Im Prozess um rassistische Chats und Besitz von Waffen und NS-Devotionalien in Alsfeld (Vogelsberg) hat ein Polizist die Vorwürfe eingeräumt, aber eine rechtsextreme Gesinnung bestritten.

"Ich werde dargestellt als waffenaffiner, rechter Typ, was ich nie war und bin", sagte der 46-Jährige am Dienstag. Angeklagt ist er, weil in Whatsapp-Gruppen Hitler-Bilder und Anfeindungen gegen Dunkelhäutige und Muslime teilte. Der Polizist nannte sein Handeln dumm. Er kenne alle Chatpartner persönlich. Die Waffen und NS-Ware habe er geerbt. Zudem sei er "Hobby-Historiker".