Im Prozess um mutmaßliche Sabotage auf der ICE-Schnellstrecke Köln-Frankfurt hat die Staatsanwaltschaft 13 Jahre Haft für den Angeklagten gefordert.

Die Anklagevertreterin plädierte am Montag vor dem Wiesbadener Landgericht unter anderem auf versuchten Mord. Die Verteidigung forderte einen Freispruch. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann Mitte März 2020 nahe der Theißtalbrücke bei Niedernhausen (Rheingau-Taunus) auf 83 Metern der ICE-Strecke Schienenbefestigungen abmontiert hat. Per Telefon warnte der Angeklagte später die Bundespolizei.