Vor dem Oberlandesgericht Frankfurt hat am Montag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Funktionär der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK begonnen.

Der 58-Jährige soll seit 2019 Gebietseinheiten der PKK in Hessen, Baden-Württemberg und dem Saarland geleitet haben. Laut Bundesanwaltschaft organisierte er Propagandaveranstaltungen und akquirierte 900.000 Euro Spenden. Seinen Anwälten zufolge richteten sich die Aktionen gegen die türkische Regierung. Der Angeklagte kündigte am ersten Prozesstag eine Aussage für den weiteren Verhandlungsverlauf an.