Polizeiabsperrung am Tatort in Oestrich-Winkel
Polizeiabsperrung vor dem Tatort in Oestrich. Bild © Wiesbaden112.de

Ein 79-Jähriger hat am Freitag in Oestrich auf seine Ehefrau und auf sich selbst geschossen. Beide kamen mit Verletzungen ins Krankenhaus.

Zwei Menschen wurden am Freitagmittag in Oestrich (Rheingau-Taunus) durch Schüsse verletzt. Ein 79-Jähriger hatte ersten Erkenntnissen zufolge eine Waffe zuerst auf seine 54 Jahre alte Ehefrau gerichtet und anschließend gegen sich selbst. Das sagte ein Polizeisprecher hessenschau.de und bestätigte damit einen Bericht des Merkurist.

Die Frau wurde leicht verletzt, der mutmaßliche Schütze schwer. Beide kamen ins Krankenhaus. Die Einsatzkräfte wurden demnach um kurz vor halb eins alarmiert. Der Vorfall soll sich in einem Gebäude an der Wohnanschrift des Paares zugetragen haben.

Die Kriminalpolizei muss die genauen Hintergründe der Tat noch ermitteln. Nach Polizeiangaben hatte der Mann eine Genehmigung, eine Waffe zu besitzen. Die eingesetzten Beamten wurden durch den 79-Jährigen nicht bedroht.

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HILFE BEI SUIZIDGEDANKEN

Falls Sie verzweifelt sind und in einer bedrückenden Lebensituationen keinen Ausweg für sich sehen: Suchen Sie sich bitte Hilfe bei anderen Menschen. Das kann ein Gespräch mit Familienangehörigen oder Freunden sein. Außerdem gibt es professionelle Beratungsangebote. Hier können Sie auch anonym bleiben. Die Telefonseelsorge ist zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar, unter der Rufnummer 0800-1110111 und 0800-1110222. Über weitere Beratungsangebote für Betroffene und Angehörige informiert die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention auf ihrer Homepage.

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Sendung: hr-fernsehen, Maintower, 23.2.2018, 18 Uhr