Im Prozess gegen den unter Terrorverdacht stehenden Bundeswehroffizier Franco A. hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Donnerstag weiter das Doppelleben des Angeklagten als syrischer Flüchtling untersucht.

Befragt wurde die Verwaltungsangestellte, die den 32-Jährigen Ende Dezember 2015 in der Gießener Erstaufnahmeeinrichtung registriert hat. Die Zeugin berichtete, dass sie damals pro Tag bis zu 200 Asylbewerber registriert habe. Nähere Fragen zur Richtigkeit der Angaben seien nicht zu diesem, sondern zu einem späteren Zeitpunkt im Asylverfahren vorgesehen gewesen.