Einsatzfahrzeuge auf der A661
Zahlreiche Rettungsfahrzeuge waren vor Ort Bild © Michael Seeboth (hr)

Ein brennender Reisebus hat auf der A661 bei Frankfurt für Staus gesorgt. Der Brand war im Motorraum ausgebrochen. Die zum Teil gehbehinderten Reisenden kamen nicht zu Schaden.

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Bus auf Standstreifen, Einsatzkräfte

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Bus fängt auf A661 Feuer

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Auf der A661 bei Frankfurt hat am Dienstag ein mit 40 bis 50 vorwiegend älteren Fahrgästen besetzter Reisebus Feuer gefangen. Laut Polizei hatte der Busfahrer zwischen den Anschlussstellen Nieder-Eschbach und Heddernheim Rauch im hinteren Bereich bemerkt und war auf den Standstreifen gefahren.

Busfahrer reagierte rasch und umsichtig

Dem Fahrer gelang es, alle Fahrgäste, unter denen auch einige Rollstuhlfahrer waren, rechtzeitig aus dem Bus zu bringen. Aus dem Motorraum schlugen einem Polizeisprecher zufolge Flammen. Ob der Brand im Motor oder an den hinteren Bremsen entstand, sei unklar.

Die Feuerwehr lobte den Busfahrer ausdrücklich für sein rasches und umsichtiges Verhalten. Der Mann habe sofort angehalten, als er Rauch am linken Hinterrad bemerkt habe. Danach habe er die Rollstuhlfahrer mit einer Hebebühne aus dem Bus befördert und alle anderen Insassen aufgefordert, das Fahrzeug zu verlassen.

Bis zum Eintreffen der ersten Feuerwehrleute sei der Bus schon komplett geräumt gewesen. "Durch sein beherztes und schnelles Handeln hatte dieser eine große Gefahr für Leib und Leben seiner Fahrgäste erfolgreich abgewendet", lobte die Feuerwehr den Busfahrer in einer Mitteilung.

Autobahn für 45 Minuten gesperrt

Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Rettungsdienste waren mit zahlreichen Fahrzeugen vor Ort, um die Reisenden zu betreuen. Sie stiegen schließlich in einen Bus der Feuerwehr um.

Die Autobahn war für etwa eine Dreiviertelstunde voll gesperrt. Danach konnte die linke Fahrspur wieder freigegeben werden. Es kam zu Staus. Autofahrer wurden gebeten, den Brereich weiträumig zu umfahren. Der Schaden beträgt laut Polizei mehrere tausend Euro.

Sendung: hr1, 13.8.2019, 16 Uhr