Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung in einem Gesamtvolumen von rund 18,5 Millionen Euro stehen seit Donnerstag im Mittelpunkt eines Prozesses vor dem Landgericht Frankfurt.

Der Anklage zufolge soll ein 54-Jähriger ein Geflecht aus verschiedenen Baufirmen dirigiert haben, bei denen rund 260 Arbeitnehmer ohne Anmeldung bei den Sozial- und Vorsorgekassen auf Baustellen vor allem im Rhein-Main-Gebiet arbeiteten. Am ersten Verhandlungstag äußerten sich die beiden Angeklagten noch nicht zu den Vorwürfen.