Ein Pfleger hat einen demenzkranken und blinden Patienten um rund 265.000 Euro betrogen.

Das Amtsgericht Frankfurt verurteilte den 25-Jährigen dafür am Montag zu zwei Jahren auf Bewährung. Der Angeklagte hatte für ein halbes Jahr Zugang zu den Konten seines 66-jährigen Patienten und dessen kurz zuvor verstorbenen Ehefrau. Nach dem Tod des Mannes wurden die Abhebungen und Überweisungen entdeckt. Der Pfleger gab das Geld für Luxus aus - Auto, Maßkonfektion und Reisen. Er gestand die Tat. Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig.