Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und die Steuerfahndung haben am Dienstag im Rahmen einer bundesweiten Razzia Wohnungen und Geschäfte in Hessen durchsucht.

Die Razzien stehen im Zusammenhang mit Ermittlungen um sogenannte "Cum-Ex"- Aktiendeals. Die Aktion richtete sich gegen sechs Beschuldigte im Alter von 50 bis 57 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, als Mittäter den Staat um etwa 53,3 Millionen Euro geprellt zu haben. Für "Cum-Ex"-Deals nutzten Investoren eine Lücke im Gesetz, im Jahr 2012 wurde das Steuerschlupfloch geschlossen.