Eine gewaltsame Inkasso-Aktion in der Frankfurter Innenstadt steht seit Dienstag im Mittelpunkt eines Prozesses vor dem Landgericht.

Angeklagt sind ein 41-Jähriger und ein 33-Jähriger wegen versuchten Totschlags und schwerer räuberischer Erpressung. Sie sollen im Mai in einem Grill-Imbiss in der Nähe der Zeil auf einen angeblichen Schuldner getroffen sein, der sich in einem Wortwechsel weigerte, das von den Männern geforderte Geld zu zahlen. Im Anschluss fielen auf dem Bürgersteig vor dem Lokal acht Schüsse, die einen Mann aus der Gruppe schwer verletzten.