Im Prozess um die Tötung einer Frau und die Entsorgung ihrer Leiche im Müll hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für den wegen Mordes angeklagten Ehemann des Opfers beantragt.

Der Anklagevertreter ging in seinem Schlussvortrag am Donnerstag vor dem Landgericht Frankfurt davon aus, dass sich der 38-Jährige in den Besitz der Wohnung der Frau habe bringen wollen, um dort mit seiner Freundin zu wohnen. Das 44 Jahre alte Opfer war im Oktober 2019 von dem Mann als vermisst gemeldet worden. Dann fand man ihre Knochenreste auf einer Mülldeponie.