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Bahn kollidiert mit Baggerschaufel

Eine Regionalbahn ist am Bahnhof Gießen mit einer Baggerschaufel kollidiert. Verletzt wurde niemand. Es kam zu Behinderungen im Bahnverkehr.

Der Bahnverkehr rund um den Bahnhof Gießen war am Sonntag etwa gut zwei Stunden lang wegen eines Unfalls unterbrochen. Auf der Strecke Frankfurt-Kassel war gegen 16.50 Uhr im Bereich des Bahnhofs eine Regionalbahn gegen eine Baggerschaufel gefahren, wie die Bundespolizei mitteilte.

Beschädigte Regionalbahn am Bahnhof Gießen.

Weder der Lokführer noch Fahrgäste oder der Baggerfahrer wurden verletzt.

Ursache für den Zusammenstoß ist laut ersten Ermittlungen, dass die Baggerschaufel zu weit in Richtung der Bahnstrecke ragte. Der Schienenbagger war mit Schotter-Arbeiten im Gleisbereich beschäftigt.

Der Zug war trotz einer Schnellbremsung etwa 80 km/h schnell, als es zur Kollision mit der Baggerschaufel kam. Die Regionalbahn wurde am Triebfahrzeug erheblich beschädigt. Die rund 80 Fahrgäste und der Lokführer kamen mit dem Schrecken davon.

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

Wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte, stand der 35 Jahre alte Baggerfahrer unter Schock. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Die Auswirkungen auf den Bahnverkehr waren bis zum Sonntagabend zu spüren. Eine betroffene Reisende schrieb dem hr gegen 18.30 Uhr, sie sitze seit anderthalb Stunden am Bahnhof Wetzlar-Dutenhofen Richtung Gießen fest. "Hier bewegt sich nichts." Gegen 19 Uhr hieß es schließlich von der Bahn: Die Streckensperrung sei beendet.

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