Im Mordprozess gegen einen mutmaßlichen Sympathisanten der Terrormiliz IS ist am Montag am Oberlandesgericht Frankfurt der erste Zeuge vernommen worden.

Der Polizeibeamte äußerte sich jedoch nicht zu den Vorwürfen gegen den 27 Jahre alten Iraker, sondern zu Ermittlungen, die sich zunächst gegen die deutsche Ehefrau des Angeklagten gerichtet hatten. Beide sollen 2015 am Tod eines fünfjährigen Mädchens Schuld gewesen sein, das im Irak in sengender Hitze verdurstete. Am Mittwoch werden Aussagen zu den Ermittlungen gegen den Mann erwartet.