Vor dem Landgericht Gießen beginnt am Freitag der Prozess gegen einen 27-Jährigen, der für den Bundeswehrsoldaten Franco A. Munition verwahrt haben soll.

Die Bundesanwaltschaft wirft A. vor, aus einer rechtsextremen Gesinnung heraus Anschläge geplant zu haben. Der 27 Jahre alte Angeklagte soll von dem Soldaten über 1.000 Patronen sowie Sprengkörper wie Nebelhandgranaten aus dem Bundeswehrbestand übernommen und für diesen aufbewahrt haben. Tatorte waren laut Anklage Offenbach und Friedberg. Der Angeklagte war laut Staatsanwaltschaft weitgehend geständig.