Weil er einen ihm völlig fremden Mann vor einer Gaststätte mit drei Messerstichen getötet hat, muss ein 31-Jähriger dauerhaft in die Psychiatrie.

Das Landgericht Frankfurt ging am Mittwoch von Totschlag und Körperverletzung aus und hielt sich an ein Gutachten, das bei dem Mann akute Schizophrenie diagnostiziert hatte. Er hatte sich von dem 57 Jahre alten Opfer in Frankfurt Preungesheim "bedroht gefühlt".

Schon zwei Wochen vor der Tat hatte der 31-Jährige vor einem Supermarkt im Frankfurter Nordend einem Mann ohne Grund einen Kopfstoß verpasst.