Nach dem Hanauer Prozess gegen fünf mutmaßliche Mitglieder eines bundesweit agierenden Bordellrings haben die Verurteilten Rechtsmittel eingelegt.

Über ihre Anwälte hätten sie angekündigt, in Revision gehen zu wollen, teilte ein Sprecher des Landgerichts am Freitag mit. Die Beschuldigten sollen Transsexuelle aus Thailand nach Deutschland geschleust haben, um sie zur Prostitution zu zwingen. Die Angeklagten, darunter eine 61-Jährige, erhielten mehrjährige Haftstrafen, unter anderem wegen Ausbeutung, Menschenhandel und Steuerhinterziehung.