Wegen falscher Verdächtigung und Missbrauchs von Notrufen hat das Landgericht Fulda am Freitag einen Mann zu vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Der Berufungsprozess fand gut zwei Jahre nach der Verurteilung des 38-Jährigen aus Künzell statt. Das Urteil fiel etwas milder aus als die erstinstanzliche Entscheidung des Amtsgerichts. Der Angeklagte hatte 2017 den Notruf gewählt, sich als ein ortsbekannter Linksaktivist ausgegeben und gesagt, er habe seine Frau erschossen. Der Anruf hatte damals einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst.