Im Prozess gegen einen Mann, der Schüsse auf seine Ex-Lebensgefährtin abfeuerte, hat die Staatsanwaltschaft zehn Jahre und zwei Monate Haft gefordert.

Vor dem Landgericht Frankfurt plädierte der Anklagevertreter nach Angaben vom Freitag auf versuchten Totschlag und unerlaubten Waffenbesitz. Die 30 Jahre alte Frau hatte sich von dem 50-Jährigen getrennt, um wieder Straßenprostitution am Messegelände auszuüben. Der Mann schoss mehrfach auf sie. Eine Kugel blieb im Kiefer des Opfers stecken. Der anschließende Suizidversuch des 50-Jährigen blieb ohne tödliche Folgen.