Hessische Polizisten haben im vergangenen Jahr mehr als 1260 Mal die Dienstwaffe abgefeuert und dabei in der überwiegenden Zahl der Fälle verletzte Tiere von ihrem Leid erlöst.

Mitunter zogen Beamte auch die Waffe, weil sie gefährliche Tiere töten mussten, wie aus einer Antwort des Innenministeriums in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Landtagsfraktion hervorgeht.

Gegen Menschen richtete sich nur ein sehr geringer Anteil der Schüsse aus Polizeiwaffen. Dabei wurden 2018 hessenweit zwei Menschen getötet und drei verletzt. 2017 feuerten in 1250 Fällen Polizisten ihre Dienstwaffe ab, dabei kamen zwei Menschen ums Leben. 2016 kam es den Angaben des Ministeriums zufolge rund 1020 Mal zum Schusswaffengebrauch, dabei kam ein Mensch zu Tode, vier Menschen wurden verletzt.