Ein Vorfall in einem Frankfurter Bordell vor achteinhalb Jahren beschäftigt seit Mittwoch das dortige Landgericht.

Angeklagt ist ein heute 47-Jähriger, der sich aus Enttäuschung über die erbrachte Leistung sein Geld in Höhe von 80 Euro mit Waffengewalt von der Prostituierten zurückgeholt haben soll. Zum Prozessauftakt erklärte der Mann, er sei "über den Tisch gezogen" worden. Die Prostituierte habe nicht dem Angebot im Internet entsprochen. Nach dem Geschlechtsverkehr habe sie ihn aus dem Zimmer komplimentiert, ohne ihm das Wechselgeld zu geben. Für den Prozess sind drei weitere Verhandlungstage angesetzt.