situation in Ordnung?

  • Guten Tag,
    Da wir auf dem Land im eigenen Häuschen wohnen geht hier alles seinen gewohnten Gang. Wir haben wie immer sehr viel Arbeit und eine Kernsanierung der oberen Wohnung soeben nach Monaten abgeschlossen. Jetzt zieht unser Mieter ein und es kommt Leben in die obere Abteilung. Da die Märkte inklusive Baumarkt geöffnet haben ist für uns alles nötige in der Nähe zu kaufen. Hier fahren wir sowieso mit dem eigenen Auto, mangels Nahverkehr, Nachbarn helfen sich immer schon, Vorräte hat man hier im Keller. Fitnessstudios brauchen wir nicht, genug körperliche Arbeit haben wir hier in Haus und Garten. Meine Frau arbeitet in Frankfurt und hat im Moment noch Urlaub. Wenn dieser beendet ist wechselt Sie ins home office. Sie hat bereits eine Art Passierschein erhalten um nach Frankfurt hinein zu fahren. Dort muss Sie nur noch die Organisation klären wegen home office und dann geht es wieder zurück in den schönen Odenwald. Wir vermissen im Moment nichts essentielles.

  • In dieser Woche nehme ich meinen Resturlaub und fühle mich wie vor 50 Jahren mit 15.
    Sehe ich aus dem Fenster oder halte mich draußen auf, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Ausgesprochen langweilig.

  • Ich fuehre meinen normalen Alltag wie immer weiter.Da ich einen Hund habe gehe ich nach dem Essen 1Std.spazieren und um 17.00 Uhr noch einmal.Ich halte Kontakt über Whats APP und Sype mit meinen Freunden und den Kindern die noch arbeiten gehen.Ich stricke Socken lese viel und mache Kreuzwortraetzel.Bis jetzt hatte ich noch keine Langeweile.
    Danke an alle die jetzt fuer uns da sind.Bleibt gesund.
    Gruss
    Siggi

  • Mir macht Sorgen, wie es weiter geht. Ob "frisches" auch im Herbst aus regionalem Anbau erhältlich ist. Spanien, Italien und andere Länder werden zur Belieferung von Obst und Gemüse eher mehr als weniger ausfallen. Beim Spargelanbau scheint sich der fehlende Anteil an Erntehelfern mit der fehlenden Abnahme durch die geschlossenen Restaurants auszugleichen. Statt den unverkauften Teil unter zu pflügen könnte selbst ernten helfen, auch wenn der Laie keine Ahnung hat, wie man es richtig macht.

    Letztlich sind das Luxus-Probleme. Wir haben Krankenhäuser und gute medizinische und Lebensmittel Versorgung; Müllabfuhr, Wasser und Stromversorgung funktionieren. Lese ich über Flüchtlingslager in Griechenland und Italien, der Lage in Syrien, Iran, Irak und andere, bin ich tief betroffen. Ein Begriff, den ich eigentlich schlimm finde, ein anderer fällt mir aber auch nicht ein, um meine Gedanken zu beschreiben.

    Passt auf Euch und Andere auf, guckt über den Tellerrand!

  • Guten Tag,

    Ich lebe in München und meiner Meinung nach, schwirrt der Virus schon seit Dezember hier umher. Denn ich hatte bereits schon Anfang Januar exakt die typischen Symptome (Husten,Fieber, Kopfschmerzen, Durchfall etc)und hatte mich da schon gewundert, warum es so ein komischer trockener Husten mit Atembeklemmungen war. Ich hatte schon etwas Angst, aber da wusste man angeblich ja noch nichts von dem corona Virus. Auch hatte ich zur gleichen Zeit ein Gespräch mit einer Bekannten, die unabhängig von mir, die gleichen Symptome hatte. Erst 2 Wochen später kam der Bericht offiziell ans Tageslicht, obwohl man ab Dezember 2019 fast ganz München schon husten gehört hatte.. meiner Meinung fing alles schon viel früher an.

    Mit freundlichen Grüßen
    Nicole Tranquillo

  • Ich persönlich erlebe die aktuelle Zeit positiv. Der Wandel der Gesellschaft, das Umdenken und all die Hilfsbereitschaft unserer Mitbürger, ist ein positiver Nebeneffekt.
    Natürlich habe auch ich Sorgen, doch die Angst ist vergangen.
    Ich habe Ende Februar alle Phasen der Emotionen durchlebt und nach zwei Wochen konnte ich nur noch positive Bilanz ziehen.
    Mit Sicherheit ist meine Einstellung damit verbunden, dass ich mich nicht mit Existenzängsten herumschlagen muss. Ich denke für jemand anderes ist die aktuelle Situation doch traumatischer und ich kann es absolut nachvollziehen.
    Ich bemühe mich, mein Umfeld positiv zu stimmen und informiere über wichtige Änderungen. Ich trage viel zur Aufklärung bei und denke es ist auch notwendig. Das nimmt mit Sicherheit dem ein oder anderen die Angst vor dem Ungewissen. Wobei auch ich natürlich nicht hellsehen kann und eben nicht weiß was genau auf uns zukommt.
    Liebe Grüße.

  • Der Einkauf wird mir seit Montag sehr erschwert.Ich gehöre zur Risikogruppe u. verlasse d.Haus nur zum Einkaufen.Ich werde vom Supermarkt gezwungen,einen schweren Einkaufswagen zu schieben.Ich habe den Wagen vorher nicht angefasst,aus Eigenschutz,u.muss es jetzt in der Coronakrise anfangen.Bitte,wo ist der Sinn das JEDER,auch wenn man zu Zweit EINEN Einkauf tätigt,meine Mutter gehört auch zur Risikogruppe u.wir tätigen unseren Einkauf gemeinsam.Also, jeder einzelne Kunde, MUSS einen Einkaufswagen schieben, auch wenn ein Einkaufswagen leer bleibt.Für mich ist er definitiv zu schwer!Liebe Leute, die ihr Euch das ausgedacht habt,denkt ihr bitte auch an die Personen,die sich schonen müssen?Dennoch aber Lebensmittel einkaufen müssen,die sie verbrauchen und KEINE Hamsterkäufe tätigen?Ich bin jetzt fix&fertig,wahrscheinlich lachen jetzt viele über mich aber für meinen kleinen Einkauf reicht mir mein Körbchen o.Stoffbeutel.Denkt bitte auch an uns! Danke! Bleiben Sie alle gesund!

  • Immer wieder hört man von den "Helden" im Einzelhandel. Ich persönlich habe leider eher die Erfahrung gemacht, dass man von den Verkäufer(innen) öfter unmotiviert angeblafft wird. Zu Beginn habe ich noch versucht freundlich zu sein, da wird dann aber oft so getan, als wenn man die Böse ist, die sie in Lebensgefahr bringt. Leider muss ich meine Lebensmittel und Hygieneartikel einkaufen, da geht kein Weg drum rum. Ich finds auch nicht toll, würde lieber ganz zu hause bleiben.
    Gestern im Rossmann (der natürlich immer noch kein Toilettenpapier und Desinfektionsmittel hat) wollte ich hinein, draussen war nichts besonderes geschrieben ausser 1,5 m Abstand halten. Ich bin rein und angeblafft worden, dass ich warten muss, bis der nächste Kunde draussen ist. OK. Als ich dran war, habe ich den Kassierer darauf hingewiesen, dass draussen nichts steht. Daraufhin bin ich erneut angeblafft worden, dass das jetzt überall so ist. FALSCH. Muss das alles so ruppig zugehen?

  • Nach 1 Woche homeoffice und schulfrei haben wir den ersten Lagerkoller hinter uns. Wir haben uns gezofft und wieder versöhnt, als wir gemerkt haben, das wir uns nur wegen der Enge gezankt haben. Jetzt sind wir wieder vereint und nutzen mehr die vorhandenen Türen und treffen uns wie auch sonst zum Essen. Ein paar Nettigkeiten wie zum Beispiel den Espresso zum Computer bringen oder den Kuss wenn man sich begegnet, reichen aus, um die Stimmung zu heben. Also Leute, gebt Euch ein bisschen Platz.

  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    Seit 2 Monaten berichten alle Medien über Corona.
    Ist ja auch angebracht, bei der Menge der Erkrankten.
    Viele Menschen haben natürlich auch Angst selbst daran zu erkranken.
    Was ich deshalb vermisse, sind Berichte von Erkrankten, die jetzt wieder gesund sind über den Verlauf der Krankheit.
    Leichte Fälle kommen dafür nicht in Betracht, würde wahrscheinlich zu leichtsinnigem Verhalten führen, aber Mittel- oder Schwererkrankte könnten darüber Auskunft geben ob die Krankheit zu Fieber und Schmerzen führt wie bei Influenza, oder ob noch andrer Symptome dazu kommen.
    Gruß K. Seiwald

  • Vier bis fünf Supermärkte abzuklappern wegen Nudeln, Reis, Mehl oder KLOPAPIER in einer normalen (!!) Menge, einfach unmöglich. Jeder quatscht von Solidarität, aber letztendlich ist sich jeder selbst der Nächste. Leute, lasst diese Hamsterkäufe endlich sein.

  • Hallo ihr Lieben da draussen! Ich bin Krankenschwester und arbeite in einer Arztpraxis. Leider muss ich feststellen, dass in diesem Bereich größtenteils "schutzlis" gearbeitet wird, weil keinerlei Schutzausrüstung verfügbar ist. Darüber spricht kaum Jemand. Ausserdem ist mir beim Einkaufen aufgefallen, dass die Menschen im Laden wo ich immer einkaufe wie immer aneinander vorbeiziehen, ohne gross Abstand zu halten. Es kontrolliert auch Niemand (in anderen Supermärkten halten wenigstens Angestellte Ordnung und desinfizieren die Griffe der Wagen usw). Hier scheint das keine Priorität zu haben. Die Handschuhe hat die Kassiererin den ganten Tag an, was auch keinen Sinn macht. Ich bin echt schockiert. .....von den alterstarrsinnigen Rentnern mal abgesehen
    Gruß Nicole Fincke, Bad Hersfeld

  • Ein komplettes Ausgehverbot ist die einzige richtige Maßnahme, um die Verbreitung des Virus zu stoppen. Ich weiß mit absoluter Sicherheit, dass Kontaktpersonen während ihrer Quarantäne ihre Einkäufe tätigen obwohl die Nachbarn Hilfe angekündigt haben. Gleichzeitig muss man feststellen, dass sich bei schönem Wetter an Werktagen eine bedenkenswerte Anzahl jüngerer Menschen (zwischen 30 und 50 Jahren) im Freien befindet. Meist zum Joggen und zu Spaziergängen. Es macht wenig Sinn, Kontaktpersonen ausfindig zu machen und Quarantäne anzuordnen, wenn diese
    für das private Vergnügen im Freien genutzt wird. Hier in Mannheim steigen derzeit die Infektionen bemerkenswert an. Es gibt hier eben derzeit sehr viele Quarantäne-Verordnungen für Kontaktpersonen. Und das schöne Wetter verleitet die Menschen nun mal, diese Zeit für sich zu nutzen. Ich halte die Votgehensweise in Bayern als das einzig Wahre und Vernünftige. Die Menschen sind leider nicht intelligent genug.

  • https://www.youtube.com/watch?v=00uOKLwrq1s

    Bitte bleibt Zuhause, damit uns das Virus nichts mehr anhaben kann

  • Wir merken davon nichts in unserem 800 Seelen Dorf: Wir gehen mit dem Hund die Runde - wie immer und meiden Kontakte wie zuvor, weil wir keine Vereinsmeier sind und Menschenansammlungen sowieso nicht mögen. Unsere Vorräte sind schon seit Jahrzehnten auf 4-6 Wochen ausgelegt und wir kaufen auch nur alle 14 Tage ein. Wir geniesen die saubere Luft ohne diese Hauptverursacher des Klimawandels - und nun auch die jener Corona-Pandemie,- die Flugzeuge, die seltsamerweise nicht mal Katalysatoren vorgeschrieben bekommen und keine Feinstaubfilter.. wie alle anderen Verbrennungsmotore

  • Ich möchte die Gelegenheit nutzen, und allen Mitarbeitern in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Arztpraxen etc und im Einzelhandel zu danken für ihren täglichen Einsatz und ihre unermüdliche Energie dieses Land am Laufen zu halten und die Menschen so gut es geht zu versorgen.
    Man muss eine Menge Geduld und Verständnis aufbringen für uneinsichtige Personen die immer noch nicht verstanden haben um was es geht.

    Auch die Polizei, Feuerwehren, Rotes Kreuz u.s.w . haben meinen vollen Respekt verdient, mit dem was sie in den letzten Tagen und Wochen leisten müssen.

    Vielen herzlichen Dank, das kann man gar nicht oft genug wiederholen.

  • Ich arbeite in einer Zahnarztpraxis. Momentan völlig katastrophal, da ich weder Desinfektionsmittel noch Mundschutz noch Handschuhe ordern kann, weil es überall im Handel nichts mehr erhältlich ist. Noch reicht unser Bestand, aber ich hab mittlerweile aus dem WC für die Patienten sowohl Toilettenpapier als auch Seife und Händedesinfektion entfernt, weil es permanent geklaut wird. Die zahnmedizinischen Mitarbeiter sind doch im medizinischen Bereich die mit am stärksten gefährdeten Personen aufgrund des engen Kontakt zum Patienten und der Aerosole, die beim "Bohren" entstehen. Seitens der Regierung und des Gesundheitsministerium stehen wir völlig im Abseits und haben keine Möglichkeit zum Selbstschutz, weil es einfach nix mehr im Handel zu kaufen gibt. Praxis schließen? Keine Option, da die zahnmedizinische Versorgung gewährleistet sein muss.

  • Die aktuelle Situation lässt mich doch etwas an den Menschen zweifeln. Klopapier aus dem Kellerabteil im Mehrfamilienhaus klauen ist wahrscheinlich die nächste Stufe der Hamsterkäufe.

  • Ich habe ein mulmiges Gefühl, ich weiß nicht wie das enden soll.Ich finde es so unreal, man wartet jeden Tag darauf das etwas passiert.Diese Gefühl hatte ich noch nie.Da mein Mann und ich sowieso ruhiger leben fällt es bei uns nicht so ins Gewicht das es Kontaktsperre gibt.Ich mache mir vielmehr Gedanken darüber wann es wieder vorwärts geht, ich möchte nicht gerne in die Kurzarbeit.Schlimm finde ich auch das es oft verschiedene Aussagen über das Virus gibt.Ich habe aber noch schlimmer empfunden das nicht alle getestet werden und Kontaktverbot nur in der Öffentlichkeit gibt, auf der Arbeit im öffentlichen Nahverkehr gilt das nicht, es sind die Widersprüche die mich verunsichern.

  • kann man mal erwähnen wie toll die luft hier ffm seit tagen ist und wahrscheinlich gehört auch der blaue himmel dazu!? wahrscheinlich seit goethes zeiten nicht mehr so sauber geatmet. von mir aus könnte das ein gutes beispiel sein, wie es sein könnte OHNE (viel) flugzeuge und einen um etwa 70 bis 80 prozentigen privaten autoverkehr. ich hätte nicht gedacht dass wir das nochmal erleben dürfen. NUN MÜSSEN wir die konsequenzen daraus ziehen und JETZT umsteuern! es wäre eine schöne neue welt in der wir uns befinden würden

  • Meine Kollegen und ich haben schon ein flaues Gefühl in der Magengegend, denn wir sind im Sicherheitsdienst tätig.

    Ende der vergangenen Woche bekamen wir dann jeder auch ein Schreiben vom Arbeitgeber, dass wir benötigen falls es zu Ausgangssperren kommt.

    Wir haben in unserem Job zudem sehr viel Kontakt zu Personen aus verschiedenen Nationen. Wir schützen uns auf der Arbeit so gut wir dies tun können, doch das flaues Gefühl sich und die Familie anzustecken bleibt.

    Ich ziehe aber den Hut vor den Personen, die in der Medizin, der Kranken- und der Altenpflege tätig sind. Denn anders als wir können diese keinen Sicherheitsabstand einhalten.

  • Ich versuche weitgehend mich nicht in die Öffentlichkeit zu begeben.
    Fast alle Termine abgesagt.
    Leider bin ich auch einer der Risikogruppen .
    Ich verstehe es nicht das es immer noch Personen gibt die das alles nicht so ernst nehmen.
    Die haben ja das Recht sich zu infizieren, aber mich und meine liebsten nicht.

  • Kein Ausgangsverbot, dafür die Regelung nur noch alleine, b.z. Familie.
    Eine gute Lösung!!!!
    So kann jeder raus gehen, spazieren oder einfach nur Luft schnappen
    Und das ist das was wichtig ist , um diese Zeit zu überstehen. Eingesperrt ist schlimm, schlecht für die Psyche und......schlecht für Immunsystem und Gesundheit.
    Irgend wann haben wir es dann geschafft!!

  • Wenn die Angst um die finanzielle Existenz und die Zukunft nicht wäre hätte diese Zeit durchaus gute Seiten. Mehr Hilfsbereitschaft, mehr Zusammenhalt , weniger Umweltverschmutzung...
    Als sogenannte Soloselbständige wurden mir schlagartig sämtliche Auftritte auf unbestimmte Zeit abgesagt. Rücklagen in der Form vom Dispokredit sind spätestens Anfang April ausgeschöpft. Es heisst, niemand wird vergessen. Bin gespannt.

  • Hallo Zusammen, ich glaube das ist für einige von uns die schwerste Zeit im Leben!Ich bin im Verkauf in einem Unternehmen beschäftigt wo Gartengeräte verkauft werden(Rasenmäher,Rasentraktoren usw.). Wir reden immer davon das wir zuhause bleiben sollen, und das viele Jugendliche sich nicht daran halten. Leider müssen wir bei uns im Laden feststellen, da gefühlt 75 der Kunden zur sogenannten Risikogruppe gehören.
    Im Laden haben wir schon einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen, leider haben einige dafür kein Verständnis, oder sagen es ist "Panikmache"
    Ich mache mittlerweile sehr ungern Kundenberatung, weil ich Angst habe mich Anzustecken oder Kunden zu Infizieren(weil man nicht weiß ob man sich schon angesteckt hat) Bin jeden Tag froh zuhause bei meiner Frau und meinen zwei Kindern zu sein(5 und 7 Jahre)
    Hoffentlich ist diese Zeit schnell vorbei.
    In diesem Sinne, bleibt zuhause und vor allem gesund!!!!

  • Die Corona Pandemie schränkt uns alle massiv ein, damit hatte wohl in dieser Ausprägung niemand gerechnet. Insbesondere alleinlebende Menschen leiden ganz sicher unter der angeordneten sozialen Isolation. Da ist jedes Telefonat und jedes aufmunternde Wort ganz sicher Gold wert. Ob die sozialen Netzwerke und Medien in dieser Situation ihrem Name gerecht werden, wird sich zeigen.

    Als Funkamateur (DL6WAB) bin ich von sozialen Netzwerken oder dem Telefon nicht abhängig und kann jederzeit lokalen oder weltweiten Kontakt zu anderen Funkamateuren herstellen. Täglich tauschen wir uns mehrfach aus und informieren uns über neue Gegebenheiten. Soziale Isolation ist uns auch in Zeiten einer Pandemie fremd, obwohl sie zurzeit nicht direkt sondern nur per Funk erfolgen kann.

    www.dl6wab.de

    Ganz besonderen Dank möchte ich allen Menschen aussprechen, sie sich in der aktuellen Situation um andere kümmern und helfen. Das sind insbesondere alle Dienstleister, die gern einmal vergessen.

  • Es bleibt nur Eins: die Hoffnung nicht zu verlieren und auf die Wissenschaft vertrauen

    Und selbst handeln, nicht auf ein Kommando von ganz oben warten wie ein dressierter Hund. Leider sollte man vorsichtshalber mit der Rücksichtslosigkeit + sehr viel Naivität einiger Mitmenschen (meine damit nicht nur unsere Jugendlichen) rechnen.
    Gehe selbst seit über einer Woche nur alle 6 Tage zum Einkaufen aus dem Haus (um vor allem frisches Obst + Gemüse zu besorgen) und das freiwillig.
    Mein Dank und Respekt geht an alle Ärzte + Pflegepersonal, Kassiererinnen, Lieferanten, Behörden, Medien etc., die dafür sorgen, dass sich die Welt auch in Hessen weiterdreht.
    Ich wünsche allen Gesundheit, lesen Sie nicht nur diese traurigen Nachrichten, sondern genießen Sie auch die Sonne und die erwachende Natur. Stärkt das eigene Immunsystem!

  • Ich empfinde es als Abwarten, ohne zu wissen auf was...

    Mein Schatz ist Risikopatient, ich arbeite an der Front im KH, es ist wie am Roulette Tisch.
    Ich freue mich mit jedem Tag, an dem es uns Allen da draußen gut geht.

    Bleibt Zuhause !!!!

  • Da ich im LEH arbeite, empfand ich die letzten Wochen psychisch sehr belastend.
    Ein großer Teil der Menschheit zeigt sein wahres Wesen. Im Internet findet teilweise (!) eine Solidaritäts-Heuschelei statt, die für Übelkeit sorgt.
    Jetzt bitte nicht falsch verstehen, ich meine die Aufregung über das Verhalten anderer, während man selbst ja nur korrekt handelt und Gründe hatte dabei zu sein.
    A propos "Rechtfertigungen"-schlimm wenn über Kassierer/innen geschimpft wird, die ordnungsgemäß in den Ellenbogen husten. Bei dem Ansturm ist ein trockener Hals normal, da regelmäßiges Trinken nicht möglich ist.
    Was bringen denn Handschuhe an der Kasse-an denen befinden sich kurz drauf doch die gleichen Keime.
    Ebenfalls hart sind Anfeindungen unserer alljährlicher Heuschnupfenfeaktion gegenüber,etc.
    Man sollte, egal ob man selbst Angst hat oder nicht, anderen Menschen freundlich und mit respektvollem Abstand begegnen.
    Mein Dank geht an alle, die trotz der Umstände respektvoll und besonnen handeln

  • Meiner Meinung nach, sind die Supermärkte generell viel zu voll. Viel zu viele Menschen auf einem Haufen. Es sollte Zeiten geben, wo Berufstätige die Möglichkeit erhalten ,einkaufen zu gehen, usw. Außerdem eine Beschränkung, wie viele Menschen gleichzeitig im Laden sein dürfen, statt ewig gedrängt in der Schlange zu stehen. Beim Bäcker und in der Apotheke geht das ja auch. Es ist vielleicht viel wahrscheinlicher, sich beim Einkauf anzustecken, als sonst wo.

  • Der Anlass für die so oft ersehnte Ruhe ist erschreckend und macht mir Angst.
    Was seit Jahren immer schlimmer geworden ist, mich im Alltag stresst und unendlich nervös macht , ist jetzt weg.
    Kein Lärmteppich am Himmel. Ich wache nicht mehr um 5.00 Uhr mit den ersten Flugzeugen auf, kann mich besser konzentrieren.
    Es ist so wie vor 25 Jahren als wir hierherzogen.
    Und doch kann ich es nicht geniessen.
    Doch ich hoffe, dass in dieser erzwungen Ruhe viele entdecken wie schön das auch mal sein kann. Und so - wenn wir alle wieder all das machen können was wir wollen - manchmal in wieder stressigen Alltag innehalten

  • Natürlich ist die Situation belastend. Aber ich versuche auch das positive zu sehen: mehrheitlich sind die Menschen für einander da, nehmen viel Rücksicht und halten sich an verschärfte Regeln. Wir sind grade quasi alle Teil eines globalen Sozialexpetiments, das bisher zeigt, dass die Menschen gut sind. Ich hoffe nun sehr, dass es so weiter geht und wir zusammenhalten.

    Ich versuche die Zeit zu nutzen um in mich zu gehen, Dinge für mich zu tun, zu denen ich sonst oft nicht komme und gezwungenermaßen zu lernen, dass ich genug bin auch ohne ständig Leistung zu erbringen.

  • Höchst besorgniserregend für alle Bereiche in unserem Leben. Die gesamte wirtschaftsbranchen wackelt höchst und wir steuern mit Sicherheit , wenn das nicht bald ein Ende hat , auf eine Rezension zu auf deren Auswirkungen ich nicht denken darf da aber denke. Die Menschen in diesem Lande haben eine Angst aber auch weltweit.
    Arbeitsplätze können und werden, wenn das nicht rasch ein Ende hat wegfallen und zwar millionenfach... !

  • Hallo, mein Bruder kam am 7. März von seinem Süd-Tirol Urlaub zurück. Am 11. wurde er von den Behörden kontaktiert und zum Test einbestellt. Auch weil er leichtes Fieber und Husten hatte. Bis heute hat er kein Testergebnis. Seine Hausärztin meinte, sie habe weitere Patienten, die schon länger auf ihr Ergebnis warten. Mein Bruder ist in häuslicher Quarantäne, also keine Sorge. Nur wie viele solcher Fälle gibt es und wie hoch sind die Fallzahlen tatsächlich?

  • Wir sind zwei Solo Selbständige und seit einer Woche sind beide Firmen geschlossen. Für uns eine völlig neue Situation. Für meinen Mann heißt es, die Situation abwarten bis die Lage sich entspannt und er wieder risikofrei seinen Handwerksbetrieb weiter führen kann. Nur wie solvent werden dann die Kunden sein?

    Ich betreue Tiere in meiner Privatwohnung, wenn die Besitzer verreisen und habe mich gedanklich für einige Jahre von meinem Job verabschiedet. Ich kann mir nicht vorstellen das das Reisen in ferne Länder ganz schnell wieder risikolos ist. Ich möchte mich und meine Familie nicht in Gefahr bringen, denn wir leben in einem Mehrgenerationenhaus mit gefährdeten Personen.

    Selbständig bedeutete bisher Selbst und Ständig, nun bedeutet es, Totalstillstand. Noch stehen wir irgendwie unter Schock, sind mit der Situation überfordert und denken von Woche zu Woche.

    Es ist schon erstaunlich das ein kleiner Virus uns so im Griff hat. Bleiben Sie gesund!

  • Jeder Spinner meint, bei jeder sich bietenden Gelegenheit seine Mitmenschen belehren zu müssen. Erst neulich sind wir von einem Jogger angepöbelt worden, daß wir zwei Meter Abstand halten sollen - der Typ kam uns entgegengerannt - wir hätten zur Seite hechten müssen, was er wohl erwartet hat. So beweglich sind wir aber nicht mehr und sowas wollen wir auch nicht. Warum kann er nicht ausweichen, wenn er auf uns zu rennt ? Ich glaube, ich werde in einer Woche zu tolerantem Verhalten nicht mehr in der Lage sein.Ich meide so schon jeden Kontakt zu anderen Menschen (ausgenommen meiner Frau), weil sie mir widerwärtig sind. Und zu all dem werde ich vom Staat auch noch bestraft und daheim eingesperrt, so daß ich mich dem Wahnsinn noch nicht mal entziehen kann - gäbe es die Beschränkungen nicht, hätten wir Urlaub genommen und in Schweden gecampt. Oder im Schwarzwald. Oder sonstwo. Geht aber nicht. Und es wird täglich schlimmer !

  • Ich lebe allein, mit meinem Dackel Ludwig.
    Jetzt ist alles ganz anders, ruhiger und stiller.
    Wir gehn spazieren ich koch und backe und telefoniere mit meinen Eltern, drei Häuser weiter. Ich Kauf für sie ein. Versuch nicht zu nah zu kommen. Hab heute meinen ersten Videoanruf mit meinem Sohn geschafft Wow

  • Es ist die Hölle!!!

    Trotzdem gehe ich mit meiner Familie vor die Tür!

  • Ich bin pflegebedürftig, die Versorgung ist nicht mehr gesichert. Familie habe ich keine. Nun beginnt nicht nur die absolute Einsamkeit, sondern auch die körperliche Verwahrlosung.

  • Ich habe durch Corona meinen Job Verloren und muss sogar mein Auto verkaufen weil wir es uns nicht mehr Leisten Können.Seit Februar keinen Lohn bekommen weil mein Arbeitgeber insolvent ist durch Corona.5000 Mitarbeiter wissen nicht wie sie nun ihre Fixkosten im Monat bezahlen sollen, unverschuldet in not geraten und jeder zuckt mit den Achseln weil keiner auf dieses Problem eine Lösung hat.Jeder Spricht von einem Miteinander aber dieses Miteinander kennen die Vermieter , Banken, Inkasso Firmen , Strom /Telefon Anbieter,Versicherungen nicht.Drohen mit Kontopfändungen , Schufa Einträgen, setzen so eine Kleine Familie unter Druck.Ist das Ein Miteinander?ein Zusammen Schaffen wir das?
    Dies Kann die Politik nicht sehen , erzählen und versprechen.Bis dahin sind wir am Abgrund , eine Familie die in schichten Arbeitet um einiger maßen leben zu können.
    Uns geht es Gesundheitlich gut, aber jetzt mit nur einem Gehalt und in Kurzarbeit 60 und die Frau Arbeitslos wie soll das bloß Weitergehen?

  • Wie sicher auch Mietern in Hessen steht mir ein Wohnungswechsel Ende April bevor. Meine bisherige Wohnung besteht immer mehr aus Umzugskartons, und die neue Wohung ist ab dem 31.03. beziehbar, dem Tag des geplanten Unzuges. Für dieses Datum ist ein LKW bestellt. Die Frage, die einem niemand beantworten will ist, ob für diesen Tag, an dem sicher einige umziehen müssen, ein Umzug (nicht von Region zu Region, sondern innerhalb der Stadt) in Falle einer Ausgangssperre noch möglich sein wird.
    Ich brauche hoffentlich nicht zu erwähnen, wie trostlos die Lage in einem Haushalt ist, den gepackt ist. Wenn die Küche abgebaut ist, kann man dort nur schwer überleben. Was soll ich tun? Wer kann helfen? Wer kann dazu verlässliche Aussagen machen?

  • Ich arbeite in einem Sonderpostenmarkt.Das Geschäft darf offen bleiben,weil wir u a. auch Lebensmittel verkaufen.Und was kaufen die Leute-die als ganze Familie kommen-Blumen,Erde,Gartenartikel,Spielwaren-in 60 aller Wägen liegt nichts notwendiges-.
    Ich kann es nicht verstehen.Wir Verkäufer sind dem allen ausgeliefert-

  • Viel mehr Angst als das Virus an sich macht mir gerade das kopflose Verhalten der Menschen.

    Den anderen das Essen weghamstern, die einfachsten Hygieneregeln missachten, diese ganze mir doch egal, Hauptsache mir gehts gut -Haltung.

    Durch meinen Arbeitgeber bin ich gezwungen jeden Tag zur Arbeit zu pendeln und dort mit meinem hustenden Chef im Büro zu sitzen. Obwohl es kein Problem wäre, im Home Office zu arbeiten. Ich war diesen Winter oft krank, das weiß dort auch jeder. Wenn ich auf das Geld nicht angewiesen wäre, ich würde nicht mehr hingehen. Null Verständnis für diese Rücksichtslosigkeit - für was denn bitte... ?

  • Es ist schon seltsam, vor zwei Jahren sind 25.000 Menschen an der Grippe gestorben, aber solch einen Aufwand, so eine Panikmache hat es damals nicht gegeben! Mir stellt sich daher nur die Frage, wer profitiert aus dem Ganzen? Treiben wir mit der derzeitig betriebenen Panikmache nicht auf bürgerkriegsähnliche Zustände hin?Denken unsere Verantwortlichen nicht soweit vorrasu oder ist das alles nur geplant?

  • Das Wetter ist so schön wie in diesem Jahr noch nie, die Bäume blühen um die Wette und duften. Also könnte man die Zeit beim Gassi gehen mit dem Hund wirklich genießen. Dies geht jedoch nicht wirklich, weil die Welt außerhalb des eigenen Hauses zur Gefahr geworden ist. Man beäugt den Mitmenschen mißtrauisch: kommt er nicht zu nah? Warum steht er mitten im Weg? Muss er denn jetzt niesen? Ist der Abstand weit genug?
    Trotz dem nickt man sich sehr freundlich zu und es wird viel mehr gegrüßt als vorher. Für mich ist Gassi gehen eine Möglichkeit, andere Menschen zu sehen und mit viel Abstand auch mit ihnen zu sprechen, denn ich bin durch Asthma Risikopatientin und bin seit einer Woche zuhause. Es ist bedrückend, an die Menschen zu denken, die im Moment an Corona erkrankt sind und die mit dem Tod kämpfen müssen. Wann ist es bei uns soweit? Es fühlt sich an, wie die Ruhe vor dem Sturm hier im schönen Seeheim. Es bleibt nur Eins: die Hoffnung nicht zu verlieren und auf die Wissenschaft vertraue

  • Als Selbständiger Friseurmeister mit Personal fühle ich mich von unserer Politik alleingelassen

    Den nötigen Abstand einzuhalten ist unmöglich. Wir riskieren unser aller Gesundheit und die Politiker haben nicht die Eier uns zu schließen Kurzarbeit ist halt billiger. München ist für mich Champions Liga Wiesbaden nur abstiegskampf 2.liga

  • Das was Herr Bouffier nun verkündet hat ist schon lange überfällig. Auch Herr Söder in Bayern handelt richtig.
    Wenn die Menschen in diesem Lande es anders nicht verstehen, dann geht es eben nur so.
    Vor allem verstehe ich die Jugend nicht......schaltet mal eure Gehirne ein, oder habt ihr vergessen dass eure Großeltern und Eltern dieses Land aus Schutt und Asche aufgebaut haben nach dem Krieg.

    Auch diese Hamsterkäufe nerven mich. Ich war morgens bevor ich ins Büro für bei REWE und musste mit Erschrecken feststellen, dass es mehr rücksichtslose Menschen gibt als ich dachte. 10 Packungen Toipa im Wagen....und derjenige der die Regale auffüllt ermahnt den Kunden noch es sei zu viel und es gäbe noch andere Kunden. Antwort des Kunden, es sei ihm egal.
    Ich kann nur den Kopf schütteln über so viel Unvernunft.

  • In ein paar Jahren werden sehr viele Soziologen über diese Zeit und das Verhalten der Menschen ihre Doktorarbeiten schreiben, so viel ist mal sicher.

  • Ich kann nur hoffen, dass es in Hessen auch schnell eine Ausgangssperre gibt, da die Leute es einfach nicht kapieren.
    Wir müssen die Ärzt und Krankenschwestern unterstützen.
    Ist doch ganz einfach : Abstand, Maske, Handschuhe und zu Hause bleiben,
    Bleibt gesund

  • Die Situation ist surreal. Einerseits drängen sich die Kunden in Baumärkten und Supermärkten, auf der anderen Seite sind kleine und kleinste Geschäfte geschlossen. Eine Ausgangssperre droht.
    Tagesmütter sollen auf einen Montatslohn etc. verzichten, viele bangen um ihre Existenz.
    Wo bleibt der Beitrag unserer Politiker, hat eine Kanzlerin und oder ihre Minister schon auf einen Teil des Gehaltes zugungsten von Pflegekräften oder in Not geratener Personen verzichtet.....da sehe ich leider nichts.
    In Singapur ging die Regierung mit gutem Beispiel voran.

  • Die Situation fühlt sich gerade wie in einem Horrorfilm für mich an. Ich versuche aber die Ruhe zu bewahren und mich vernünftig zu verhalten, damit meine Kinder auch ruhig und gelassen bleiben. Was mich gerade am meisten nervt und aus der Ruhe bringt, das ist dieses abnormales Einkaufsverhalten von den vielen Menschen. Da ich Vollzeit arbeite und immer noch im Büro, kann ich oder Morgen früh oder abends einkaufen. Morgen früh sind normalerweise noch keine Lieferungen, abends sind meisten Regale leer. Und was ich dabei beobachte, dass viele von den ausverkauften Artikeln woanders zu den Wucherpreisen angeboten werden!!! Die Mehl bei den Ebay Kleinanzeigen für 40 pro Kilo, Desinfektionsmittel bei Ebay für 60, was normalerweise 3 gekostet hat. Ich dachte solche graue Geschäfte sind in Deutschland verboten!! Warum lässt die Staat das zu, dass die manche Menschen sich auf die Kosten von den anderen in dieser Situation bereichern? In den Krisensituationen dürfte so was nicht passieren!

  • Heute morgen 9.00 im Rewe in Kronberg: teilweise halbleere Regale, viele Produkte nicht verfügbar, die Kassiererin trägt keine Handschuhe, hustet in die Armbeuge, fasst alle meine Sachen an!
    Die Kassen haben nebeneinander geöffnet, so dass kein Sicherheitsabstand möglich ist.
    An der Bäckertheke rückt mir ein Kunde direkt auf die Pelle, zu meiner Reaktion "Halloooo?" bekomme ich gesagt, ich soll mich nicht so anstellen...
    Die Ausgangssperre wird kommen, weil die Menschen zu ignorant sind...

  • Moin Moin

    immer auf der Suche nach "wie erkläre ich die Verbreitung des Virus am anschaulichsten "

    fand ich eine gute graphische Darstellung auf der Washington Post.

    Leicht zu verstehen auch ohne große Englischkenntnisse

    1. Washington Post

    2. links unter dem Datum a) in the news

    b) Corona virus

    c) simulation click

    anhand mehrerer animierten Graphiken wird die Ansteckung sehr gut dargestellt.

    Sie zeigt vor allem wie wichtig Isolation ist

    Bleiben Sie gesund

  • Hallo guten Morgen ,
    Wir haben uns ziemlich abgeschottet - so gut wie es eben geht die Sozialkontakte eingeschränkt- in der Fanilie leben 2 Teenager , die sich vorbildlich verhalten. Ich möchte an alle Jugendlichen , die sich verantwortungsvoll verhalten ein großes Lob aussprechen .
    Wenn ich in dieser Zeit die Nachrichten ansehe wird die Bevölkerung, die Politiker, unsere Regierung in die Pflicht genommen und alle machen einen guten Job , aber was mich täglich aufs Neue ärgert sind die Nachrichten von der Börse. Das Land steht still und verantwortungslose Spekulanten verdienen sich eine goldene Nase mit der Krise .
    Wenn alles schließt, dann sollte auch die Börse pausieren , denn diese ständigen Negativmeldungen verunsichern alle nur noch mehr.

  • Wie erlebe ich diese Zeit?

    Zum einen mit Trauer, Wut, Verzweiflung.

    Anscheinend reichen die Zahlen weltweit und insbesondere die Zahlen aus Italien und Spanien nicht aus um das Verhalten der Menschen zu ändern.
    Ignorantes Verhalten, sowohl der jüngeren, als auch der älteren Generation sind mir unverständlich.
    Das im Einzelnen aufzuführen ist sicher nicht notwendig, es wurde hier an anderer Stelle bereits getan.
    In den Medien gibt es Streiterei, Schuldzuweisungen, teilweise unerträgliche Kommentare.

    Da mich das belastet, werde ich weniger im Internet lesen und meine Informationen auf wenige Quellen beschränken.

    Zum anderen Hoffnung.

    Hier gab es viele Danksagungen an die Menschen die im Moment besonders gefordert sind. Es gibt Hoffnung, dass diese Gesellschaft noch nicht so verroht ist wie sie scheint.

    Ich weiß, für viele ist das eine schwere Zeit. Geben Sie nicht auf.

  • Unfassbar, was dieser Virus mal wieder an menschlichem Verhalten offenlegt. Was ist genau nicht daran zu verstehen, dass auch wer selbst nicht erkrankt, Überträger sein kann und vielleicht jemand anderes deshalb verstirbt, nur weil man selbst zu faul war, nachzudenken und sich mal eine gewisse Zeit einzuschränken? Ich beobachte heute mehrfach Touristen hier in Biedenkopf, die sich tatsächlich lustig darüber machen, dass wir unser Museum geschlossen haben mit einem Zettel, der darauf hiweist, dass wir die Covid-19-Prophylaxe ernstnehmen. Was genau ist an einer Pandemie lustig?
    Natürlich ist unseren Gastronomen zu wünschen, dass sie noch weiter Geschäfte machen und Besucher haben, aber dass ausgerechnet überwiegend ältere Personen genau jetzt in der Gegend herumfahren und sich über geschlossene Kultureinrichtugen beschweren ist unfassbar.

  • Mir wurde durch Corona, mehr als ein halbes Jahr ehrenamtliche Arbeit zerstört.
    Eigentlich war für Sonntag eine Gedenkstunde zum 75 Jahrestags der Befreigung unseres Ortes vom Nationalsozialismus mit anschließender Eröffnung einer Sonderausstellung zu diesem Thema geplant.
    Leider fehlt dies nun komplett ins Wasser.

  • Aufhebung der Schulpflicht - Tag 4 - ich danke allen Lehrern für den großartigen Job, den Ihr täglich leistet!

    Vieles andere, vor allem ein großer Dank an alle Menschen, die zur Zeit großartiges leisten ist bereits gesagt, wie (m/f/d): Ärzte, Pflegekräfte, Verkäufer, LKW-Fahrer, Paketboten....... Wir können unsere Wertschätzung nur dadurch zeigen, dass wir uns vernünftig verhalten, wenig Sozialkontakte, rücksichtsvolles Handeln und gegenseitige Hilfestellung.

  • noch was,ich ziehe den Hut vor allen Menschen in den Arztpraxen und den Krankenhäusern.

  • Ich wünsche mir das sich die Menschen an die Anweisungen der Wissenschaftler halten.Ansonsten bleibe ich in meinen 4 Wänden und gehe nur zum Einkaufen vor die Tür.Ich habe einen neuen Bewegungssport entdeckt beim Einkaufen-Menschen ausweichen .Ach so,an der Kasse dauert es länger,wegen dem Abstand halten, weil sich deswegen andere Menschen trotzdem dazwischen schieben.Ich habe mir aber abgewöhnt die Leute darauf hinzuweisen das ich warte und versuche den Abstand einzuhalten.Die Antwort dieser Leute war-vor was haben sie Angst?-

  • Wie alles im Leben gibt es auch hier zwei Seiten. Der Ernst der Lage sollte uns allen klar sein. Die Politiker sind momentan gewilllt zu helfen und zu informieren.
    Mir wäre es aber wichtig vor allem die Wissenschaftler, Mediziener und besonders die Virologen zu hören und in allem einzubeziehen. Die Beiträge v Christian Dorsten sind sehr kompetent, überzeugend und hilfreich. Ich bin mir sicher, dass diese Kompetenz sehr wichtig und in den Ratschlägen auch umsetzbar sind.
    Nun die negative Seite, leider sind es v a junge Leute, die leichtsinnig und teilweise überheblich reagieren. Aufgewckt hat mich der Beitrag v d Journalisten Jan Kampmann v d Verein Risikogruppe. Ich kann das nur unterstützen, Leute bitte hört euch den Beitrag an und versucht zu verstehen. Natürlich sind unsere Alten gefährdet aber vergesst bitte nicht Behinderte, körperlich eingeschränkte Menschen und jeden der einfach da ist.
    Egal wie es jetzt nun mal ist. Der Egoismus und Gleichgültigkeit gehört in die Tonne.

  • Es sollen sich keine größeren Gruppen mehr bilden! Ich habe auf meiner Heimfahrt von Eschborn nach Glashütten a) Müttergrüppchen mit Kindern b) Senioren 65+ wahrgenommen. Offensichtlich wurde der Knall noch nicht von allen gehört und/oder wahrgenommen. Ich bin entsetzt. Insbesondere bin ich auf meiner kurzen Einkaufstour in einem Edekamarkt und auch hier vor Ort fast nur auf Senioren getroffen! Was ist mit denen nicht in Ordnung? Ich hoffe Sie können meinen persönlichen Unmut und da bin ich sicherlich nicht alleine, verstehen und korrekt einordnen. In Firmen z.B. werden die empfohlenen Hygieneregeln und der Mindestabstand etc. genau eingehalten. Wir werden durch die Empfehlungen und den Appell der Politiker hingewiesen Rücksicht auf die Risikogruppen unserer Gesellschaft zu nehmen. Leider halten sich die Senioren und leider auch Mütter mit Kindern nicht daran. Entweder ALLE machen mit oder ich befürchte, dass eine Ausgangssperre unumgänglich sein wird. Das möchte doch keiner erleben!

  • Für alle, die noch nicht wissen, was sie in diesen Tagen tun sollen: Wie wäre es mit Renovieren, Balkon oder/und Garten für den Sommer vorbereiten?

    Deshalb war es gar nicht dumm von unserer Landesregierung gedacht, auch die Bau- und Gartenmärkte offen zu lassen.

    Die Bürgerinnen und Bürger können sich dort mit Material für das "Aufhübschen" von Haus, Balkon und Garten eindecken und sind während sie arbeiten von der Straße. So können sie weder sich noch andere infizieren.

    Unsere Landesregierung ist gar nicht so blöd.

  • Wocheneinkauf bei Lidl - ziemlich normal, nur die Einmalhandschuhe zusätzlich zu dem Gemülle bei den Einkaufswagen war neu. Danach Mittagessen in unserem Stammlokal. Jeder zweite Tisch "reserviert" und die Bedienung in (1x)Handschuhen. "Es juckt, brennt und die Haut ist trotzdem gereizt, auch vom Desinfektionsmittel". Die Außenplätze noch nicht geöffnet, dabei ist jetzt im Frühling erste Hochsaison dafür. Wie lange es bei 12-18 Uhr bleibt, kann niemand sagen. Wenn kaum jemand kommt, ist sicher bald ganz Schluss. Wie können wir helfen?

    Wir sind mit dem PKW Einkaufen und Essen gefahren, die Kiste muss mal bewegt werden, sonst springt sie nicht an, wenn wirklich gebraucht. Getränke daher auch im Programm. Viele Lücken, irgendwie unheimlich. Trotzdem - unser Zeugs gab es.

    Ich schließe mich den Kommentaren mit "DANKE!!!" an Alle, die den Betrieb aufrecht halten, an. Dazu ein großes "PFUI!!!!" an alle, die nur an sich selbst denken, weiter Hamstern, in Gruppen zusammen hocken.

  • Es ist für uns alle nicht leicht in dieser ungewissen Zeit und natürlich haben wir alle Angst uns mit diesem Corona-Virus anzustecken.
    Aber wir dürfen dieser Angst keinen Platz in uns geben und wenn wir uns an die Hygiene vorschriften, an die Vorgaben des Gesundheitsamtes und anderer Behörden halten, brauchen wir auch keine Angst zu haben.
    Ich möchte mich heute von ganzem Herzen bei Ihnen bedanken, dass Sie Tag für Tag zuverlässig und gewissenhaft Ihrer Arbeitspflicht in diesen für uns alle schweren Zeiten nachkommen um die Menschen die unsere Hilfe so dringend benötigen und die sich auf uns verlassen, versorgen.
    Dafür bedanke ich mich bei Ihnen allen von ganzem Herzen.
    Herzlichst Ihre
    Nadia Qani-Schwarz

  • Schade,dass es immernoch nicht bei jedem angekommen ist,wie ernst die Lage doch ist.
    Bei gewissen Menschen fragt man sich ernsthaft ob es pure Ignoranz, Egoismus oder einfach nur grenzenlose Dummheit ist, sich so naiv und rücksichtslos zu verhalten. Sei es die Hamsterkäufer oder die, die regelrechte "Coronapartys" veranstallten. Ich ärgere mich über solche Menschen, die eben nicht nur sich selbst in Gefahr bringen sondern auch ihre Mitmenschen. Ich habe dieser Tage in einer Schlagzeile gesen, "Deutschland im Wohlstandstrotz". Dem muss ich mich anschließen. Jetzt aber Schluss mit gemecker, an dieser Stelle möchte ich nun DANKE sagen.
    DANKE an all die, die für uns die Stellung halten, ob Ärzte, Schwestern& Pfleger, Verkäufer und Verkäuferinen, an die Brief und Paketzusteller usw. usw. die dieser Tage ihre Arbeit für uns machen.
    VIELEN HERZLICHEN DANK AN EUCH ALLE!

  • Warum sind noch alle Cafes und Eisdielen geöffnet, wo die Leute geballt zusammen sitzen? Die meisten haben es wohl immer noch nicht kapiert!

  • Das Leben meiner Familie hat sich verändert .
    Mein Sohn , meine Schwester , mein Freund haben die Arbeit auf unbestimmte Zeit verloren ,da die Gastronomie und Veranstaltungsbranche betroffen sind.Ich mache mir viele Sorgen .Ich bin diejenige die noch arbeiten darf.Bin als Pflegefachkraft in Altenheim beschäftigt.Ich spüre große Verantwortung , heute habe beschlossen nicht mehr mit dem Bus zur Arbeit zu fahren .Meine 10 jährige Tochter ,hat vor zwei Tagen gesagt , sie wird ihren Kindern erzählen ,dass ihren elften Geburtstag wäre der erste wo sie aufwachen würde und wusste dass wäre einen Tag wie jeder andere ,es wird nichts passieren .
    Meine Mutter darf ich nicht besuchen ,sie hatte am 4 Februar einen Hirninfarkt .Ich und meine Schwester haben wir sie abwechselnd jeden Tag besucht , jetzt geht's es nicht mehr .Wir sind alle drei traurig ,es hat ihr viel Kraft gegeben , jetzt muss sie alleine kämpfen .
    Viele Menschen brauchen mich jetzt ,
    ich werde alles geben .

  • Ich arbeite in einem Amt der Stadtverwaltung (FFM). Wir sind hier mit 160 Kollegen zusammengepfercht. Vereizelt haben sich Kollegen in Quarantäne begeben. Potentielle Infektionswege und Ketten werden jedoch nicht wirklich berücksichtigt. Es wird einfah weitergearbeitet. Motto des Tages " Nicht so viel Desinfektionsmittel verbrauchen - alles wird gut".

  • Mich regen die Hamsterkäufe auf, die immer noch stattfinden obwohl immer wieder darauf hingewiesen wird, dass es nicht nötig ist. Da Abstand zu halten ist einfach unmöglich, denn spätestens beim Klopapier rasten alle aus.
    Natürlich haben mein Mann und ich auch unsere Ängste, da wir Selbstständig sind.
    Wir versuchen uns abzulenken und hoffen, dass diese Krise schnellstmöglich vorbei geht. Daher sollten alle die Empfehlungen einhalten.
    Bleibt alle Gesund.

  • In meinem Bekannten- und Familienkreis werden Feiern und Hochzeiten abgesagt. Das ist Schade und auch mir fehlt die persönliche Begegnung mit Menschen. Sorge macht mir dabei, ob ich meine Familie in einem anderen Bundesland Ostern besuchen kann.
    Ansonst finde ich es im Moment auch sehr spannend. Man wird in der Alltagsgestaltung kreativ in dem man z.B. wieder alte Hobbys aufleben lässt oder die moderne Technik nutzt um in Verbindung zu bleiben. Die Predigt meiner Freikirche wird z.B. aufgezeichnet und kann als Video geschaut werden.
    Und weil ich gern Bücher lese, finde ich das Buchfenster der Stadt Kelsterbach super.

    Das Leben wird langsamer und ich denke, es tut uns allen gut. Aber ich bin auch in der privilegierten Lage nicht zu den Berufsgruppen zu gehören die draußen schufften müssen und ich werde auch nicht von Verdienstausfällen geplagt.
    Ich hoffe aber auch darauf, dass danach endlich Dinge wie Bedingungslose Grundeinkommen mehr verstehen und überdacht werden.

  • Guten Morgen... ich habe das Gefühl, die "Alten" unter uns halten sich weitestgehend an die Vorgaben vom RKI. Da ich auf dem Land wohne und NOCH die Möglichkeit habe mich in meinem Garten zu beschäftigen, geht es mir gut. Gestern war ich für 2 Nachbarn einkaufen... da war eine Versammlung von Jugendlichen, die es scheinbar nicht begreifen und glauben das SCHULFREI sind verfrühte Ferien... das sind dann aber diejenigen, die als ERSTE SCHREIEN, wenn ein Ausgangsverbot kommt. Sie kennen keine Regeln... das ist das Schlimme! Natürlich sind die Mehl, Milch und KLOPAPIER horter such nicht besser, aber auch deren Lager sind bald voll... Allen eine einigermaßen gute Zeit und entdeckt mal wieder, wie man sich sinnvoll zu Hause beschäftigen kann...

  • Für mich ändert sich nicht sonderlich viel. Lebe alleine und brauche deshalb zum Glück auch nicht so arg viel (und nicht so arg oft) einkaufen. Zur Arbeit muss ich da in meinem Beruf HomeOffice nunmal eben halt nicht möglich ist. Und da ich kein Auto habe muss ich die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen. Ist halt so! Aber da dort gerade relativ wenig unterwegs sind passt das auch mit dem Abstand. Was soziale Kontakte angeht da war leider auch vorher eh nicht so viel möglich da viele die ich kenne Familie und keine Zeit hatten. Sprich: Mir fällt es leichter als anderen auf soziale Kontakte weitesgehend zu verzichten- bin es gewohnt. Trotzdem hoffe ich , dass es in 4-5 Monaten möglich ist wieder etwas zur Normalität zurück zu kehren. Wir werden sehen. Vor allen wünsche ich aber allen, die jetzt Existenzängste haben ganz viel Kraft.

  • Liebes HR Team, ich erlebe die Zeit in großer Verunsicherung, denn es verändert sich quasi fast stündlich die Situation und man kann sich nicht wirklich auf etwas einstellen.
    Menschen die sich flexibel auf Neues einstellen können sind im Vorteil.
    Ich bin krank und muss fast täglich zur Physio, Ergo und Akupunktur... ich habe Angst, dass diese Praxen schließen, aber ich habe auch Sorge vor Ansteckung oder Ausgangssperre.
    Die Situation in den Supermärkten lässt mich verzweifeln und macht mich ratlos, als wenn es kein Morgen gäbe...alle Wägen voll und Menschenmassen wie vor Weihnachten.. Im Edeka sagten Sie, sie haben kein verpacktes Brot seit Tagen und bekommen auch keines.
    In 6 weiteren Supermärkten ist Hefe (zum Brot backen) nach wenigen Stunden ausverkauft oder kommt nicht mehr rein...Hefenotstand, nicht nur Clopapier ;-(

    Ich hoffe die Menschen werden bald wieder etwas ruhiger...
    Herzliche Grüße, Andrea Hannig

  • Im Landkreis Gießen scheint es noch nicht bei allen angekommen sein, dass es sinnvoll ist, Menschenansammlungen zu meiden. Da ist das Eis Cafe gut gefüllt, die Jugendlichen hängen gemeinsam in Gruppen ab, weil ja keine Schule stattfindet, und und und. Rausgehen ist ja OK, Kontakte vermeiden scheint ein Fremdwort zu sein...

  • Meine Erfahrungen mit dem Umgang und Maßnahmen zu Corona sind sehr zwiespältig. Ich arbeite in einem systemrelevanten Beruf,bin aber alleinerziehend von zwei Kindern,falle also nicht in den Erlaubnisbereich einer Notbetreuung.
    Soziale Kontakte vermeiden? Klar,kein Problem.Und die Kinder vor einem dann alleine zu Hause? OMA und Opa sind raus,also bleiben nur Tanten,Nachbarn,Freunde und natürlich der Ex Partner,der aber ganz woanders wohnt. Somit hat sich das mit soziale Kontakte vermeiden.
    Die Kindergärten und Schulen sind von Betreuern besetzt,den Bedarf flexibler anpassen funktioniert nicht,also warten wir gespannt auf die Ausgangssperre,wie es da laufen soll.

  • Na Hauptsache wir haben alle genug Klopapier, die Friseure sorgen auch in der Krise dafür das die Haare liegen und die Reinigungen für gebügelte Hemden. Im Gegenzug werden halt die Tafeln in diesem Land geschlossen. Komunalwahlen in München können und müssen natürlich unter anderem in Altenheimen stattfinden.

    Das nenne ich mal vernünftiges und menschliches Krisenmanagment.

  • Es wird im Radio und im TV viel über unterschiedliche Berufsgruppen geredet, die momentan Probleme haben. Was ich vermisse, sind die MarkthändlerInnen und SchaustellerInnen. Sie haben keine Möglichkeit ihr Geschäft von zu Hause aus zu führen! Veranstaltungen wie Oster- und Frühjahrsmärkte wurden abgesagt und können nicht verschoben werden. Keiner weiß, wie lange sich das ganze noch hinzieht und die Reserven vom Weihnachtsgeschäft sind langsam aufgebraucht. Es wurde bereits Ware geordert für die Frühjahrsveranstaltungen und die Rechnungen müssen bezahlt werden. Es ist ja schön, wenn die BRD Kredite anbietet (wobei ich noch nichts gehört habe, daß diese Berufsgruppen miteingeschlossen wären), aber der Markthandel ist immer vom Wetter und von der Konjunktur stark abhängig. Viele leben von der Hand in den Mund und könnten Kredite nur schwer zurückbezahlen. Vorallem wo über Monate keinerlei Einkommen in Sicht ist. Es wird eine große Pleitewelle auf uns zukommen und die Märkte werden ärmer

  • Ich wohne zum Glück auf einen Dorf in LDK bei uns ist es noch ruhig obwohl es auch kein Mehl und kein Toilettenpapier mehr gibt. Ich meide Menschenansammlungen. Wasche mir sehr oft die Hände. Meine Enkelkinder bleiben fern das ist gut so ich bin Rheumatiker und habe ein schwaches Immunsystem. Hamsterkäufe finde ich doof warum wir müssen doch nicht hungern.
    Einkaufswagen wische ich immer erst mit Desinfektionstuch ab. Ansonsten bleibe ich zu Hause oder fahre mal mit den Fahrrad aber da wo keine Leute sind
    Wenn sich wirklich mal alle an die Maßnahmen halten würden wäre das nicht schlecht.
    Was ich aber nicht in Ordnung finde ist das die Abiprüfungen morgen stattfinden woanders werden sie abgesagt da hinkt Hessen mal wieder hinter her.
    Aber bleibt alle gesund.

  • Ich denke, wir stehen erst am Anfang einer Krise, deren Auswirkung wir im Moment noch nicht mal erahnen können.
    Nichts desto trotz, denke ich, dass wir diese Krise nur durch Bereitschaft jedes Einzelnen, sich den Maßnahmen zu stellen und durch Solidarität und schlichter Vernunft, eindämmen und möglichst kurz halten können.
    Ich habe meine sozialen Kontakte inzwischen per Videocall oder normalen Telefonaten. Wo es sich nicht vermeiden lässt, wird bei mir Distanz gehalten.
    Inzwischen habe ich meinen Nachbarn, die der Risikogruppe angehören, angeboten für Sie einzukaufen, und ich würde dieses Angebot auch auf weitere Nachbarn ausdehnen.
    Nun wünsche ich uns allen, dass wir möglichst bald aus dieser Krise herauskommen.

    Mein spezieller Dank, geht an alle die in dieser Zeit für uns da sind, egal wie gut oder schlecht sie bezahlt sind. Und ich wünsche denjenigen, die unter dieser Situation besonders leiden, viel Kraft und die Unterstützung unserer Gesellschaft.
    Bleiben Sie gesund!

  • Ein Land
    Solidarität für alle?
    Schaut mal nach Italien!!!!
    Ferrero spendet 10 millionen
    Gennerali 70 Millionen weltweit, 30 Millionen für Italien
    Agip 30 Millionen
    Uni Kredit 1 Million
    Benetton 3 Millionen
    Campari 1 Million
    Agnielle, Fiat Konzern, 10 millionen
    Barilla (Nudel)Millionen an ein Krankenhaus
    .....und bei uns .....
    Jammern die grossen Konzerne !!!!
    Nur wenn wir alle zusammen halten, können wir das bewältigen.
    Ich bin übrigens mit einem Italiener verheiratet
    Schon oft habe ich den Kopf über Italien geschüttelt
    Doch hier können wir uns mal eine Scheibe abschneiden

  • Bei uns auf dem Lande steht das Leben nicht still. Im Gegenteil den ganzen Tag sind die Motorradfahrer unterwegs. Der Sonntag war schon sehr schlimm. So viele Motorradfahrer sind meiner Meinung an normalen Sonntagen nicht unterwegs. Auch gestern und heute fuhr ein Motorradfahrer nach dem anderen durch unseren Ort. Ich finde dies sehr verantwortungslos. Unsere Ärzte haben doch schon genug mit Coronaviruspatienten zu tun. Müssen sie sich jetzt auch noch um verunglückte Motorradfahrer kümmern. Die Kinderspielplätze wurden geschlossen, wann wird der Spielplatz der Männer endlich geschlossen. Ich möchte nicht wissen wie viele von den Motorradfahrern unter Quarantäne stehen und aus Langeweile Motorradfahren.

  • Wir haben uns seit Samstag zurückgezogen und gehen nur für wirklich wichtige Erledigungen unter Menschen. Selbst die Kinder (9 und 17) verstehen die Maßnahmen. Leider erleben wir selbst in der Familie viel Ignoranz. Es scheint fast, je höher die Bildung, je höher das Einkommen umso sorgloser geht man mit der Situation um. Jeder hält sich für schlauer als die Weltmächte, die wohl gerade Milliarden zum Spaß verpulvern...
    Selbst Personen, die mit Infizierten Kontakt hatten, besuchten in der Vergangenheit noch Elternabende oder die Gottesdienste. Kinder spielen in Gruppen auf der Strasse. Eigenverantwortlich handeln die Wenigsten so scheint es. Wir sind für noch härtere Massnahmen im Kampf gegen das Virus.

  • Wir versuchen das Beste draus zu machen. Wir leben in einer vernetzten Welt, da war nicht die Frage ob, sondern nur wann sowas mal kommt. Jetzt hat es uns halt erwischt.

    Panik hilft nicht. Daß das jetzt Spass machen soll, hat auch keiner gesagt. Jetzt ist mal die Zeit inne zu halten, zu überlegen was wichtig ist. An Andere denken gehört da auch dazu. Sozialkontakte minimieren, um es denen die jetzt für uns alle arbeiten nicht noch schwerer zu machen.

    Hut ab vor allen, die jetzt für uns alle teilweise auch ihre Gesundheit aufs Spiel setzen! Und das noch oft zu einem lächerlichen Lohn.

    Ball flachhalten, und versuchen ungeschoren davon zu kommen ist jetzt die Devise. Da kommt natürlich auch mal die Eine oder Andere liebgewordene persönliche Annehmlichkeit unter die Räder. Dann ist halt mal kein Klopapier da, vielleicht weil ein Schwachkopf meinte jetzt für die nächsten Jahre horten zu müssen.

    Wir wünschen allen einen glimpflichen Verlauf.

    Wir lernen hoffentlich aus der Lage.

  • Berufstätige haben beim Einkaufen zur Zeit das Nachsehen. Vor Arbeitsbeginn sind die Läden noch geschlossen, nach Feierabend sind die Regale leer. Wie war das nochmal mit den haushaltsüblichen Mengen ?

  • Ich möchte mich als Physikantin, die in den kommenden Tagen wie viele andere Medizinstudenten zum mündlichen Physikum antreten MUSS, dieser Schülerin anschließen und spreche für viele meiner Kommilitonen:

    Ebenso möchte das Land [] in dieser surrealen Zeit von uns, dass wir die [-]prüfungen ganz rational auf uns nehmen können. Wir fühlen uns nicht gehört und überfordert. Es geht nicht um Faulheit oder verlorenen Aufwand. Wir [] wollen helfen die Ausbreitung mit einzudämmen. Gleichzeitig wollen wir auch, dass man versteht, dass es sich um eine derartige psychische Belastung für uns handelt, dass wir uns nicht in der Lage sehen, diese Prüfung auf uns zu nehmen.

    Das derzeitige Tohuwabohu ist eine enorme zusätzliche Belastung; eine adäquate Prüfungsvorbereitung ist so kaum bis gar nicht möglich und unzumutbar!
    In anderen Bundesländern werden für Abiturienten und Medizinstudenten! Nachholtermine angeboten. Warum nicht auch hier? Zeitlich wäre das durchaus möglich!

  • Vielleicht lernen die Menschen dass es ein " miteinander" und nicht ein " ich" notwendig ist, damit wir alle problemlos einkaufen können.
    Vielleicht wird die Chance genutzt mal wieder mehr miteinander zu reden, zu diskutieren.
    Vielleicht lernen wir wieder Achtung und Respekt für andere.
    Vielleicht lernen die Leute Ruhe zu geniessen, anstelle von einem Punkt zum nächsten zu hetzten
    Vielleicht denken manche nun mal darüber nach , dass vieles was selbstverständlich erscheint nicht so ist.
    Mein Dank gilt allen die man sonst nicht " sieht"!
    Und die uns alle jetzt durch diese Krise begleiten.

  • Ich bin völlig entsetzt das morgen tatsächlich das Landesabitur in Hessen stattfinden soll. Alles schließt und unsere Kinder sollen zur Schule gehen und in aller Ruhe ein Abitur schreiben.

  • Leider sind sich allzu viele nicht bewusst, dass es nicht einfach so weitergehen darf wie bisher. Die steigende Zahl der Infizierten spricht eine deutliche Sprache! Zahnärzte, Autohäuser, Kieferorthopäden, alles noch offen, normaler Betrieb. Das ist so nicht richtig. Wenn viele zuhause bleiben, wohl überlegt keine Kontakte haben, aber andererseits auch sehr viele immer noch nichts ändern wollen, kann die Dynamik nicht gestoppt werden. Die Politik reagiert viel zu langsam.
    Wir sind seit Samstag freiwillig nur zuhause und machen "nix" außer Schulaufgaben, Arbeit am PC usw..
    Bleibt freiwillig zuhause! Denkt nach.

  • Ich verstehe es nicht warum alle tolettenpapier .ich finde man sollte was uberrig lassen fur Menschen die kaum geld besitzen und nicht hamstern.

  • Ich möchte mal eine Lanze für die Menschen brechen, die im Moment über ihre Grenzen hinausgehen. Diejenigen die im Augenblick Überstunden und Doppelschichten schieben und sich für ihre Mitmenschen, Patienten, Kunden... die Beinchen rausreißen. Ich hoffe: dass die Krise eine Lawine der Solidarität auslöst und wir einander helfen; dass diejenigen die ach so gut vorbereitet sind und dreißig Packungen Klopapier Zuhause haben, diese am Ende teilen; dass den Spargelbauern bei der Ernte von denen geholfen wird die gerade eine Zwangspause einlegen müssen; dass Menschen für alte undp kranke Nachbarn mit einkaufen und wir alle, natürlich mit dem nötigen Sicherheitsabstand, ein wenig zusammenrücken.
    Ich wünsche allen viel Kraft für diese Zeit.
    Bleibt gesund!!!

  • Das positive an Corona:
    - jeder Tag fühlt sich an wie Sonntagmorgen
    - 5 Wochen Osterferien
    - keine Termine beim Jobcenter

  • Bisher kannten wir Versorgungsengpässe nur von den Erzählungen unsrer Eltern und Großeltern. Auch Berichte von Seuchen und andere Katastrophen waren zwar immer mal wieder in den Medien, aber dann doch irgendwie ganz weit weg in der sogenannten 3. Welt. Wir dachten unser Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung hätte alles im Griff und auf alle Fragen eine Antwort. Doch plötzlich sind die Brotregale leer, Hygieneartikel weggehamstert und bei Medikamenten gibt es Lieferengpässe. Aufhalten können wir die Ausbreitung der Seuche auf Dauer gesehen wohl kaum, auch wenn vorrübergehend Schule, öffentliche Plätze und Gebäude sowie Kirchen geschlossen werden. Doch lernen aus der Situation können wir allemal, nämlich dass wir zukünftig mit mehr Dankbarkeit und Achtung mit all den Dingen umgehen, die wir als selbstverständlich hingenommen, konsumiert oder als Lebensmittelabfall in die Biotonne entsorgt haben.

  • Das Coronavirus wird als Vorwand benutzt der Lobbyisten und unseren Politikern um vom eigentlichen Thema einer drohenden Wirtschaftskrise, welche sich schon seit mehreren Wochen anbahnt abzulenken.
    Es ist Grippe sasion wie jedes Jahr, nur das diesmal ein neuer Erreger im Raum steht von dem man noch nicht viel gehört hat. Schaut man sich aber einmal die Prognose der gesamten Weltwirtschaft der letzten Wochen und Monaten an, konnte man sich ausrechnen wohin die Reise gehen wird. Aber in unserer heutigen Gesellschaft sind Bürger leider sehr leicht durch Panikmache und Medien wie auch soziale Netzwerke, wohl leider nicht mehr im Stande selbständig und klar zu denken. Zum Coronavirus bleibt mir nur zu sagen dieser Virus ist noch nicht einmal halb so schlimm wie eine Grippe und er wird keine gesunden Menschen umbringen. Was die Menschen umbringen wird ist irgendwann die ständige Panikmache. Also Händewaschen, Abstand halten und ruhig bleiben.

  • Hallo,
    ich bin 62 Jahre alt, leide seit 40 Jahren an Asthma und muss nun täglich mit dem ÖPV von Idstein nach Zeppelinheim zur Arbeit fahren. Zudem muss ich meine immobile 83jährige Mutter versorgen welche ich auch nur mit dem ÖPV erreichen kann. Natürlich habe ich Angst um meine Mutter welche an multiplen Vorerkrankungen leidet. Für mich ist die Situation ein Alptraum und wenn ich die Menschen sehe welche sich nicht einmal an die elementarsten Hygieneregelungen halten muss ich mich beherrschen um nicht die Contenance zu verlieren ....
    daher mein Appell: Abstand halten und niemanden anniesen/-husten!!!
    Bleibt alle gesund und herzliche Grüße!

  • Wir haben das Glück, das Haus und Garten uns genügend Freiraum, Arbeitsprojekte in der selbstgewähltern Isolation bieten. Unsere Familie besteht aus einer Oma, uns Eltern von zwei Kleinkinder und einem 16 Jährigen Sohn. Uns hilft vorallem eine klare Tagesstruktur: Lernen, gemeinsames Mittagessen und Projekte im und ums Haus am Nachmittag, Arbeitsaufteilungen, Spieleabende. Und Zeiten wo Corona auch als Thema mal ruht. Wir wachsen als Familie noch enger zusammen. Das stärkt uns.
    Das momentan sich so viele Menschen nicht ausreichend vernünftig verhalten, ärgert uns sehr. Meine Mutter schließt ihr Geschäft um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Auch in Anbetracht der witschaftlichen Folgen ihrer Existenz als Selbständige.
    Hier müsste der Staat schneller für eine konsequente Lösung sorgen, damit alle in der Gemeinschaft ihren Teil zur Minderung der schnellen Ausbreitung beitragen. Deswegen sind wir für konsequentere Maßnahmen im öffentlichen Raum, wenn nötig hin zur Ausgangssperre.

  • Ich bin froh, dass vor ein paar Wochen noch meine Schwester kommen konnte, so dass mein Vater seinen jüngsten Enkel kennen lernen konnte. Ich selbst bin seit Anfang letzter Woche im HomeOffice, damit ich einer möglichen Ansteckung entgehe und so zu meinen Vater fahren kann um für ihn da sein zu können - ihm steht eine Krebsbehandlung bevor. Ich habe Angst, dass diese nicht begonnen oder unterbrochen werden könnte wegen Corona, oder dass mein Vater sich im Krankenhaus infiziert.

  • Als Medizinstudentin befinde ich mich jetzt mitten in der Vorbereitung auf das (in Gruppen durchgeführte) mündliche Physikum (1. Stex). Das allein ist für viele, auch für mich, Grund für einen mentalen Ausnahmezustand, kurze und wenig erholsame Nächte, Sorgen und Zukunftsängste.

    Corona hat wohl spätestens jetzt, durch die Fahrt, die das Thema während der letzten Tage aufgenommen hat, und die ergriffenen Maßnahmen, auch die erreicht, die das Ganze bis vor Kurzem emotional noch auf eine gewisse Distanz halten konnten.
    Während Unis reihenweise Prüfungen abgesagt haben, kam von den für unsere Prüfung zuständigen Landesprüfungsämtern nicht ein Wort der Kommunikation was viele verwirrt und verunsichert hat, zusätzlich zum normalen Prüfungsstress und der Sorge wegen Corona.

    Das macht diese Zeiten für mich besonders intensiv, belastend und zermürbend. Ich fühle mit den Abiturienten und wünsche mir, für sie wie für uns, eine schnelle und faire Lösung.

    Danke für diese Plattform

  • Ich finde es toll, wie manche sich gegenseitig toll unterstützen und sich umeinander kümmern

    Allerdings habe ich überhaupt kein Verständnis für solche, die aufgrund von shut down, der ja nicht zum Spaß ist, trotzdem einkaufen und machen als wenn nix wäre. Nur bezahlte freie Tage.
    Die Innenstadt ist voll mit Menschen, was soll das!?

    Man soll gefälligst zu Hause bleiben und nur raus, wenn dringender Bedarf ist

  • Seit zwei Tagen fahre ich mit dem Rad durchs Ostend, um Toilettenpapier und Waschpulver zu besorgen. Pustekuchen! Dummerweise war ich so blöd und habe keine Hamsterkäufe getätigt. War wohl ein großer Fehler. Sauer bin ich auch deshalb, da Herr Spahn ja mehrmals betont hat, am nächsten Tag wären die Regale wieder aufgefüllt. Dem ist aber nicht so. Da nutzt mir leider auch mein Alter und dementsprechend mein Risikostatus nichts. Es kommt einfach kein, oder viel zu wenig Nachschub in den Geschäften an. Sämtliche gefragten Artikel gehören rationiert. Es ist ein Unding, dass Menschen mit dem halben Bestand dieser Artikel die Geschäfte verlassen dürfen, wie mir mehrere Nachbarn berichtet haben. So wird das nix mit dem sozialen Miteinander!

  • Es ist erschreckend wie die Menschen in den Supermärkten miteinander umgehen.. Raffgier und Ignoranz statt aufmerksames kaufen. Der Einzelhandel tut mir leid, die VerkäuferInnen haben meinen größten Respekt. Auch die Ärzte mit ihren Helferinnen in den Praxen. Hier braucht man noch mehr starke Nerven wie sonst!

    Unser schulpflichtiger Sohn (7J.) geht cool damit um und nutzt die Zeit im Garten oder auf dem Hof, wenn wir die Schulaufgaben erledigt haben. Draußen in unserer kleinen Stadt herrscht fast eine Geisterstimmung aber es ist schön dass wir als Familie zusammenrutschen und das Beste draus machen.
    Die Sonne lässt die schlechte Stimmung (draußen) oft vergessen.
    Wir haben schon seit 1 Woche keinen Kontakt zu Freunden / Verwandtschaft und gehen nur das nötigste einkaufen. Einige verstehen das aber andere halten sich an keine Vorschriften, das macht mich sauer. Besonders ältere Leute scheint es in unserer Stadt nicht zu interessieren :/

  • Es ist ruhig in der Stadt. Viele beschränken sich auf die Lebensmitteleinkäufe. Die Schlange vor der Apotheke war schon merkwürdig. Meine Eltern, über 80, bleiben alleine. Ich werde die Einkäufe erledigen. Meine Tochter kommt nicht mehr mit den Enkeln. Nur mein Hund gibt mir eine Form von Alltag. Er muss ja regelmäßig raus. Das Feld ist nah, so begegnet man wenigen Menschen. Große Sorgen mache ich mir wegen meines Sohnes. Er sitzt im Rollstuhl und freut sich über Besuch, aber die jungen Leuten in NRW nehmen das Problem nicht sonderlich Ernst. Sein Umfeld geht sehr egoistisch mit der Gefahrenlage um. Hoffentlich ist bald alles medikamentös lösbar, ich habe Angst um meine Angehörigen und Freunde. Was mich betrübt ist das zögerliche Reagieren der zuständigen Behörden. Auch wenn ich nur HP bin und nicht Arzt, so habe ich doch schneller die Situation erfasst, als die Behörden und namhaften Profis. Warum so vorsichtig???

  • Ich bin Abiturientin in Hessen. Das Coronavirus stellt für uns Jugendliche keine Gefahr dar, was dazu führt, dass viele andere in meiner Altersgruppe weiterhin große Veranstaltungen über 200 Personen organisieren, weil das Virus ihnen ja nichts anhaben könne. Die Solidarität der Risikogruppen gegenüber und auch das Verständnis dafür, dass unser Gesundheitssystem das Virus bei einer schnellen Ausbreitung nicht tragen kann ist einfach nicht vorhanden.
    Ebenso möchte das Land von uns Schüler*Innen in dieser surrealen Zeit von uns, dass wir die Abiturprüfungen ganz rational auf uns nehmen können. Wir fühlen uns nicht gehört und überfordert. Es geht nicht um Faulheit oder verlorenen Aufwand. Wir Abiturient*Innen wollen helfen die Ausbreitung mit einzudämmen. Gleichzeitig wollen wir auch, dass man versteht, dass es sich um eine derartige psychische Belastung für uns handelt, dass wir uns nicht in der Lage sehen, diese Prüfung auf uns zu nehmen.

  • Ich habe schon zu Anfang gedacht, wieso die Regierung nicht Reisen verbietet und nicht nur Zettel am Flughafen verteilt... jetzt höre ich, das wir Schuld sind wenn sich viele anstecken, da wir die Hygienemassnahmen nicht richtig beachten, ist doch so einfach...
    Ich frage mich, wenn ich höre, das Frau von der Leyen das Virus unterschätzt hat, ob Leute wie sie und deren Berater nicht das Geld gekürzt und sie vom Amt wegen Unfähigkeit enthoben werden... ich habe das schon vor nem Monat geschrieben und da warf man mir Panikmache und Weltverschwörungstheorethiker vor ...
    Macht mal ruhig weiter so... habt ihr super im Griff...

  • Ich habe seit den Ausbrüchen in China , aufmerksam die Nachrichten verfolgt . Da ich einen Schwerstbehinderten Sohn pflege, meine Hochbetagte Mutter und meinen Lebenspartner betreue , wir gehören alle zur Risikogruppe-habe ich mich schon Mitte Februar eingeigelte und die Hygienemassnahmen angepasst.
    Wir haben einen Garten und genug Hobbys um die Zeit zu gestalten - auch im Haus . Zu Verwandten und Freunden halten wir per Telefon und Internet Kontakt . Ich bin gelassen und vorsichtig , empfinde keine Panik . Alles vorauf ich Einfluss nehmen kann habe ich getan. Mein Sohn vermisst seine Freunde sicherlich , aber ich kann nicht anders seine Gesundheit schützen - als ihn zu isolieren bevor es in der Einrichtung zur Infektion kommt.
    Wir kaufen vorausschauend ein ohne zu Hamstern , nur wenn einer krank wird muß sich bevorratet sein .
    Mich hat es schwer verärgert das in meinem Heimatort vor 1 Woche noch ein Politiker vor 700 Menschen sprach , der jetzt infiziert ist.

  • Meine Familie und ich halten uns an alle Vorgaben der Regierung, auch schon bevor diese sie empfohlen hat. Es gibt keine sozialen Kontakte mehr, auch nicht innerhalb der Verwandtschaft. Wir haben unsere Kinder auf keine der beiden Einladungen der durchgezogenen Kindergeburtstagsfeiern gelassen. Wir machen keine Hamsterkäufe, wir haben keine Schutzmasken oder Einweghandschuhe gekauft. Ich bin Freiberufler und mache Homeoffice, funktioniert alles wunderbar

    Wir sind ruhig aber wütend auf die Regierung, da diese die Gefahr nicht rechtzeitig erkannte, und nach der Erkenntnis dann zu zögerlich handelte. Das betrifft die zögerliche Entscheidung der Schulschließungen, der halbherzige Lockdown, und heute wahrscheinlich die zu späte Anordnung der Ausgangssperre. Assdm. bin ich wütend auf die Bevölkerung, da diese z.T. die Gefahr auch jetzt noch nicht erkannt hat und für wen oder was die Maßnahmen überhaupt wichtig sind. Ich verachte alle Menschen die sich wegen Klopapier im Supermarkt streiten

  • Hallo,

    ich arbeite derzeit noch in meinem Büro in Wiesbaden, indem ich mittlerweile allein sitze, da eine Kollegin aufgrund einer Vorerkrankung Home Office macht und ein anderer Kollege erkrankt ist (kein Coronavirus). Ich erlebe, dass wir als Kolleg(inn)en sorgsam miteinander umgehen, Meetings abgesagt werden, Leute auf Abstand bedacht sind und Rücksicht aufeinander nehmen. Aber die Nervosität steigt bei mir und Anderen. Umso wichtiger, dass wir Ruhe bewahren und die Aufforderungen der Experten Ernst nehmen und auch Folge leisten.

    Sehr gut gefallen hat mir der Hinweis der Kirchenredaktion des HR mit dem Link auf 2 Gebete, die ich hiermit empfehlen möchte.

    Mein Dank gilt vor allem allen Mitbürger(inne)n, die jetzt im Gesundheitswesen tätig sind, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Supermärkten, Apotheken oder den ÖNV "lenken" oder einfach privat Solidarität und Mitgefühl zeigen!

  • Haltet durch in dieser herausfordernden Zeit.

    Ich bin eine der Glücklichen die Homeoffice machen können.
    Nichts desto trotz versuche ich mich weiterhin zu engagieren und habe eine grosse Bitte.

    Die Obdachlosen und Hilfsbedürftigen brauchen auch etwas Unterstützung. Nach einem Gespräch mit der Diakonie Tagestreff Weser 5 in der Gutleutstrasse rufe ich heute gerne die Frankfurter auf, die etwas zu viel Desinfektionsmittel gekauft haben aus Solidarität zu teilen.

    Desinfektionsmittel ist sicherlich auch an anderen bekannten Stellen dringend nötig, die vielleicht sogar in Eurer Nähe sind.

    Kümmert Euch umeinander .. manche Menschen können mit reduzierten Kontakten nicht besonders gut umgehen. Telefoniert wieder miteinander, sprecht miteinander.

    Vielen Dank an alle und bleibt gesund.

    Kepp calm und haltet Abstand

  • Ich renn seit Tagen rum, um EINE Packung Klopapier zu bekommen. Zwecklos! Heute werde ich eine Rolle Küchenpapier in 3 Stücke schneiden; ist dann halt bisschen schmaler als Klopapier. Ich hab 2 Tage lang kein Frischfutter mehr für meine Kaninchen bekommen (Möhren, Kohlrabi, Salat usw.). 2,99 für die letzte Packung Bandnudeln beim Discounter bezahlt. Regale sind wie geplündert. Im Supermarkt hält sich keiner an den 2m-Abstand, obwohl es alle wissen. "In der Krise zeigt sich der wahre Charakter des Menschen!". "Meins meins meins!". Diese Gesellschaft ist sooo krank!

  • Da auch ich zu der sogenannten Risikogruppe zähle, gehe ich nicht mehr aus dem Haus. Meine Tochter geht für mich einkaufen. Was passiert aber, wenn jeder nur eine begrenzte Warenmenge einkaufen darf, sie aber für 2 Familien einkaufen gehen muss?

  • Leute, hört endlich auf, Klopapier, Nudeln etc. zu hamstern! Das ist unsolidarisch und egoistisch. Ihr kauft euren Mitmenschen die auch von diesen benötigten Waren weg! Wenn Alle nur so viel einkaufen, wie sie in maximal 2 Wochen (nicht 2 Monaten!!) brauchen, gibt es auch keine leeren Regale mehr in den Läden. Denn der Nachschub ist gesichert.

  • Wir erleben die Zeit momentan in allgemeiner Entschleunigung, was auch einen sehr positiven Effekt hat. Halten uns aus Hamsterkäufen und Veranstaltungen raus.

    Eine gewisse Verunsicherung kann man nicht verleugnen, aber am Ende siegt die Überzeugung, dass wir das gemeinsam meistern werden. Zeit für Solidarität, Müßiggang und Besinnung

  • @Dieter Kaufmann: Da Optiker geöffnet haben, habe vermutlich auch Hörgeräteakustiker offen, bei denen Sie die Batterien kaufen können. Die großen Elektronikmärkte dürfen jedenfalls geschlossen sein.

    Ansonsten wäre ein Onlinekauf eine Möglichkeit, der Versandhandel läuft ja, soweit es die Mitarbeitergesundheit erlaubt, normal weiter. Wenn Sie rechtzeitig bestellen, sind die Batterien da, bevor Ihr Vorrat zur Neige geht.

  • Das Fussballer, Politikerund viele andere ihren Betrieb einstellen ist verständlich , vielleicht sogar nötig um das Virus einzugrenzen bzw die Übertragung zu verlangsamen.Aber das unsere Kinder morgen früh den höchsten deutschen Bildungsgrad(sprich Abitur) absolvieren sollen ist mir völlig unverständlich. Von der Ansteckungsgefahr Mal abgesehen, wie sollen sich die Kinder richtig auf die Prüfung konzentrieren?

  • Es ist einfach lächerlich was hier abgezogen wird. Ich hatte kontakt mit einer bestätigt infizierten Person und jetzt soll ich einfach nur eine Woche zu Hause bleiben.. Ich werde nicht einmal getestet. Die Verantwortung wird vom Arzt zum Gesundheitsamt geschoben und vom Gesundheitsamt zum Arzt... Das Gesundheitsamt wollte sich auch vor 2 Tagen telefonisch bei mir melden, ich warte immer noch vergeblich. Die Corona Service-Hotline ist ratlos und versteht auch nicht warum ich nicht getestet werde. Ich habe seit einer Woche Halsschmerzen und fühle mich schlapp, trotz der Symptome scheint es niemanden zu interessieren. Meine Freundin, mit der wohne hat die gleichen Symptome.. Sie kann allerdings weiterhin zur Arbeit, weil sie keinen direkten Kontakt zu einer bestätigt infizierten Person hatte. Ich verstehe diese Logik nicht. Wenn das überall so ist, dann kann man sich auch erklären warum sich so extrem viele infizieren.

  • Ich habe seit genau einem Jahr die Diagnose Krebs. Habe den Tod vor Augen bin auch in gewisser Weise geläutert. Und es ist erschreckend von Hamsterkäufen, Unvernunft und Egoismus von den eigenen Mitbürgern zu erfahren. Wir haben alle in Saudi und Brause gelebt. Keine Kriege oder andere Apokalypse. Vielleicht ist es auch Zeit, manchen Zeitgenossen doch Mal zur Vernunft kommen zu lassen.

  • Unser " Gemeinnütziger Ortsverein" hat sämtliche Treffen und Aktivitäten abgesagt- was aber nicht von allen verstanden / akzeptiert wird. Ich persönlich nehme diese Pandemie sehr ernst und schränke mich entsprechend ein. Bitte macht alle mit !!!

  • Ich erlebe alles wie in Zeitlupe. Im Haus, im Garten, der glücklicherweise recht groß ist, beim Spazieren - allein - und bei notwendigen Einkäufen. Einerseits bedrückend aufgrund der allgemeinen Lage, aber andererseits auch mit guten Empfindungen.

  • Es ist irgendwie surreal.

    Der Pendlerzug -morgens vor sechs Uhr ist er normalerweise so voll, dass Fahrgäste stehen müssen- ist gähnend leer.
    Geschäfte, Restaurants, Fitnessstudios und sonstige Einrichtungen des täglichen Lebens sind geschlossen. Im Edeka steht tatsächlich Sicherheitspersonal an der Tür und an der Kasse. Alle schmunzeln über die Toilettenpapier-Hamsterkäufer, aber trotzdem sind die Regale leer (es drängt sich der Vergleich mit der Bild-Zeitung auf: Eigentlich liest sie keiner, dennoch ist die Auflage immens.)
    Das alles erinnert mich (Jahrgang 1977) ein wenig an Tschernobyl... eine große, nicht greifbare Gefahr, aber irgendwie präsent: Keine Pilze essen, nicht im Sand spielen, auf gar keinen Fall im Regen raus gehen.

    Ich bin mal gespannt, wie lange dieser Zustand noch anhält bzw. ob und wann das tägliche Leben komplett stillsteht.
    Bis dahin genieße ich es, an warmen Frühlingstagen in Freizeitkleidung ins publikumverkehrsfreie Büro zu fahren.

  • Sind Elektromärkte offen?

    Als jemand mit hochgradiger Schwerhörigkeit bin ich auf besondere Hörgerätebatterien angewiesen, die ich nur in besonderen Geschäften wie beim Hörakustiker und Elektromärkte bekommen kann. Noch habe ich Batterien, aber wenn das mit Coronavirus länger dauert habe ich ein Problem.

    Batterien sind für mich so wichtig, wie Essen und Trinken!

    Irgendwie beschleicht mich das komische Gefühl, das Behinderte vergessen worden sind.

    2017 waren 16,2 der Erwachsenen, also insgesamt 11,1 Millionen von einer Schwerhörigkeit betroffen. Rund 150.000 kommen jährlich dazu.

    Dieter Kaufmann aus Frankfurt am Main

  • Ich arbeite an einer Tankstelle im Ländlichen Bereich, und bin wirklich überrascht wie viele Kunden wir noch für Kinkerlitzchen haben und Witze über Corona machen. Ich persöhnlich bin sehr beeunruhigt weil ich auch gesundheitlich angeschlagen bin, aber nicht in Quarantäne kann weil wir ja weiter arbeiten müssen.Nochmal den Sprit für den Rasenmäher kaufen ? Nochmal ne Wurst essen ? Waschstrasse nutzen ? Leute, bleibt daheim, Waschen geht auch wann anders, das Auto geht nicht tot, ihr oder ich aber vielleicht schon !
    Ich finds unglaublich wie wenig an die Leute im Service gedacht wird, die für Mindestlohn grade ihr Leben riskieren.

  • Die Situation ist bedrückend - und das nicht, weil jetzt vieles herunter gefahren wird, Rechte und Selbstverständlichkeiten eingeschränkt werden. All das ist sicherlich notwendig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Nur: WER fährt all diese Maßnahmen WANN und WIE wieder zurück? Wer entscheidet über die Rückkehr zur Normalität und auch darüber, wie diese Normalität dann aussieht? Das macht mir ehrlich gesagt ein wenig Angst.

  • das Coronavirus verbreitet sich täglich immer mehr. So die Aussagen.

    Ist ja auch ganz klar, denn man fängt ja jetzt erst mit den Tests an. Man kennt die Dunkelziffer nicht. Heute 8000 Infizierte, in Wirklichkeit könnten es auch 100.000 sein. Da würde dann auch die Sterblichkeitsrate im Vergleich der 80 Jährigen wieder gewaltig sinken. Niemand kennt die Dunkelziffer. Klar gibt es jeden Tag neue Infizierte, um so schneller Tests erfolgen, um so mehr Infizierte findet man.

    Alle Länder ziehen nun mit, weil keiner für einen Fall die Schuld auf sich lasten lassen möchte. Das ist der Grund. Bleibt alle Gesund und bedenkt, auch die bekannte Grippe kann für ältere Menschen mit Vorerkrankungen ebenso lebensgefährlich sein, das darf man nicht vergessen..

  • Es heisst es seien zu 80 immer ältere Menschen verstorben, meist in Seniorenheimen. Jetzt stellt sich die Frage, was die ursache war. Die Erkrankung des Virus oder hatten sie einfach nur den Virus in sich als sie durch Altersschwäche starben? Der Grund wird meist nie genannt.

    Wenn es zumeist die 80 Risikogruppe betrifft, sollte man in erster Linie auch dort erstmal anfangen die Leute zu isolieren, um diese zu schützen. Sprich Altenheime und alle älteren Menschen mit Vorerkrankungen sollten zuhause bleiben. Da wäre sicher mehr geholfen.

  • Liebster Virus,

    Deine gestalt möge mir nie erscheinen,
    Doch ich weiss du bist ein königlicher spagat aus leid und staunen.

    Wollen dich jagen mit einem Drachen, doch statt Feuer kommen Seifenblasen. Denn du"Coron" hast böse seiten die wir nicht alle ertragen.

    Aber lets see the bright side my love. Zeit ist jetzt! Und jz wird geschichte geschrieben.

  • ich habe das Glück, relativ isoliert arbeiten zu können, d.h. wenig Kontakt zu Kollegen, Kunden, Vertretern etc. und bin auch sonst nicht der Typ für Geselligkeit und Menschenansammlungen...außer bei Konzerten, die fehlen mir derzeit schon...von daher hat sich im Moment noch nicht wirklich viel für mich geändert, ich fahre ganz normal zur Arbeit, achte da aber tastsächlich mehr darauf, Abstand zu halten und keine Türklinken etc anzufassen, wasche mir noch öfter die Hände als vorher und fahre danach in der Regel direkt nach Hause und verbringe den Abend mit meiner Familie...was mich aber massivst ankotzt, sind a) die Hamsterkäufer, die normal einkaufenden Menschen die Möglichkeit nehmen, sich für den täglichen Bedarf einzudecken und b) die ignoranten Menschen, die anscheinend momentan denken, es seien Ferien und daher Zeit für ganz normale Freizeitaktivitäten in Eiscafes etc....die haben meiner Meinung nach alle den Schuss net gehört

  • Absolute Grenzerfahrung:
    Nach Wegbruch der Kinderbetreuung gehen wir am Limit.
    Wir haben das Glück,dass ich einen sehr flexiblen Arbeitgeber habe...dennoch arbeiten wir versetzt,dass bedeutet 06.00-15.30Uhr betreue ich unsere 3jährige Tochter und mein Mann arbeitet. Danach (!) arbeite ich dann von 16.00-22Uhr. Bis ich daheim bin und im Bett liege ist es nach 23Uhr. Zeit für mich oder den Partner gleich null.

  • Die verschiedensten Auflagen und Regelungen lösen bei mir als Abiturient Verwirrung aus. Schreiben wir am festgelegten Termin oder nicht? Klar jedem Abend kann ich es im Internet nachlesen, aber zu wissen, dass ich jederzeit die Nachricht bekommen kann, dass meine schriftlichen Prüfungen doch nicht stattfinden, verunsichert mich. In Österreich hat man sich dazu entschieden, dass die Matura-Prüfungen nach hinten verschoben werden, obwohl diese erst im Mai stattfinden! Die Digitalisierung in den Schulen ist so wenig ausgebaut, dass ich Lehrern keine Fragen mehr stellen kann, obwohl wir nicht mal mit der Wiederholung richtig abgeschlossen hatten. Entweder die Online Plattform stürzt zusammen oder die Lehrer antworten einem nicht per Mail. Gemeinsames Ansehen von Abiturprüfungen kam nun auch nicht zustande. Ich fühle mich , auch wenn andere es nicht so sehen, nicht bereit in dieser Situation meine Abiturprüfungen zu schreiben, es hängt meist von der Vorbereitung in den Kursen ab.

  • Ich arbeite im öffentlichen Dienst im Bereich Kinderschutz, bedauerlicherweise stehen diese Berufe nicht auf der Liste der Berufe die einen Anspruch auf eine Notbetreuung haben. Dies stellt meine Kollegen vor große Herausforderungen. Der Kinder Schutz ist eine hoheitliche Aufgabe und gerade in dieser Zeit wenn die Familien gezwungen werden miteinander auszukommen sind die Grenzen schnell erreicht und Konflikte vorprogrammiert. Daran hat die Politik leider nicht gedacht. Bin gespannt was noch folgt. Provokant gefragt was geht vor Corona Virus oder Kinderschutz? Für mich ist die Antwort klar, aber wie soll das geleistet werden...?

  • Leider mache ich immer wieder die Erfahrung, dass viele Menschen diese Krise nicht ernst nehmen. Seit vorgestern nutze ich auch keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr, da immer wieder Menschen mit offensichtlich starkem Husten mitfahren und/oder von Abstand scheinbar noch nichts gehört haben. In der Nachbarschaft sieht man die Physiotherapeutin fleißig weiter massieren. Im Geschäft nehmen höchstens 80 Prozent der Menschen Abstand. Mütter nehmen ihre Kinder mit in die Supermärkte, die dann unbeaufsichtigt herumrennen und in keinster Weise Abstand oder Grenzen einhalten. Die Menschen werden zu Hamstern. Viele ignorieren die Gefährlichkeit der Ansteckung. Mein Mann ist fast 80 Jahre, ich trage Handschuhe und achte auf Abstand zu anderen Menschen, er verlässt das Haus gar nicht mehr. Somit bin ich dafür verantwortlich, dass ich bestenfalls keine Viren mit nach Hause bringe. Vorgestern habe ich all das erlebt. Als ich heimkam wusch ich meine Hände mit Seife... und dann musste ich weinen...

  • Ich bin Erzieherin sowie alleinerziehend und habe keine Betreuung für mein Sohn (10 Jahre + ADHS). Es wird mir nur freigegeben, wenn ich mein Urlaub dafür einsetze oder Überstunden abfeiern (die ich nicht habe). Sohn mit auf Arbeit nehmen darf ich auch nicht. Er will bei seiner Oma sein, geht aber nicht, weil sie momentan erkältet ist und keine Option ist, um sie zu schützen. Also was tun, wenn 616 BGB nicht in Anspruch genommen werden kann? Ich bin mit meinem Latein am Ende und möchte für mein Sohn da sein. Es ist zum heulen....

  • Bund und Länder warnen vor "Hamsterkäufen". Es sei genug da, und die Regale in den Super- und Drogeriemärkten würden zügig aufgefüllt. Die Realität sieht anders aus: Im gesamten Landkreis Offenbach gibt es eit Samstag kein Toilettenpapier mehr. Besonders schlimm für Familien mit Kindern, die nicht gehamstert haben. Das Resultat: Sobald wieder etwas auf Lager ist, wird jeder Klopapier hamstern, um nicht wieder in diese unangenehme Situation zu geraten. So funktioniert ein Virus!

  • Ich bleibe zu Hause. Jetzt kann ich in Ruhe fasten.

    Vielleicht haben wir Menschen Zeit zu überlegen ob wichtig ist eine Hand oder ein Umarmung zu haben. Es wird eine Geschichte vor und nach der Virus geben. Dann können wir über unsere Werte nachdenken!!

  • Ich komme aus Wetter (Hessen) und bin besorgt von dem unkontrollierbaren Ausbruch des Coronavirus. Ich zähle zu den Risikopersonen, da ich Asthmatiker bin. Ich schränke meine sozialen Kontakte rigoros ein. Ich werde die nächsten Tage zu Hause bleiben. Bin an meiner Arbeitsstelle entschuldigt. Bin aber verunsichert durch sehr widersprüchliche Aussagen in Presse, Fernsehen und Netz. Informiere mich jetzt nur noch durch die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten und örtliche Presse. Ich hoffe für meine Familie und mich, dass wir ohne größeren gesundheitlichen Probleme diese Zeit überstehen!

  • Unser mitteldeutscher Stromversorger schickt doch tatsächlich seine Stromableser von Haus zu Haus, um Zählerstände abzulesen. So geschehen bei uns heute in Sinn, 17. März 2020, um18.30 Uhr.
    Kaum zu glauben!

  • Etwas was man nicht sehen, nicht riechen, nicht fühlen kann......Macht unsicher. Dies wird durch alle Medien noch verstärkt. So lese ich nur einmal am Tag aus seriöser Quelle den aktuellen Stand. Ich arbeite im Lebensmittel Bereich Kundenservice. Es ist erschreckend den panikhaften Aktionismus der Menschen zu sehen, wie einfach alles leer gekauft wird. Alles was sonst aus irgendeinem grund bemängelt wird ist nun leer. Schon ohne corona ist die Gesellschaft immer egoistischer. Man sollte durch Medien und Politik den Menschen klar machen wo wir leben! In Europa! Wir können hier Wasser aus dem Wasserhahn trinken.
    Es geht uns allen gut. Ich hoffe diese Zeit bringt die Menschen dazu Dinge wieder schätzen zu lernen die sie als selbstverständlich glauben.
    Ebenso dass Menschen Menschen brauchen. Auch im Zeitalter von Internet und Handy

  • Es ist beängstigend. Ich lebe alleine muss für mich aber auch für meine Mama sorgen,da sie aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage ist außer Haus zu gehen.

  • Es ist eine Mischung zwischen Angst und Zuversicht.
    Ich bin nicht mehr jung und habe schon viel Lebenserfahrung, auch Kinder und Enkelkinder.
    Aber in dieser Krise geht es einerseits darum, die Gesundheit zu erhalten, oder auch nach überstandener Erkrankung komplett zurückzugewinnen, andererseits die wirtschaftliche Seite wahrzunehmen , die Menschen in existentielle Sorge treibt.
    In dieser Dimension habe ich nichts Vergleichbares erlebt.
    Es schockiert mich auch , wie sorglos und rücksichtslos manche Zeitgenosse damit umgehen.

  • Freizeit, Kunst und Kultur leiden... Als Inhaberin eines kleinen Steptanzstudios bin ich im Moment froh, dass ich schon seit Jahren immer wieder Lehrvideos auf meinem YouTube-Kanal gepostet habe. Wenn wir nur ein paar Wochen schließen müssen, bis die Ansteckungskurve sich abflacht, ist noch alles im grünen Bereich, meine Tanzschüler können für sich daheim üben - wenn sie es denn tun, und die ungewohnte Situation bei ihnen nicht so kopfbesetzend ist wie derzeit noch bei mir.
    Wenn die Pandemie länger anhält, stehe ich, wie so viele kleine Selbständige, vor existentiellen Problemen. Ich habe daher kein Verständnis für diejenigen, die jetzt die Bestimmungen zur Eindämmung der Pandemie zu unterlaufen suchen. Das gefährdet Menschenleben, und sorgt nur dafür, dass alles schlimmer wird und länger dauert als nötig.

  • Die Krise wird nur so groß,
    wie wir sie werden lassen.

  • Im Augenblick bin ich noch recht entspannt, aber wie lange noch? Absagen von Sitzungen politischer Gremien sind verkraftbar, aber gerade in dieser Zeit sind wichtige Jahreshauptversammlungen von Vereinen angesetzt, die verschoben werden müssen. Alles findet dann geballt im Mai statt - mich graut davor. Alle Planungen für Fahrten im Rahmen von Städtepartnerschaften selbst ab Mai oder Juni stehen auf der Kippe, weil Unsicherheit besteht, genügend Teilnehmer zu bekommen. Wir wissen ja auch nicht, ob die Einschränkungen dann aufgehoben sein werden. Und privat mache ich mir Sorgen, wie und wann meine Tochter von den Philippinen wieder zurück kommt. Sie hatte in einem Forschungsprojekt über Korallenriffe mitgearbeitet und hat einige Tage Urlaub angeschlossen und kein Flugticket, weil sie terminlich ungebunden sein wollte. Da wird man als Vater schon etwas kribbelig.

  • Ich bin nicht mehr im aktiven Arbeitsleben tätig. Trotzdem und auch der Krise wegen ist es mir absolut nicht langweilig. Im Gegenteil. In der Wohnung, am Haus und im Garten ist einiges zu tun. Renovierungungen sind zu erledigen, kaputt Gegangenes ist zu reparieren, Material vom Baumarkt zu holen, Lebensmittel einzukaufen und vieles mehr. Danebrn räumen wir auch die Wohnung einer lieben Freundin.
    Und was auch sehr wichtig ist: Sich erholen.

  • Bin seit einigen Jahren schon nicht mehr in Hessen. Verfolge aber Aufmerksam die Berichtserstattung. Hier in Wien ist es zwar gespenstisch leer und auch etwas fad daheim. Aber Tag eins und jetz fast Tag zwei, sind erstaunlich unspektakulär vorrüber gegangen. Was mich aber am meisten erschreckt hatte, war die Grenzschließung nach Deutschland. Also die Grenze Richtung Heimat. Sollte etwas passieren in der Familie, wäre es sicher eine seltsame Heimreise und der Gedanke daran bewegt. Aber wir wollen ja nicht den Teufel an die Wand malen. Bisher ist es erträglich und abgesehen von den wenigen panischen Menschen, die jetzt u.A. einen Vorrat an Klopapier haben, welches noch an die ur Enkel vererbt werden kann, verhalten sich die meisten Mitmenschen ruhig und besonnen.

  • Ich habe leider Angst, dass mich der Virus erwischt. Da ich Asthma habe gehöre ich zur Risikogruppe. Da macht man sich Gedanken. Ich hatte einen schweren Autounfall im Februar. Deshalb bin ich noch krank geschrieben. Das ist für mich, zur Zeit das Beste was mir passieren konnte.

  • Hallo und zunächst einmal vielen Dank das sie nach Erfahrungen fragen,
    Bei uns ist es so das wir schon lange vor diesen Maßnahmen entschieden haben das nur noch eine Person aus unserer Familie einmal wöchentlich Einkaufen geht und die Kinder nicht mehr mitgenommen werden. Desweiteren stellt uns auch die Schließung der Schulen und Kitas vor ein Problem. Großeltern sind raus. Die Kinder zu Freunden zu bringen kann auch nicht Sinn und Zweck der Sache sein. Sonst hätte man auch alles auflassen können. Frei machen ist auch nicht so einfach da wir eigentlich an der Arbeit gebraucht werden. Aber alles in allem ist der Alltag sehr entschleunigt man frühstückt morgens in Ruhe und dann geht man raus spazieren, etwas spielen, Haushalt machen.... alles sehr entspannt. Kontakt zu Großeltern oder Freunden gibt es nur noch über das Telefon.

  • Hallo, ich hatte für morgen einen Termin mit unseren Schornsteinfeger. Angemeldet letzte Woche wegen einer routinemäßigen Abmessung. Die Messung dauert vielleicht 15 Minuten. In einer Stunde also vier Kunden, sagen wir vielleicht 25 pro Tag. Hat der Kunde einen Partner rund 50 Leute. Jeden Tag. Ich weiß nicht wie viele Schornsteinfeger jeden Tag unterwegs sind.
    Ich frage mich aber schon ob das zu diesem Zeitpunkt sein muss?
    Ich denke nicht.
    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus Hückelkamp

  • Moin , ich lebe auf dem Dorf (250 Einwohner) habe das Glück einen vernünftigen Internet anschluß zu haben und als ITler ist für mich Homeoffice keine Sondersituation . Wenn ich Gassi gehe oder Fahrrad fahre begegne ich fast keinen Menschen . und wenn sind 2 m abstand kein Problem . Ich bin bewusst hier (bin in einer Großstadt geboren) im Moment denke ich für mich es war ne geile Entscheidung . Gerade jetzt !! Ach ja und ein alter Sack mit 57 bin ich auch .

  • Ich merke an mir, was eigentlich nicht zu meiner Persönlichkeit passt, dass mich die ganze Situation zunehmend depressiv verstimmt.

    Nur schlechte Nachrichten, es gibt in den Medien nur noch dieses Thema. Man hört und liest von egoistischen Mitmenschen, die Hamsterkäufe tätigen und sich nicht an Handlungsempfehlungen halten. Alles geht drunter und drüber.
    Die Dinge, an denen ich mich normalerweise erfreuen kann (Chor, Konzertbesuchen, Reisen) finden allesamt nicht mehr statt. Diese Dinge sind natürlich nicht lebensnotwendig; es sind aber die Dinge, die das Leben lebenswert machen und Freude schenken.

    Ich denke, bei der gesellschaftlichen Diskussion sollte man neben dem Thema Kinderbetreuung auch an die Alleinstehenden und Singles denken, die das Thema Einsamkeit / Isolation noch viel stärker betrifft.

    Hoffen wir, dass dieser ganze Spuk bald vorbei ist.

  • Gruß aus Italien ! Schade, dass Deutschland NICHT aus ital. Fehlern lernte.
    Bei Euch läuft das zu locker, aber kommt noch. Und wird andauern.
    Wichtig: geschloßene Schulen erscheinen anstrengend, es sind aber KEINE "Ferien". Sprich, man sollte eben NICHT sich mit Freunden treffen oder auf dem Spielplatz verabreden. Kontraproduktiv.
    Stellt Euch darauf ein, dass das alles länger dauert. Hier ist seid Fasching bis Mitte April definitiv & ohne Ausnahme jede Schule & Kiga dicht. Wurde auch unterschätzt/ ignoriert, daraufhin kam die Ausgangssperre. MIT juristischen Folgen bei nicht- Einhaltung.
    Hamsterkäufe: unnötig. Nachschub kommt, ist da, braucht halt mal bissl länger. Der Mensch übe sich halt einfach mal in Geduld.
    Einkaufen klappt. In den Supermärkten sind die Abstände an der Kasse abgeklebt, hilfreich. Personal kontrolliert Gänge wegen Abständen. Beneide sie nicht.In kleineren Läden wird halt Anzahl im Laden reguliert, man wartet an der frischen Luft. Kein Ding.
    Selbstdisziplin!

  • Ausgeliefert. Vom Arbeitgeber nicht genügend geschützt. Die Supermarktregale werden immer leerer und der angebliche Nachschub verschwindet auf wundersame Weise direkt nach Anlieferung. Ich habe nicht gehamstert und habe jetzt Angst, dass ich irgendwann nichts mehr zu Essen habe.
    Die Menschen gehen weiterhin zum Spaß auf die Straße, treffen sich in Gruppen. Kaufen die Supermärkte leer.
    Von Umsicht und Solidarität merke ich Null. Ich habe große Angst vor den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen dieser Pandemie.

  • Ich war auf einer Asienreise von Jan-März in Thailand. Singapur und Brunei.
    Bereits am Flughafen in Bangkok wurden die Passagiere gescannt und die Körpertemperatur gemessen. In Singapur wurden Touristen die 14 Tage vorher in einem Risikogebiet waren nicht mehr ins Land gelassen. Auch beim einchecken ins Hotel, die selben Maßahmen, Körpertemperatur messen, Hände desinfizieren usw. Selbst in Restaurants oder Bars wurde das gemacht und auch von den Gästen umgesetzt. Als ich von Brunei zurück nach Thailand einreisen wollte wurde wieder alles sehr genau gecheckt und Reisenden aus China wurde die Einreise verwehrt auch jene die eine zu hohe Körpertemperatur hatten. Alles in allem wurde hier schon relativ früh auch auf den Reiseverkehr einfluss genommen. Nun bin ich gestern über Doha (Katar) zurückgekommen, auch dort Messungen usw. Doch dann in Frankfurt/Main gelandet und dort, nichts, kein Desinfektionsmittel, keine Abfragen, keine Temperaturmessungen, nichts! Sorry, doch was, Passkontrolle!

  • Die wirtschaftlichen Begleiterscheinungen erscheinen mir weitaus schlimmer als der Virus selbst! Viele Menschen dürften verzweifelt sein, weil sie in finanzielle Nöte geraten!
    Andrerseits: Die Menschen werden merken,dass es Wichtigeres gibt als nur an Konsum zu denken und wir werden Zusammhalt lernen müssen!
    Das wäre ganz heilsam!
    Schlimm: Die Flüchtlinge an der griechischen Gtenze und der Klimaschutz werden momentan durch das Coronathema völlig vergessen! Sehr bedauerlich!

  • Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich von der gesamten Situation halten soll. Angst vor dem Virus habe ich nicht, aber ich gehöre auch nicht zur Risikogruppe, obwohl ich heute ambulant operiert wurde. Angst machen mir die Menschen und das viele Menschen immer noch nicht verstanden haben, dass Sie nicht in Gruppen durch die Gegend spazieren. Auch das Thema Hamsterkäufe kann ich absolut nicht nachvollziehen. Wir versuchen jeden Tag aufs Neue, unseren normalen Einkauf zu machen und leider gehen wir seit Tagen mit leeren Taschen nach Hause.
    Unglaublich wie überfordert alle mit dieser Situation sind. Es gibt keine Pläne von seiten der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft. Interessant finde ich, dass es Kritis gibt, welches aber nicht für solche Situationen zu greifen scheint.
    Wir müssen uns jetzt alle gegenseitig unterstützen, in Geduld üben und Rücksicht nehmen, egal welcher Herkunft und Religion!
    Menschen die sich jetzt bereichern wollen, müssten strafrechtlich belangt werden.

  • Ich ärgere mich maßlos über Menschen, die mit der Einstellung "den letzten beißen die Hunde, muss man eben schnell genug sein" durchs Leben bzw. durch die Supermärkte gehen. Ansonsten habe ich das Glück, bisher weitestgehend problemlos von zu Hause aus arbeiten zu können und verzichte gerne vorsorglich eine zeitlang auf die ein oder andere Freizeitbeschäftigung.

  • Wir haben viel zu lange gewartet und die notwendigen Maßnahmen verschlafen. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. Wir sollten uns alle in etwas mehr Gelassenheit üben. Aber dank dem "Corona-Ticker" spielt sich noch mehr Panik in den Köpfen der Menschen ab. Das Thema ist ernst und betrifft uns alle, das ist klar aber das Leben sollte nach Möglichkeit normal weitergehen. Die Psyche kann uns manchmal genauso schaden wie das Virus selbst...
    Ich kann in meinem Beruf kein Homeoffice machen, Sicherheitsmaßnahmen wurden natürlich eingeleitet damit wir Arbeitnehmer ja gesund bleiben und brav zur Verfügung stehen, den Rest kennt aber nur der liebe Gott.
    Mich "ärgert" derzeit nur die Tatsache das sich meine Fernbeziehung weiterhin nur auf Kamerachat beschränkt da die Landesgrenzen dicht sind. Tja, so kurz vor dem erneuten Wiedersehen sagt dir das Virus "Knapp daneben ist halt auch vorbei" ;-) Gesundheit ist aber das höchste Gut, jeder sollte jetzt auf sich und seine Mitmenschen achten

  • Nun ich bin sehr vorsichtig, das was noch geht wird von mir selbst erledigt, ansonsten habe ich alles und laß mich überhaupt nicht verrückt machen, sicher ich leide an Bluthochdruck und Herzschwäche und bin daher besonders vorsichtig und über 60 bin ich noch dazu, ich weiß woran ich bin! Das hält mich jedoch nicht von Spaziergängen ab! Ansonsten mache ich das beste aus dieser besonderen Situation, denn ich lebe nach dem Motto: Brauche nichts, und genieße jedoch alles!

  • Ich arbeite in einem Büro, in dem HomeOffice möglich wäre. Aber wir dürfen nicht von Zuhause arbeiten, da es dazu noch keinen offiziellen Erlass gab. In meinen Augen ein Unding, da wir jeden Tag aufeinander hocken und ein Teil mit den Öffentlichen fährt (ich auch). Was bringt es denn, wenn wir uns und andere anstecken, nur weil wir nicht ins HomeOffice durften? Es geht nicht darum, nicht zu arbeiten - sondern darum, verantwortungsbewusst arbeiten zu dürfen!

    Ansonsten bekomme ich langsam Zustände, wenn ich mir ansehe, wie die Hamsterkäufer mit anderen Menschen umgehen. Letzte Woche hat einer von den Hamsterkäufern einer alten Dame ein Brot aus dem Einkaufswagen "geklaut". Na gut, bevor sie es an der Kasse bezahlt hat. Trotzdem eine Sauerei. So etwas sollte nicht passieren.

  • Ich habe persönlich weder Panik noch Ängste, zu erkranken - aber seitens meines Arbeitgebers, der deutschen Post, halte ich es für nahezu unverantwortlich und sträflich nachlässig, dass wir als Zusteller, die jeden Tag stundenlang draußen potentiell mit dem Virus in Kontakt kommen (Türklinken, Briefkästen, Treppengeländer, Handscanner etc. ...), bis zum heutigen Tage noch nicht einmal in irgendeiner Form mit Desinfektionsmitteln ausgestattet wurden...bei all den weltweiten !!! Vorsichtsmaßnahmen, den Virus einzudämmen, ist das für uns Angestellte, als auch den Kunden gegenüber eigentlich ein unverzeihbarer Leichtsinn- umsomehr, als daß es sich eben um diesen Weltkonzern handelt! Unfassbar eigentlich......

    Anm. d. Red.: Danke für Ihre Eindrücke und die Information. Wir konnten diesen Vorwurf bislang nicht prüfen.

  • Mit gemischten Gefühlen, einerseits find ich gut das grade alles runtergefahren wird. Andererseits finde ich es komisch das Schulen und Kindergärten geschlossen sind, aber Erzieherinnen und Lehrer weiter hin müssen zu Arbeit. Obwohl keine Kinder vor Ort sind und es doch heißt es sollen so viel wie möglich zuhause bleiben. Da erschließt sich mir der Sinn dahinter nicht.

  • Ausgebremstes Ehrenamt! Das ist nicht so schön, es irritiert mich -ehrlich gesagt- ziemlich: Die Kirchengemeinde ruht vor sich hin, bis auf die Tagesimpulse des Pfarrers. Lesen kann ich sie nur, weil ich ziemlich viel im Internet bin; das unterscheidet mich von vielen anderen Leuten. Diese Texte sind sehr schön und laden zum Nachdenken ein. Ebenso der Bischof heute Vormittag im Livestream aus Limburg. Die wöchentlichen Besuche im Pflegeheim fallen flach, weil ja vor allem die dementen Leutchen, die wir da zum Gottesdienst holen, meistens so sehr anlehnungsbedürftig sind und meine Nähe suchen. - Kann ich mich mit der syrischen Freundin treffen, um sie in Fragen des deutschen Wortschatzes zu unterstützen? Dann übe ich ja keine "soziale Distanz". Diesen Begriff finde ich übrigens extrem widersinnig, selbst wenn ich verstehe, was damit gemeint ist.

  • Da mein Immunsystem nicht intakt ist, muss ich besonders aufpassen. Wir leben jetzt noch bewusster und schränken unsere Einkaufstouren und Kontakte soweit möglich ein und achten darauf, dass wir genügend Abstand zu anderen Menschen haben. Hände waschen ist ein absolutes Muss. Ich finde es beängstigend, dass immer noch viele Menschen so sorglos mit der Situation umgehen. Eisdielen, Restaurants, Partys sind nach wie vor gefragt.
    Ich habe Hochachtung für alle Menschen die im Gesundheitswesen arbeiten, für Polizisten und alle diejenigen die dafür Sorge tragen, dass es uns gut geht.
    Vielen Dank all diesen Menschen.

  • Ich komme aus Thüringen
    Und finde Schuld und Kita-Schließung für überflüssig
    Da bei den schönen Wetter viele Kinder sich zusammen tun
    Und die Eltern froh sind das die ihre Ruhe haben
    Ich habe auch 3 Kinder aber als Erwachsener sollte man auch den Kindern klar machen können das das nicht geht
    Ein Hoch auf unsere Erziehungsberechtigten
    Es sollteeine Ausgangssperre verhängt werden sonst Funktioniert das nicht

  • Eigentlich bin ich ganz gelassen, mich ärgern nur die Hamsterkäufe. Ich habe ganz normal meine Vorräte, aber auch da geht mal was zur Neige. Dann braucht man vielleicht z.B. nur 1kg Mehl, seit einer Woche Fehlanzeige, wie bei anderen Sachen auch. Gerade ältere Menschen kaufen vielleicht nicht so viel auf einen Schlag, stehen dann jetzt bei manchen Dingen vor leeren Regalen und müssen dann immer und immer wieder den Versuch machen. Öfter als es sein müsste, weil andere kistenweise die Sachen wegkaufen und die Märkte mit dem Auffüllen nicht nachkommen. Gerade beim Einkauf sehe ich die größten Gefahren, weil die Läden voll sind, weil an der Kasse gedrängelt wird statt Abstand gehalten. Für manche gefragte Waren wünsche ich mir Höchstabgabemengen der Supermärkte, wie es ja durch aus auch bei Sonderangeboten üblich ist.

  • Es gibt in dieser Zeit , mit Sicherheit wichtigeres als die Fussball- Europa- Meisterscchaft ....hier geht es um die Gesundheit um Leben und Tod....
    Deshalb verstehe ich nicht , dass solche Dinge auch im Vordergrund stehen!
    Es bedarf hinsichtlich keiner Diskussion, was das Thema Fussball betrifft !

  • Ich arbeite in einer städtischen Institution mit Publikumsverkehr. Sie ist zwar geschlossen, aber wir müssen trotzdem jeden Tag unsere Sollarbeitszeit erfüllen und kommen. Viele von uns kommen öffentlich. Damit verteilen wir munter den Virus weiter, was völlig den Anweisungen widerspricht, dass wir unsere Sozialkontakte möglichst einschränken sollen. Da werden meiner Meinung nach die Prioritäten völlig falsch gesetzt, schließlich geht es nicht darum, einfach frei zu haben, sondern um die Gesamtverantwortung.

  • Man sollte die Lage ernst nehmen, aber nicht in Panik verfallen. Ich mache mir um das Virus weniger Sorgen als um die wirtschaftlichen Folgen. Besonders erschreckend finde ich es, wie sehr sich manche Personen durch Medien verunsichern lassen. Auch das Teilen von (eigentlich doch offensichtlichen) fake Nachrichten zeigt, dass Medienkompetenz bei vielen nicht vorhanden ist oder in solchen Situationen aussetzt. Ja, man sollte sich informieren - keine Frage. Aber in heutigen Zeiten werden uns Schlagzeilen und Nachrichten auf so vielen Kanälen präsentiert, dass es sicherlich sinnvoll ist sich einfach mal auszuklinken statt ständig auf den refresh-button zu drücken.
    Die Welt wird schon nicht untergehen, und falls doch, haben wir ja immer noch unser Klopapier

  • Ehrlich gesagt weiß ich nicht was schlimmer ist das Corona Virus oder die ständige sich überschlagende Berichterstattung?!

    Das fördert doch gerade eine allgemeine Hysterie richtiggehend heraus...

    nochwas zu den Hamsterkäufen: natürlich werden die Waren knapper aber nicht wegen den Hamstern sonder weil Nachschub einfach nicht kommt! die Leute in den Supermärkten sind auch schon etwas nervös, ich denke jeder sollte gezielt für sich vorsorgen und dazu gehört einfach ein Vorrat an wichtigen Lebensmitteln, Medikamenten und jaaa auch Klopapier einfach dazu! darüber zu meckern wenn man zu spät kommt bringt auch nichts "den letzten beißen die Hunde"

    denoch sollten wir uns alle entspannen, die Politiker sollten nicht immer durch die Blume drumherum reden und keine unnötigen Erlasse erlassen! was soll daran schlimm sein wenn auf einem normal großen Spielplatz 10-12 Kinder und jeweils einer ihre Eltern sich aufhalten, das ist doch an der offenen Luft da kriegt auch keiner Pest!

  • Ich bin entsetzt über die totale Verblödung einzelner, es kann nur so sein das sie nicht mit dreckigem Hintern sterben wollen. Ich vermute es ist Verblödung, könnte aber auch einfach nur assoziales Verhalten sein.
    Corona selbst nehm ich ernst und halte mich soweit es geht von anderen Menschen fern.

  • Bis dato noch keine Symptome in meiner Umgebung. Allerdings ist die Stadt Frankfurt "leer'! Bin gespannt wie es ist, wenn die Geschäftsschließung aktiv ist.

  • Ich bin Trauerbegleiterin. Kleine Freiberuflerin. Bei mir sagen gerade ganz viele Klienten ab. Ich stelle meine ganzen Beratungen auf Telefonkonferenzen und Telefonberatungen um. Verschicke viele Emails, telefoniere viel mit den Klienten, auch mit Freunden. Habe meiner alleinerziehenden Schwester Hilfe bei der Kinderbetreuung angeboten. Wir sind beide viel im Homeoffice im Moment. Ich bin dankbar für jeden, der telefonisch Kontakt hält. Auch meine Selbsthilfegruppen stellen alles auf Telefonkonferenzen um. Es ist gut, dass es diese vielen Möglichkeiten gibt.
    Es fällt mir schwer, auf Händeschütteln und Umarmungen zu verzichten. Es war für mich immer eine wichtige vertrauensbildende Maßnahme in meinem Beruf, Hände zu schütteln. Jetzt lächele ich und winke meinen Klienten zu. Oder wir telefonieren eben... es geht auch so! Ich wünsche allen Mut und Gelassenheit!

  • Bis jetzt habe ich v.a. positive Erfahrungen zu berichten auch wenn die selbst-auferlegte Ausgangssperre an einem nagt. Man sieht deutlich weniger Menschen & Autos auf den Straßen und auch die Tatsache mit den Hamsterkäufen kann ich nachvollziehen. Wir hatten auch keinen Notvorrat bzw. so gut wie keine Konserven bis vor 2 Wochen und haben den halt aufbauen müssen analog wie vom Bundesamt für Bevölkerungsshutz empfohlen. Natürlich leert das die Regale und leider schlagen manche über die Strenge...wofür auch immer man 8 Packungen Toilettenpapier bunkert werde ich nie verstehen. Aber viele bleiben vernünftig. Leider manche nicht und da es dennoch leider zu viele sind, befürworte ich eine umgehende Ausgangssperre damit die Infektionsketten möglichst jetzt gestoppt/minimiert werden. Das können nur die Vernünftigen (Mehrzahl) und Unvernünftigen (Minderheit) zusammen und daher sollten der Ausgang bitte ab sofort auch in D gesetzlich geregelt werden. Ebenso wie Stopp aller Passagierflüge etc.

  • Bis auf die besonderen Bestimmungen, die ich einhalte , funktioniert mein Leben wie immer. Ich bin auch nicht sonderlich am Shoppen interessiert, von daher kriege ich kaum was mit.
    Ausgangssperren würden mich hart treffen, da ich einen Hund habe
    Ich bin schon Rentner und gehöre wohl zur Risikogruppe. Nein, ich habe keine Angst, es passiert eben, was passieren soll. Es gibt letzendlich keine Sicherheit im Leben ,außer Geburt und Tod.
    Ausgangssperren würden mich hart treffen, da ich einen Hund habe.
    Ansonsten genieße ich z Zt. die Frühlingssonne

  • Wir sollten alle gelassener sein, ich erlebe heute im Unternehmen sehr viel Humor, Besonnenheit, Mitarbeiter die miteinander sprechen, reden, sich austauschen, etwas mehr Zeit miteinander verbringen, die so nie da war. Alle wollen helfen, sind engagiert, unterstützen andere mit Rat und Tat. Hamsterkäufe sind unnötig, Hysterie auch. Wichtig ist aber: Hygnienerichtlinien und Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten und achtsam zu sein.
    Sorgen muss man sich um alte Menschen und deren Betreuung und Versorgung und die vielen Selbstständigen die überall signifikante Umsatzeinbußen haben. Eine surreale Zeit, aber wir diese Krise überstehen und vielleicht etwas mehr Gemeinsinn entwicklen.

  • Die Sache ist ernst, auch ich hab das nicht sofort realisiert. Kann ich meine krebskranke Freundin jetzt besser nicht mehr besuchen? Wie bewege ich mich fort ohne Auto, als ÖPNV Nutzerin? Fragen über Fragen? In meinem Beruf als Coach gewinnt das Telefon zunehmend an Bedeutung, persönliche Gespräche finden für viele Wochen nicht statt. Ich spüre privat stark das "auf sich zurückgeworfen sein", als Single sind für mich Dinge wie die Schließung von Cafes, Diskotheken, Büchereien und Buchläden wirklich schmerzlich, meine "Zweitwohnzimmer". Andererseits schafft jede Krise Lernerfahrungen: Wie kann ich zuhause gute Zeit verbringen, kreativ werden, gerade auch alleine? Wie ändere ich viele Routinen und Gewohnheiten, um niemand anzustecken? Manchmal denke ich, Sicherheit und eine verlässliche Infrastruktur war uns völlig selbstverständlich, als Wert gar nicht mehr richtig bewusst....

  • Es ist unfassbar mit welchem Tempo sich alles entwickelt. Vor zwei Wochen war Corona noch ganz weit weg von einem selbst. Anfang letzter Woche gab es noch Diskussionen, ob Fußballspiele vor Publikum stattfinden oder nicht, Ende letzter Woche wurde dann beschlossen, dass alles an Sportevents abgesagt wird und jetzt sind schon fast alle Läden zu.
    Allesamt Maßnahmen mit die ich und vermutlich die meisten anderen vor zwei Wochen noch als Unmöglich hielten. Jetzt ist es soweit. Und ich denke es wird noch mehr kommen (müssen).
    Leider gibt es noch immer Menschen, die die aktuelle Zeit als große Freizeit sehen. Wir werden uns alle daran gewöhnen müssen, die nächsten Tage größtenteils zuhause verbringen zu müssen. Das wird für viele ziemlich langweilig.
    Aber solange Langeweile unser größtes Problem ist, geht es uns gut!

  • Wir wollen Anfang Juni heiraten, momentan ist alles unsicher, man lebt von Tag zu Tag, was wird mit den laufenden Hauskrediten? Mit dem gebuchten Urlaub? Mit der Gesellschaft?
    Das belastet mich sehr, obwohl ich ein gefestigter, erwachsener Mensch mit einem starken Umfeld bin.
    Seit gestern liege ich nun mit Husten, Hals- und Kopfschmerzen zu Hause flach. Fühle mich furchtbar schlapp und bin nun erstmal bis zum Wochenende krank geschrieben.
    Ich habe bis letzte Woche im öffentlichen Bereich gearbeitet, täglich 400-500 Leute, wer weiß da schon, wer was hatte oder mit wem Kontakt hatte? Alles Augenwischerei! Da bringt ein Test auch nichts mehr bzw ist ein Ergebnis dann eh hinfällig.
    Mir bleibt nichts anderes übrig, als nächste Woche um ein weiteres Attest zu bitten, damit ich 14 Tage aus dem öffentlichen Leben raus bin. Danach gehe ich intern wieder arbeiten.. alleine in meinem Bürobereich.. Show must go on!

  • Guten Tag,

    ich persönlich bin froh, als Mitarbeiterin eines Bürgerbüros für Auskünfte an die Bürger zur Verfügung stehen zu können. Ganz viele Menschen sind sehr verunsichert und wir können mit wichtigen Informationen weiterhelfen.
    Erst heute, mit Ankündigung der Schließung der meisten Einrichtungen bzw. Geschäfte wird den meisten bewusst, welchen Auswirkungen wir alle ausgesetzt sind.

  • Das alles macht mir Sorgen. Um Menschen die ich liebe, um die Zukunft; egal in welchem Lebensbereich.
    Aber auch besorgt mich (Generation Y!), der Verfall von Moral und Werten. Und die Einsicht, dass alte und Vorerkrankte scheinbar in dieser Gesellschaft ohne gesetzliche Regelungen für viele nichts wert sind.
    Egoismus wo hin man schaut. Und uneinsichtige Idioten, die sich ob des schönen Wetters immer noch draußen tummeln, weil sie ohne Shopping nichts mit sich und ihrer Brut anzufangen wissen.

    Das ist eine GESAMTgesellschaftliche Schutzmaßnahmen für uns alle verdammt noch eins! Unsere Großeltern mussten nach dem Krieg ein Land wieder aufbauen. Wir aktuell nur auf der Couch sitzen. Man könnte meinen das sei nicht schwer. Traurig.

  • Am Anfang war ich (61) ziemlich gelassen. Okay, keine unnötigen Kontakte, Menschenansammlungen meide ich sowieso schon immer und der Bussi Bussi Typ bei jedem ist und war mir schon immer unangenehm. Nun musste ich jedoch vor einer Woche in die Klinik. Herzkatheter mit Stent-Einsetzung. Ging alles gut. Was mich am meisten geschockt hat, war der Umstand, dass es Menschen gibt, die in den Krankenhäusern das Desinfektionsmittel mitgehen lassen. Da liegen zum Teil totkranke Menschen. Die dürfen sich nicht den kleinsten Virus einfangen. Was sind das für Menschen, die sowas machen ? Die nehmen in Kauf, dass solche Menschen an einer Infektion, egal welcher, sterben. Gehts noch ?????
    Ansonsten vermeide ich den Kontakt zu mir unbekannten Menschen, gehe nur zum Einkaufen raus und setz mich auf den Balkon mit einem guten Buch. Da ich noch nicht arbeiten gehen darf, genieße ich die Ruhe und die damit verbundene Entschleunigung.
    Und übrigens: Hamsterkäufe sind asozial.

  • @Biggi aus Lahnau:
    Sie sollten ihre Tageszeitung im Schönwäschegang der Maschine einmal durchspülen und dann auf die Leine hängen. Am nächsten morgen ist sie trocken und sie können sie bedenkenlos auf den Tisch legen, während sie mit der aktuellen Ausgabe genauso verfahren wie am Vortag

  • Hallo
    Nach wie vor gehe ich als Rentner spazieren, achte aber auf abstand bei Begegnungen. Was ich nicht mag, sind die Leute an der Eisdiele. Sie sitzen zwar im Freien aber ??
    Daß in den Supermärkten erheblich mehr Andrang ist und weniger Leute am Einräumen tätig sind, führt ZWANGSLÄUFIG zu Mangel in den Regalen. Hier sind Studenten gefragt, welche sich hier wie auch in der Landwirtschaft ein Zubrot verdienen können.
    Wurde die Menschheit vernünftig handeln, bräuchten wir keine Hamsterkäufe. Irgendwann ist jeder Vorratsraum voll und dann wird das ABGELAUFENE weggeschmissen. Das muss nicht sein.

  • Ich bin ziemlich irritiert über die mangelnde Anpassungsfähigkeit, die viele meiner Mitmenschen zeigen. Das betrifft durch die Bank alle Altersgruppen. Aber auch Verantwortungsträgerinnen. Erst heute morgen bekam ich von einer Schulleiterin eine Absage, als ich unter Hinweis auf die aktuelle Lage darum bat, den Spielplatz er Schule zu schließen. Es macht mich ehrlich gesagt wütend, wie wenig manche Menschen bereit sind, ihre Alltagsroutinen in Frage zu stellen, obwohl es doch gerade offenkundig darauf ankommt.

  • Wir genießen die Zeit tatsächlich sehr. Corona bedeutet für uns einen Bonus an Zeit für die Kinder die wir sonst nicht gehabt hätten. Mein Mann ist Soldat und eigentlich die ganze Woche weg. Er wird jetzt da sein, weil die Kaserne geschlossen wird und wir werden es wirklich in vollen Zügen genießen. Das Wetter bietet sich doch dafür an im Garten zu sein, Fahrrad zu fahren und Spaziergänge zu machen. Osterdeko basteln, usw. Tut einfach das wofur ihr sonst nie Zeit habt...oder zumindest sagt das ihr sie nicht habt.

  • Wegen einer Freundin in Taipei, weiß ich was in Taiwan und China passiert ist. Weil ich Italienerin bin, weiß ich was auch in Italien Momentan passiert. Meiner Erfahrung nach, sehe ich, daß die Leute in Bad Homburg das Coronavirus nicht seriös nehmen. Auf einer Seite verstehe ich, daß Politiker müssen langsam informieren, aber das Risiko ist, daß bei der Zeit mehr infekte gibt, wird das zu spät sein um mehr Massnahmen zu bringen. Eine infekte Person mit Symptome ODER OHNE SYMPTOME kann von 5-15 Leuten infektzieren! Dazu bleibt das Coronavirus auch für Wochen in POSITIVE Leute latent, aber es kann zwischenzeit andere Leute infektzieren. Die Leute bei Rewe tragen keine Maske noch nicht. Ich sehe zu viele Leute die zu nah bleiben besonders an der Kasse. Man muß mit Mut strengende Regulierung einführen und mehr Bewuß entwickeln, daß nicht nur die kranke alte Leute sterben, aber auch jüngere Leute 40-50 ohne besondere Pathologien.

  • Es soll bald so schnell wie möglich sofort mit den übertriebenen Hamstereinkäufen aufhören.Das ist doch unmöglich das alles TOILETTENPAPIER und Taschentücher schon ab den
    Öffnungszeiten alles weg ist durch die unnötigen und Blödsinnigen Hamstereinkäufen.man meint das man vor einen Weltkrieg steht.Hört damit auf auch andere Leute wollen Einkaufen und nicht mehr vor leeren Regalen stehen!!!!!! Alles reine Panik mache auf Lasten der normalen Leute

  • Ich muss leider auf die Arbeit fahren weil noch Flugzeuge fliegen. Die Angst sich mit dem Coronavirus anzustecken fährt da immer mit.

    Was die Leute angeht die hamstern...
    Die sollen sich mal überlegen was sie damit anrichten.

  • Vor allem Ruhe bewahren. Ich komme aus dem Vogelsbergkreis, habe Nachtschicht und beobachte, dass es weniger Pendler geworden sind die morgens Richtung Gießen fahren. Ich habe mir kleinere Vörräte angelegt und meine Kühltruhe ist immer mit fertig gekochtem Essen gefüllt. Besuche niemanden mehr, nur Kontakt per Telefon und WhatsApp, keine Sauna, kein Schwimmbad, damit ist nun eh Schluß. Ich arbeite für einen großen Automobilzulieferer in Gießen und bin gespannt, wie sich die Lage weiter entwickelt, etwas beängstigend ist es schon. Ich finde,die Politik ergreift die richtigen Schritte und wenn die Bürger sich daran halten, ist die Kriese zu schaffen, gemeinsam schafft man alles!!

  • Als ob das Gesundheitswesen nicht ohnehin schon am Anschlag fährt: Mein Arbeitgeber (Privatwirtschaft, keine Behörde!) verlangt, dass ich von meinem Arzt eine Bescheinigung über eine Vorerkrankung - und damit meine höhere "Gefährdung" - beibringe. Nur dann sieht man sich in der Lage, per Einzelfallentscheidung die "1-Tag-pro-Woche-Homeoffice"-Betriebsvereinbarung auszuweiten.

    Liebe Landesregierung: Macht endlich die Firmen dicht und schickt die Menschen nach Hause - Vorstände verstehen es nicht anders!

  • Falls RKI-Chef Wieler heute richtig zitiert wurde mit der Aussage, dass die eingeleiteten Maßnahmen im Extremfall bis zu zwei Jahre dauern können, gehört der Mann sofort von seinem Posten entfernt. Er schürt doch damit nur Panik. Was soll das? Wir können doch froh sein, wenn Europa die aktuellen Maßnahmen von sechs Wochen alle wirtschaftlich und finanzpolitisch einigermaßen übersteht.

  • Es ist schon interessant, wenn man sieht, was die Leute unter Abstand halten verstehen. Im Supermarkt ist im Kassenbereich ein derartiges Gedrängel, daß man den Atem von seinem Hintermann verspürt. Ich muß heute nochmals einkaufen gehen, da ich gestern vor teilweise leeren Regalen stand. Es ist traurig, wie egoistisch sich manche Leute verhalten. Etwas mehr Gelassenheit, damit meine ich nicht Gleichgültigkeit, wäre doch sicher nicht verkehrt, denn panisches Verhalten hilft uns in dieser schwierigen Zeit auch nicht weiter.

  • Bin noch voll außer Haus berufstätig. Habe die letzten 3 Wochen KEIN Klopapier gekauft, wollte den Hype nicht unterstützen. So langsam geht's daheim zur Neige, also Freitag zu Edeka, Samstag zu Rewe, Montag zu Tegut, Edeka, Aldi und Lidl, heute morgen nochmal Tegut - keine Chance. Mal schauen ob ich auf alte Zeitungen zurückgreifen muss. Oder ich frag Nachbarn die schon den ganzen Tag zu Hause sind ob sie im Stundentakt im ortsansässigen Supermarkt für mich vorbei schauen...
    Ob die überhaupt was für mich holen dürfen?

    Tja Leute, so erzeugt man eine Notlage die eigentlich gar nicht da ist! Nicht Corona ist mein Problem, sondern so langsam aber sicher die Klopapier-Hysterie!

  • In meinem direkten Umfeld musste ich lernen wie schwer und wie lange es dauert bis Menschen die nie dagewesene Situation annehmen.

    Jeder ist heute aufgefordert über seine Grenzen hinaus Verantwortung zu übernehmen und nur die notwendigsten Kontakte (Lebensmitteleinkäufe) durchzuführen. Lasst uns eine Party machen, wenn alles überstanden ist und nicht jetzt.

    Seit vielen Jahren arbeite ich im home office und kann nur jeden animieren, wenn es der Arbeitgeber gestattet dieses Angebot anzunehmen.

    Bleibt bitte, bitte zu Hause - um alle zu schützen.

  • Corona wird uns noch lange beschäftigen und danach wird vieles anders sein als vorher, ich hoffe nur wir alle werden aus dieser neuartigen Situation lernen. Ich arbeite seit 30 Jahren in einem Krankenhaus der Maximalversorgung, hier im Haus wird alles getan um den Betrieb optimal für die Patienten und die Beschäftigten weider laufen zu lassen. Das ist für alle keine leichte Aufgabe, es herrscht vielerorts Verunsicherung und erste Anzeichen von Panik machen sich breit! Wir sollten jetzt alle versuchen einen kühlen Kopf zu bewahren, mit einem gesunden Mass an Achtsamkeit und Aufmerksamkeit, uns und unserem täglichen Umfeld gegenüber werden wir auch diese Krise überstehen.Die ersten Zeichen von Solidarität zeigen sich in der Bevölkerung, die Hilfsbereitschaft steigt von Tag zu Tag und daß ist auch gut so.
    Nur gemeinsam sind wir stark!

  • Hallo,

    Ab Mittwoch sollen nur noch die wichtigen Geschäfte (Supermarkt, Apotheke,Tankstelle etc.) in Hessen auf haben.
    Da frage ich mich als Mitarbeiterin im Einzelhandel für Lebensmittel,
    warum ich auf meiner Kinderbetreuung sitzen bleibe?
    Mein Mann arbeitet im öffentlichen Dienst aber Kindernotbetreuung
    gibt es nur wenn beide Elternteile in systemerhaltende Berufen tätig sind. Medizin,Polizei etc.).

    Der Lebensmittel Einzelhandel soll am Laufen gehalten werden (inkl. Sonntags) aber ich als Kassiererin bin trotz der Ansteckungsgefahr
    anscheinend nicht wichtig genug. Da gibt es seitens der Landesregierung noch Optimierungsbedarf.

    Gruß

    Stephanie

  • Bereits seit einigen Tagen verzichte ich auf das Shoppen, ausser für Lebensmittel. Spazieren gehen finde ich aber sinnvoll, Vitamin D tanken ! Ansonsten beschäftige ich mich in Haus und Garten . Verzichte auf jeden Fall auch auf persönliche soziale Kontakte. 1 Sache aber beunruhigt mich, meine tägliche Tageszeitung. Kann ich diese unbedenklich rein holen und auf dem Tisch liegend, lesen ?

  • Nachdem das RKI nun die Katze aus dem Sack gelassen hat (kann zwei Jahre dauern) muss dringend eine Neubewertung erfolgen: Nach zwei Jahren würden etliche Branchen nicht mehr existieren, dem Rest ginge es schlecht, die Arbeitslosenzahlen lägen im achtstelligen Bereich und die Steuereinnahmen wären denkbar niedrig. Die Alternative wäre eine sofortige Aufhebung der Beschränkungen (incl. der Risiken und Nebenwirkungen), es bliebe die Selbstdisziplin, aber dann dürfte in ein paar Monaten der Spuk vorbei sein, die Folgen für unser aller Wohnstand wären aber wohl wesentlich geringer. Und es sieht so aus, als gäbe es keinen Mittelweg.

    Die Mangelwirtschaft (Versuch der Anpassung der Krankenzahlen an die Zahl der vorhandenen Krankenhausbetten) ist schon jetzt offenkundig geworden und sichtlich gescheitert.

  • Nach drei Wochen Thailand Urlaub sind wir am 14. März zurück nach Deutschland/Hessen gekommen. am darauf folgenden Tag hatten wir erhöhte Temperaturen und einen leichten Reiz im Hals. Wir haben uns nicht wohl gefühlt. Seitdem versuchen wir uns schnellstmöglich einen Corona Test zu unterziehen. Wir mussten zum Arzt um eine dafür notwendige Überweisung zu holen. Danach musste wir in einer Riesenschlange in der Uniklinik zum Test anstehen. Nachdem wir über 1 Stunde in der Schlange standen wurde uns mitgeteilt dass Thailand kein Risikoland und nur Leute getestet werden, die Kontakt mit Corona Infizierten hatten oder aus Risikogebieten kommen. Kein Wunder dass sich Corona so schnell verbreitet! Das ist eine Schande für Deutschland. Auch vorher noch hat uns das Gesundheitsamt geraten unser Leben weiter nochmal fortzuführen. Am besten 14 Tage krankschreiben lassen und danach wird man sehen wies weitergeht ... Das ist eine Schande für Deutschland!!!

  • Als 60+ und mit Asthma muss ich mit schlimmem Verlauf einer C. Erkrankung rechnen. Daher gehe ich bereist seit zwei Wochen nur wenn nötig aus dem Haus. Dann fällt mir die Ruhe auf: viel weniger Autos, Fußgänger, in Bus und Bahn sitzen die Menschen möglichst weit auseinander. Trubel herrscht in Supermärkten und Drogerien schon lange. Das unsoziale Verhalten der Hamsterer war zu erwarten; dass es immer noch besteht, macht mich traurig.

    Die Statistiken beschäftigen mich. Wenn ich höre (ARD), dass jemand mit Symptomen und Empfehlung zum Test zu gehen, 5 Stunden auf dem Uniklinik Gelände in der Schlange steht (krank!) und trotzdem nicht dran kommt, dann weiss ich: ich gehe nicht hin. Da werde ich nicht die Einzige sein. Was sagen die Zahlen denn dann aus? Tolle Verbesserung seit Einführung der strengeren Maßnahmen?

    Ich hoffe, es halten sich viele an die Vorgaben und machen zwei Wochen Pause vom sozialen Leben. Wie es dann weiter geht, muss sich zeigen. Es drohen viele Insolvenzen. :-(

  • Ich verstehe vieles nicht. Warum düfen Friseure geöffnet bleiben, Optiker aber nicht? Der Bauhof schließt, der Baumarkt und das Gartencenter darf offen bleiben. Ich sollte nicht die Enkel betreuen, aber jeden Tag arbeiten gehen und im Großraumbüro mit hustenden Kollegen zusammensitzen ist ok ...

  • Mich stört am meisten die Ungewissheit und das keine klare Aussage gemacht wird bzw. die Menschen über den Ernst der Lage nicht aufgeklärt werden. Und mit klarer Aussage meine ich: "Bitte bleiben Sie alle bis ... zu Hause!" Während ein Teil der Bevölkerung alle Regale leer räumt und sich verhält als ob sich die Apokalypse nähert, lebt der Rest sein Leben erschreckender Weise total unbekümmert weiter. Die Frage ist wer dieser beider Gruppen hier den großen Fehler macht? Wieso werden die Maßnahmen nicht radikaler seitens der Regierung? Wieso müssen wir trotz dieser Lage alle noch in unseren Büros sitzen? Ich drücke es mal extrem aus, wenn wir alle tot sind, sitzt dann auch bald keiner mehr in den Büros, darüber könnte man sich auch mal Gedanken machen, wäre nicht sooo verkehrt. In diesem Sinne wünsche ich noch weiterhin gesunde Tage!

  • Ich bin habe Krebs und bin in Dauerbehandlung. Ich gehe nur auf Bedarf einkaufen. Mein Mann ist ist von seinem Arbeitgeber als high risk eingestuft worden und ist jetzt auch daheim. Unser Vermieter hat es nicht mal für nötig gefunden, der Firma (Rauchalarmkontrolle) abzusagen, da hierfür kein Grund besteht

  • Eigentlich ist man ja Erwachsen, aber ich finde die Situation schon etwas beängstigend und unheimlich... auch machen mir die volkswirtschaftlichen Folgen, Sorgen. Das Ersparte für die Altersversorgung im Depot schmilzt... was wird aus dem geplanten Urlaub, Ende Mai... wie geht das alles noch weiter?

    Schön wie die Menschen sich unterstützen und gegenseitig helfen und Mut machen!! Hoffe auch diese Krise werden wir überstehen....

  • Ich arbeite in der Gastronomie. Habe jetzt meine Kündigung zum Ende des Monats bekommen. Ich hoffe, es geht in ein paar Wochen oder Monaten normal weiter. Dann habe ich meine Arbeit wieder.

  • Was soll man dazu sagen? Am besten zu Hause bleiben versuchen sich zu beschäftigen und nicht soviel die Nachrichten zu hören ansonsten wird man echt noch verrückt. Na ja das wird man jetzt schon in den Geschäften alles leer

  • Home Office!
    Nur raus für das Nötigste - ist ja sowieso alles abgesagt - rausgehen lohnt nur noch mit dem Hund um den Frühlingsduft zu geniessen.
    Schnuppert mal - es blüht alles!