Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines vierjährigen Jungen hat die wegen Mordes angeklagte Mutter vor dem Landgericht Hanau die Vorwürfe bestritten.

Die Frau sagte am Montag, sie schließe völlig aus, dass sie ihren Sohn mit Gewalt in einen Sack gesteckt und diesen verschnürt habe. Laut Anklage soll die Frau im Sommer 1988 ihr in einem Sack verschnürtes Kind einer mutmaßlichen Sektenführerin übergeben und den Tod des Jungen in Kauf genommen haben. Die mutmaßliche Sektenführerin war 2020 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Über die Revision ist noch entschieden.