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Razzia im Frankfurter Bahnhofsviertel

Im Kampf gegen die Kriminalität hat die Polizei im Frankfurter Bahnhofsviertel "umfangreiche Kontrollmaßnahmen" durchgeführt. Bilanz: mindestens 60 Strafanzeigen und die Vollstreckung von neun Haftbefehlen.

Die Polizei hat am Samstag "umfangreiche Kontrollmaßnahmen" im Frankfurter Bahnhofsviertel durchgeführt. Dabei wurden rund 300 Personen kontrolliert und durchsucht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Es waren zahlreiche Einsatzkräfte der Schutz-, Kriminal- und Bereitschaftspolizei im Einsatz.

Die Razzia startete demnach am Samstagnachmittag und zog sich bis in die Nacht hinein. Hintergrund für die Durchsuchungen war "die Bekämpfung und Verfolgung der Betäubungsmittel- und Milieukriminalität", hieß es dazu.

Sicherstellung von Drogen

Schon vor der Kontrollaktion gingen die Beamten den Angaben zufolge mit verdeckten Ermittlungen gegen Dealer und Abnehmer vor. Insgesamt habe man mindestens 60 Strafanzeigen angefertigt. Nach Angaben der Polizei konnten verbotene Gegenstände und diverse Betäubungsmittel sichergestellt werden. Auch Bunker für Drogen seien gefunden worden.

Aufgrund der laufenden Ermittlungen rechnet die Polizei damit, dass noch weitere Strafanzeigen folgen werden. Zusätzlich habe man neun Personen feststellen können, die per Haftbefehl gesucht wurden.

Bars und Laufhäuser im Visier

Im Rahmen der Razzia kontrollierte die Polizei unter anderem verschiedene Bars sowie zwei Laufhäuser in und um das Frankfurter Bahnhofsviertel. Auch örtliche Brennpunkte und Straßenzüge standen im Visier der Kontrollen.

Dabei nahmen sich die Polizisten vor allem die Bereiche der Niddastraße, der Taunusstraße, der Kaiserstraße und der Münchener Straße vor. Die Kontrollen seien insgesamt ohne Störungen verlaufen. Aufgrund von Absperrungen kam es zu vereinzelten Einschränkungen im Verkehr. So wurden Teile der Taunusstraße für den Verkehr komplett gesperrt.

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