Seit Montag stehen vier mutmaßliche Anlagebetrüger in Frankfurt vor Gericht. Sie sollen Kunden mit falschen Versprechungen und angeblichen Goldminen in Ecuador um mehr als 1,7 Millionen Euro gebracht haben.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Prozessauftakt zu Gold-Betrug

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Die Versprechen klangen verheißungsvoll: 31 Anlegern hatten die Angeklagten nach Angaben der Staatsanwaltschaft erfolgreich weisgemacht, ihr Geld werde in die Förderung von Gold in Ecuador investiert.

Seit Montag müssen sich vier Männer wegen dieser Masche vor dem Frankfurter Landgericht verantworten. Denn tatsächlich flossen die 1,7 Millionen Euro der Anleger den Ermittlungen zufolge in die Taschen der vier Angeklagten. Die Männer im Alter von 51 bis 70 Jahren sollen es für eigene Zwecke verwendet haben. Angeworben wurden die Kunden durch Telefonverkäufer.

Am ersten Verhandlungstag wurde lediglich die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft verlesen. Alle Angeklagten kündigten jedoch Stellungnahmen für die kommenden Verhandlungstage an. Laut Terminplanung soll der Prozess bis Ende August dauern.