Ein 13 Jahre alter Junge ist in einem Mountainbike-Parcours im Odenwald tödlich verunglückt. Vermutlich stürzte er bei einem Sprung.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Tödlicher Sturz auf Mountainbike-Parcours

Bikepark Mountainbike
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Ein 13 Jahre alter Junge ist am Sonntagnachmittag nach einem Sturz in einem Parcours für Mountainbike-Fahrer gestorben. Bei dem Unfall im Bikepark Beerfelden in Oberzent (Odenwald) gab es keine Zeugen, offenbar hatte der Junge einen Sprung versucht. Die Polizei geht von einem tragischen Unglück aus. Der Junge wurde neben einer 1,30 Meter hohen Rampe gefunden. Er starb noch vor Ort.

Ersthelfer melden sich

Seine Eltern waren offenbar zur gleichen Zeit auf dem Gelände. Der Bikepark hat insgesamt neun Parcours mit verschiedenen Hindernissen. Laut Polizeimeldung vom Montag fuhr der Junge eine anspruchsvollere Route, Fahrrad und Ausrüstung habe er vom Betreiber ausgeliehen. Am Material seien keine Mängel festgestellt worden.

Inhaber Werner Manschitz sagte dem hr, das Fahren im Bikepark sei eine Risikosportart. Es gebe öfter Unfälle, allerdings noch nie einen tödlichen.

Mittlerweile meldeten sich zwei Ersthelfer sowie weitere zur Unglückszeit anwesende Besucher des Bikeparks bei der Polizei. Direkt beobachtet hatte den Sturz aber wohl niemand. Die Ermittler hoffen auf weitere Zeugen. Obwohl die genaue Todesursache nicht bekannt ist, soll auf eine Obduktion verzichtet werden.

Bikepark bleibt geschlossen

Um den Bikepark nutzen zu können, braucht es spezielle Schutzausrüstung wie Rückenprotektoren und Helme. Vor dem Sprung, bei dem der Junge stürzte, seien Warntafeln angebracht. Es sei auch möglich, diesen Sprung zu umfahren, sagte Manschitz. Der Bikepark soll am kommenden Wochenende geschlossen bleiben.

Sendung: hr1, 28.10.2019, 6 Uhr