Polizeikelle mit Aufschrift "Halt" vor einem Auto
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Die Frankfurter Polizei hat einen Raser aus dem Verkehr gezogen - mal wieder. Bei einer Kontrolle geriet er an einen Beamten, der ihn schon kannte und über eine weitere notorische Angewohnheit des 51-Jährigen informiert war.

Ein Autofahrer raste am Mittwoch vor Ostern vor den Augen einer Streifenwagenbesatzung mit über 140 Stundenkilometern über die A66 bei Frankfurt, wie die Polizei erst am Dienstag mitteilte. Erlaubt war an dieser Stelle maximal Tempo 100.

Bei der anschließenden Kontrolle erkannte einer der Polizeibeamten den allzu flotten Fahrer dann sogar wieder: Er hatte den 51-Jährigen bereits im Oktober 2018 wegen Rasens kontrolliert und damals festgestellt, dass der Mann gar keinen Führerschein besaß. Seine Fahrerlaubnis ist bis 2020 entzogen.

Logischerweise muss der 51-Jährige sich für seinen wilden vorösterlichen Ritt über die A66 für dieselben Vergehen verantworten wie vor einem halben Jahr: wegen zu schnellen Fahrens und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, was einer Straftat entspricht. Seine Fahrt durfte er auch dieses Mal nicht fortsetzen.