Unfallstelle auf der A7 bei Bad Hersfeld
Der Lastwagen blickierte alle vier Fahrspuren. Bild © TVnews-Hessen

In Schlangenlinien ist ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender Lkw-Fahrer mit seinem Gespann über die A7 gefahren. Am Hattenbacher Dreieck kippte der Lkw um und versperrte die Fahrbahn Richtung Norden. Auch die Umleitungsstrecke war schnell überlastet.

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Geduldsprobe für Autofahrer in Osthessen: Ein mit Möbeln beladener Lastwagen mit Anhänger ist am Montagmorgen gegen 3.45 Uhr auf der A7 zwischen dem Hattenbacher und dem Kirchheimer Dreieck (Hersfeld-Rotenburg) ins Schleudern geraten und umgekippt. Das Fahrzeug und der Anhänger blockierten laut Polizei alle vier Fahrstreifen, die Autobahn musste daher in Richung Norden für fast sieben Stunden voll gesperrt werden.

Fahrer fuhr Schlangenlinien

Schon bevor es zu dem Unfall kam, war der 40-Tonner aufgefallen, weil er Schlangenlinien fuhr. Andere Verkehrsteilnehmer meldeten dies der Polizei. Der 28 Jahre alte Lkw-Fahrer war offenbar fahruntüchtig, er stand laut Polizei unter dem Einfluss berauschender Mittel. Der Mann kam leicht verletzt in ein Krankenhaus. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 120.000 Euro.

Die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden, erst gegen halb elf konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Am Montagmorgen bildete sich im Berufsverkehr schnell ein Rückstau auf über zehn Kilometern. Auch die empfohlene Umleitung über die U14 nach Kirchheim war schnell überlastet. Die Polizei riet Autofahrern daher, das Gebiet möglichst weiträumig zu umfahren.

Sendung: hr-iNFO, 26.11.2018, 7:20 Uhr